Beiträge von Gammur

    Ich kann das total verstehen. Warum glaubst du wohl, toben bei mir vier Hunde durchs Haus? Weil für mich ein Haus ohne Hunde nur ein Haus ist, aber kein Zuhause. Ich denke ganz viele können dich verstehen, aber du hast viele Fehler gemacht. Als erwachsener Mensch muss man Fehler/Entscheidungen reflektieren, sacken lassen, analysieren, um dann daraus zu lernen und diese Fehler und Fehlentscheidung nicht zu wiederholen.

    Das nennt man Verantwortung tragen und erwachsen sein. Es geht nicht nur um dich, es geht auch um boomer, deine Eltern, deinen zukünftigen Hund.

    Jeder macht Fehler, das ist nicht der Punkt, nur man muss aus ihnen lernen, sein Verhalten ändern, nicht den nächsten Hund wieder nur nach dem Aussehen aussuchen.

    Ich hätte so gerne wieder eine DSH Hündin, so gerne! Aber es passt einfach nicht, im Moment. Ich habe keinen hundeplatz in der Nähe, auf dem ich mit ihr in dem Bereich arbeiten könnte, für den der DSH brennt. Also lasse ich es, bevor der Hund und dann auch ich, unglücklich wird. Und halte Hunde die gerade zu mir, meiner Lebenssituation und meinen Beschäftigungsmöglichkeiten passen. Und so sind wir alle glücklich.

    Wie heißt es im kleinen Prinzen "wir sind verantwortlich für das, was wir uns vertraut gemacht haben"!

    Als erwachsener Mensch darf man träumen und wünsche haben, aber anders als Kinder, darf man die Realität nicht aus den Augen verlieren.

    Lg

    Ich hätte dir jetzt einen netten Collie vorgeschlagen. Verträglich bis ignorant, gut zu erziehen, für eine Stadt durchaus geeignet, positives Erscheinungsbild und Image in der Öffentlichkeit.

    Weißt du, man kann sich vieles wünschen, aber man muss seine Umstände und seine Situation bedenken und einschätzen, zum Wohle des Hundes und von einem selbst.

    Du suchst einen angenehmen, freundlichen, sportlichen Begleiter, der keine sehr problematischen Charakterzüge in deiner Umgebung als erwachsener Hund haben wird, wenn du ihn gut erziehst und ordentlich sozialisierst. Du suchst einen Hund der Spaß mit dir und deinen Freunden haben kann, der frei laufen wird können und der einfach ein netter Hund ist.

    Ehrlich, nimm eine nette Collie Hündin, sanft, sensibel, verträglich und dem Menschen zugetan, ohne Unsicherheiten, wenn du sie von einem ordentlichen ÖKV Züchter holst. Und evtl sogar mit boomer verträglich, wenn du Glück hast.

    Ich kenne Huskies, ich finde Huskies toll, im Rudel, beim musher, mit Job. Das sind keine Hunde für die Stadt.

    Lg

    Zudem meine ich z.b. mit "gefährlichem Hund" einen der es wirklich ernst meint, wirklich ernsthaft verletzen bzw. töten will. Ich meine mit gefährlich keinen Hund, der wenn ein fremdhund in den knallt, den fremdhund mal kurz vermöbelt/vertreibt/zwickt und am Ende ist die schlimmste Verletzung ein Kratzer, oder ausversehen ist mal ein Zahn hängen geblieben und einer hat ein Loch.
    Das kann immer mal passieren und ist doof und blöd, aber weder gefährlich (wenn die Größen und gewichtsunterschiede nicht riesig sind), noch ein wirklicher aufreger. Noch sind diese Hunde eine Gefahr für Menschen oder jeden anderen Hund.


    Ein gefährlicher Hund ist einer, in meinen Augen, der auch oder gerade Menschen gezielt verletzen will bzw. dies auch tut, wenn er die Gelegenheit hat.

    Eigentlich passiert für die hundedichte und die Unkenntnis vieler Hundebesitzer erstaunlich wenig richtig schlimmes mit Hunden. Unsere Hunde sind wirklich wahnsinnig tolerant dem Unvermögen ihrer Menschen gegenüber.

    Ich habe z.b. vorgestern meine Hand auch mal wieder selten dämlich in die mauleinflugsschneise der beauceron Hündin einer Freundin gehalten und der Hund war so reaktionsschnell, dass ich zwar einen tieferen Kratzer und blauen Fleck habe, aber kein Loch, weil der Hund meine Blödheit versucht hat, im letzten Moment noch auszugleichen und mir nicht weh zu tun.
    Ganz klar meine Schuld, der Hund hätte mich, wäre sie nicht einfach nett, übel verletzen können, ohne es wirklich zu wollen.

    Lg

    Super Thema, ich habe mit vier Hütehunden auf dem Papier ja recht ähnliche Hunde, aber eben nur auf dem Papier.
    Bei mir sticht Hudson raus und Reeba. Reeba hat nicht die besten Nerven und findet Stadt, Menschen, fremdhunde, Kinder stressig und nervig. Das heißt, dahin nehme ich sie nicht mit. Sie geht auf Rückzug und findet das Hölle. Mit zu Besuch oder Besuch bekommen, der nichts von ihr will, gar kein Thema. Sie geht halt weg und ignoriert den Besuch oder besuchten.
    Beim gassi ist sie unkompliziert, solange Freilauf möglich ist und keine fremdhunde in sie reinknallen.

    Hudson ist der wirklich einschränkende Faktor hier. Ihn nehme ich eigentlich nirgends mehr mit, außer zum gassi gehen. Da ist er total unkompliziert. Jagt nicht, verträglich, gehorsam, entspannt. Hudsons Problem sind enge Situationen und freu-Situationen. Hudson ist 11 Jahre alt und besitzt eine kaum messbare impulskontrolle. (Ich habe geübt bis zum Erbrechen, bei Aufregung fliegt heute noch sein Hirn raus). Er liebt jeden, besonders befreundete Menschen, er ist ein beutegeier, er ist impulsiv. Er nervt, ist anstrengend und hat was von loriot in Papa ante portas ("und wenn ich mir jetzt noch mehr Mühe gebe, Frauchen?" Und ich denke: " alles, aber bitte bloß das nicht!") Hudson hat die Mentalität einer dampframme und ist ein Verschlimmbesserer. Ihm tut es immer schrecklich leid, wenn er etwas falsch gemacht hat und reagiert auf Kritik mit gehibbel, Stress und dem Wunsch mit Wucht jetzt das besser zu machen, sofort.
    Er ist anstrengend. Er nervt. Er verkompliziert. Er liebt. Er macht Spaß. Er ist mein sargnagel. Er wird von mir sehr geliebt.

    Diesen beiden Hunden stehen Nevis und june gegenüber. Absolut leichtführig, denkend, im hohen Maße kritikfähig, trainierbar, anpassungsfähig, nicht groß an anderen Menschen interessiert, (dezent zurückhaltend neutral bis freundlich), kaum Interesse an fremdhunden, im Rudel absolut easy going, nerven aus Stahl, unkomplizierte Begleiter, an der sensiblen Seite.

    Ich denke auch manchmal an die n.H Zeit. (nach Hudson). Und dann kann ich es mir ohne den nicht vorstellen. Keine blauen flecke mehr, keine Kratzer mehr, keine kaputten Spielzeuge und runtergeschmissenen Dinge mehr. Kein sozialer Bär mehr, mit dem so toll kuscheln kann und der unsicheren Hunden "den Fels in der Brandung" macht.

    Gassi klappt hier mit allen vieren problemlos, dank Gehorsamkeit. Alles andere teile ich halt auf. Darum sind es vier Hunde, dann hockt niemand alleine rum.

    Lg

    Der schwierigste was mit weitem Vorsprung ganz klar unser DSH aus dem Tierheim der mit 1,5 Jahren einzog und von da an, mit seiner Aggressivität unser Leben beherrschte. Ich habe nie wieder einen Hund getroffen, der so viele trigger hatte und sich so nachhaltig in allem möglichen verbiss.

    Der einfachste ist mein Border collie. War als Welpe einfach, ist jetzt als junghund einfach, er ist ein absoluter Traum. So leichtführig, ohne irgendwelche Blödheiten. Der war mein Geschenk an mich.

    Von den im Moment lebenden Hunden, war und ist Hudson der schwierigste. Er ist nun 11 Jahre alt und ich sichere ihn immer noch strukturiert ab. Er braucht in gewissen Situationen bis heute managment.

    Lieb habe und hatte ich sie alle, ob einfach oder schwieriger.

    Lg

    Der Hund ist tot. Die deutsche Polizei ist ja nun weltweit nicht dafür bekannt ständig sinnfrei in der Gegend rumzuballern. Die einzige Frage hier für mich bleibt "wo zur Hölle war der Halter?" Ein Hund der auf einem Spielplatz Kinder drangsaliert, schnappt, sie verletzt, kein halter zur Stelle, der das unter Kontrolle bekommt, nun ja, das geht nicht.

    Schuld liegt natürlich beim halter. Nicht beim Hund (der es ausbaden musste), nicht bei den Kindern (die verletzt (körperlich, seelisch) wurden), nicht bei der Polizei (die das Tier durch Schüsse verletzen mussten) und am Ende noch die Tierärzte (die den Hund einschläfern mussten). Bleiben nur Verlierer. Einer hat sein Leben verloren.

    Ich appelliere wieder mal daran, sich seiner Verantwortung bewusst zu sein und umsichtig seine Tiere zu führen.

    Lg

    Ich habe hier ja eine AL Linie aussiehündin sitzen. Ihr Körperbau ist wirklich hmm speziell. Eher kurze Beine, recht viel Brustkorb, Eichhörnchenschwanz, immer etwas pummelig, eher kurzes Fell (für einen aussie). Schön, im Sinne von SL aussie ausstellungsschön ist sie nicht. Aber sie ist flink, hat viel Talent und trieb beim hüten, hört gut zu, steht gut auf Ihren vier Pfoten, ist wendig und hat ein super körpergefühl. Sie ist leichtführig, kritikfähig und super trainierbar.

    Ihr Körperbau ist sicher nicht optimal, aber das gleicht sie mühelos durch ihr Interieur aus. Form follows function. Sie ist funktional gebaut, nicht ideal/perfekt, aber das ist für die Arbeit auch nicht nötig. Ihre gesundheitsauswertungen sind z.b. dafür perfekt.

    Meine working kelpie Hündin steht hinten ziemlich steil und immer mit wahnsinniger Körperspannung. Ob sie das optimale Gebäude hat, keine Ahnung, aber ihr Gebäude, ihr Körper lässt es zu, dass sie ohne Probleme stundenlang durcharbeiten kann und konzentriert bleibt. Muskelkater, Ermüdungserscheinungen usw. gibt es bei ihr nicht. Sie ist schnell, gewandt. Auch bei ihr "Form follows function". Ihr Körperbau hält harter Arbeit stand. Somit ist es brauchbar. Ob das jetzt ein Richter anders sieht, ändert nichts daran, dass ein gutes Gebäude genau das doch unterstützen soll, nämlich, dass eine Rasse ihren Job körperlich gut meistern kann. Das Interieur ist halt meiner Erfahrung nach, oft viel wichtiger. Wille versetzt Berge, auch bei Hunden.

    Lg

    Ich sitze hier leider voll im Risikogebiet. FSME Impfung ist hier ein muss. ich bin ja echt ein Tierfreund, aber der Nutzen und Sinn von zecken hat sich bis jetzt, mir nicht erschlossen. Ich lasse vieles Leben, aber zecken sind wirklich eine Gattung die ich nicht ausstehen kann und ohne Reue um die Ecke bringe.

    Lg

    Autan und anti brumm wirken ganz ok. Stinken aber ziemlich. Ansonsten hilft impfen (gegen FSME) und lange Kleidung.
    Aber ich laufe im Sommer auch ganz gerne in kurzen Klamotten rum, somit hoffe ich, dass ich keine zecke übersehe und ziehe die biester sofort.
    4-10 zeckenbisse habe ich trotzdem jedes Jahr.

    Lg