Beiträge von rinski

    Adimere ist ja der selbe Wirkstoff wie beim Scalibor.

    Also sollte das als LM Prophylaxe passen.

    Nach dem was ich gelesen habe (und was mir in Spanien und Griechenland von den Tierärzten geraten wurde) scheint Seresto nochmal besseren Schutz zu bieten.

    Speziell bei Yara scheinen externe Mittel nicht gut zu funktionieren, Scalibor noch besser als Seresto oder Vectra 3d, zumindest danach zu urteilen, wie viele Zecken sie hat. Das ist aber nicht allgemeingültig, sondern eben speziell Yara.

    Winnie82 die Ursprungsrassen waren aber in der Datenbank, können dementsprechend erkannt werden.

    Ich denke, dass eher oft Rassen erkannt werden, die nicht unter den Vorfahren zu finden sind.

    Also, wie oben geschrieben:

    Wenn ein Vorfahre Rasse X war, dann findet man Merkmal Y. Und analog, wenn Merkmal Y fehlt, dann ist Rasse nicht beteiligt.

    Andersherum bedeutet Merkmal Y aber nicht zwingend, dass ein Vorfahre Rasse X war. Verstehst du was ich meine?

    Das ist "aus A folgt B", statt "A gilt genau dann, wenn B gilt".

    hast du schon Nexgard Spectra angeschaut bzgl. Sandmücken.

    Nexgard hat den Wirkstoff Afoxolaner, Nexgard Spectra zusätzlich Milbemycinoxim.

    https://www.vetpharm.uzh.ch/Wirkstoffe/000…49/6102_04.html

    Damit wirkt es zusätzlich gegen bestimmte Magen/Darm-Parasiten, Milben und als Herzwurm-Prophylaxe. Sandmücken und andere Blutsauger interessieren sich null für den zusätzlichen Wirkstoff.

    Tatsächlich habe ich im Süden immer Scalibor (repellent) mit Advocate (Moxidectin, ähnliche Wirkung wie Milbemycin) kombiniert, um Mücken, Zecken, Milben und Herzwürmer zu erwischen.

    Nexgard Spectra ist keine Leishmaniose Prophylaxe da es nicht repellierend gegen Mücken wirkt.

    Das die Tests durchaus gut sind, zeigt sich, wenn man einen Windsprite testet. Da weiß man ja, die Ursprungsrassen. Die Erschaffung der Rasse fand hauptsächlich in den 70ger Jahren statt. Beim Test kommen jedenfalls akkurat genau die Ursprungsrassen raus.

    Ich vermute, daß die Tests ganz gut sind um tatsächlich gegebene Ursprungsrassen zu erkennen. (wenn auf die speziellen Rassen getestet wird).

    Also wenn da was ist, dann wird es auch erkannt.

    Was ich allerdings auch denke ist, dass die vieles "erkennen", was eben nicht da ist.

    So ein bisschen wie falsch positiv.

    In dem Sinne: Wenn Rasse x unter den Vorfahren ist, dann weist der Hund Merkmal y auf.

    Andersherum kann aber y vorliegen, ohne dass jemals Rasse x unter den Vorfahren mitgemischt hat.

    Ich bin gerade vorsichtig optimistisch.

    Yara hat jetzt seit drei Tagen eine Nexgard intus und seither keine Zecken mehr.

    Mit Scalibor waren es am Tag so 2-3 lebende, festgebissene Zecken bei ihr. Bei Goofy funktioniert das Scalibor, bei ihm finde ich höchstens mal eine tote festgebissene.

    Meine TÄ meinte, sie glaubt es liegt irgendwie an der Haut von einzelnen Hunden, wenn externe Mittel nicht wirken.

    Bei Yara hatte ich mit Vectra 3d (Spot-on) über 30 Zecken an einem Tag, Seresto hat letztes Jahr bei ihr keine Wirkung gezeigt, Scalibor ging so.

    Ärgerlich nur, weil mir Tabletten als Sandmücken-Schutz nicht sicher genug sind.

    Unsere Züchter (Berner Sennen) haben uns 1992 davon abgeraten wieder einen Berner zu kaufen. Sie selbst haben ihre (VDH) Zucht dann bald eingestellt, weil damals die Nachfrage massiv angestiegen ist und auf einer viel zu engen Zuchtbasis erfüllt wurde.

    Sie haben kaum noch geeignete Verpaarungen für ihre Hunde mehr gefunden. Also einerseits nicht nah verwandt, andererseits gesundheitlich und vom Wesen passend.

    Ich denke hier wie bei vielen Rassen ist ohne ein Öffnen der Zuchtbücher nicht wirklich viel zu retten.

    Im Übrigen kenne ich Berner-Border Mixe die ein Traum sind. Ich persönlich finde die Mischung auch nicht verkehrt. Unsere Berner früher waren schlank, sportlich, ausdauernd, agil. Das sehe ich so leider nicht mehr oft bei der Rasse.

    Mein "Hovawart" ist laut Impfausweis ein Berner-Aussie Mix und eine ziemliche Katastrophe. Wobei da nicht klar ist ob der Mix stimmt, dafür aber sehr wohl klar ist, dass er die ersten zwei Jahre sehr falsch geführt wurde und seither eigentlich nur aufbewahrt worden ist.

    Da sind wir uns einig.

    Ich sehe auch kein Problem bei dem Canicross Hund aus dem Tierschutz, bei dem der Schwanz kupiert wurde.

    Und grundsätzlich ist die Liste in der Hannoveraner Erklärung mMn für Ausstellungen sinnvoller als für Sportveranstaltungen.

    Murmelchen naja, aber wenn in der TSchGHuV ein Verbot für Sportveranstaltungen steht, dann muss der VDH das ja auch so umsetzen.

    Also fragt sich nur, ob das Vibrissen-Thema in der Auslegung des TSchG unter §6 fällt, oder ob das VDH Interpretation ist. Soweit ich sehe scheint die herrschende Meinung eher dahin zu gehen, dass Vibrissen kürzen unter das Amputationsverbot fällt.

    Ansonsten sieht es für mich so aus, als ob der VDH nur Gesetz/Verordnung umsetzt, was sie ja machen müssen. Und was auch alle anderen Veranstalter müssen.

    Wie gesagt, ist nicht meine Meinung, nur das, was ich in den rechtsgültigen Texten lese.

    Also müsste man sich mMn über die Auslegung von §6 TSchG ärgern, nicht über den VDH?

    Mal ganz doof gefragt. Steht in dieser Erklärung irgendwas drin, was nicht schon im TSchG steht?

    Also macht der VDH mehr, als geltendes Recht um zu setzen?

    Jaein.

    TierSchG sagt 'nur' Qualzucht. In dieser Erklaerung wird das jetzt genauer und sollte vorerst nur fuer Ausstellungen gelten (von den 'Erfindern' her).

    Der VDH greift einfach vor und uebernimmt es 1:1 fuer den Sport.

    In der Verordnung steht, dass das 1:1 gilt:

    Satz 1 gilt entsprechend für sonstige Veranstaltungen, bei denen Hunde verglichen, geprüft oder sonst beurteilt werden.

    Anders als in der Fassung vor 2022.