Wir hatten in der Hundepension einen Rottweiler, der mMn nicht sonderlich sozial war und durch deckeln erzogen war.
Der hat nach einer kurzen Zeit angefangen nach Konflikten mit mir zu suchen.
Nachdem er mich einmal bedroht hat während ich in seiner Hütte geputzt habe (ich konnte die Hütte eine gefühlte Ewigkeit nicht verlassen, weil er am Eingang stand und gedroht hat) habe ich bei ihm nur noch Wasser und Futter aufgefüllt und darauf bestanden, daß die Näpfe so zugänglich standen, daß ich dabei nicht in die Enge getrieben werden konnte. Ich hatte jedesmal Sorge seinen Zwinger zu betreten.
Ein Freund, der den Rotti und mich ein paar Mal gesehen hat und selbst mit schwierigen Hunden gearbeitet hat, hat mir bestätigt, daß wir in einer Spirale sind die auf Dauer mit ziemlicher Sicherheit darin enden wird, daß ich verletzt werde.
Das war tatsächlich der erste Hund, vor dem ich Angst hatte nachdem ich ihn kennengelernt habe.
MMn muß man auch wissen was man (nicht) handeln kann, der Hund hat für mich eine sehr reelle Gefahr bedeutet, der ich nichts entgegen zu setzen hatte.