Beiträge von rinski

    Liebe Bageerah,

    Was willst du denn?

    Dein Hund hatte mal einen Besitzer, aller Wahrscheinlichkeit ging es ihr da nicht gut (nach dem was du schreibst) und irgendwann ist sie abgehauen, ausgesetzt oder geklaut worden.
    Jetzt findest du den alten Chip, machst ihre alten Besitzer ausfindig und "huch" plötzlich wollen sie den Hund zurück, warum auch immer.

    Ist es denn wirklich so wichtig genau zu wissen, wo sie vorher war?

    Rinski

    Zitat

    Liebe Hundehaltergemeinschaft der perfekten und unperfekten Hundehalter,

    an diesem regnerischen Tag kommt man im warmen Wohnzimmer zum Nachdenken über seine Hundehaltung.
    Ich bin dabei zu dem Schluss gekommen, ich bin nicht perfekt.
    ...

    Hier im DF muss ich mir ja mit diesen brutalen Fakten fast vorkommen wie ein Verbrecher.

    Ist das wirklich Sinn eines Forums? :???:

    Der "Dogforum Standard" ist halt einfach schwer zu halten ;)

    Ehrlich gesagt achte ich auch sehr darauf, was ich poste, aus zwei Gründen:
    1. Bespreche ich ernsthafte Probleme und Fehler lieber mit Menschen, denen ich dabei in die Augen schauen kann;
    2. Möchte ich auf keinen Fall etwas posten, was falsch verstanden zu Tierquälerei führen kann.

    Allerdings sind mir zwei Threads in Erinnerung geblieben, die mir wahnsinnig leid getan haben,
    der eine war der mit der kranken Dobermann-Hündin der Eltern, die nicht in's Haus durfte; der andere war eine junge Frau, die seit ein oder zwei Tagen ihren Tierheim Hund hatte und sich überfordert gefühlt hat und überlegt hat, den Hund ab zu geben.
    In beiden Fällen sah es so aus, das die Themenstarter (ob berechtigt oder nicht ist jetzt nicht mein Thema) sich in eine Verteidigungssituation gedrängt gefühlt haben.

    Und ganz ehrlich: Ich (nebenbei bemerkt die Themenstarterin selbst auch) hätte mir gewünscht, der Dobi hätte in's Haus gedurft, aber wenn das 'nicht möglich' ist, dann hätte es viele kleine Dinge gegeben, die dem Hund mehr geholfen hätten, als das sich die Themenstarterin hier verteidigen muß und vermutlich gar keine Tipps angenommen hat.

    Und bei dem anderen Fall: ja mein Gott, nach zwei Tagen mit meinem ersten Hund dachte ich auch, ich schaff das nicht. Und 100 prozentig gut überlegt war die Anschaffung keiner meiner Hunde. Trotzdem bin ich glücklich mit jeder der Entscheidungen. Hätte ich damals 45 (!) Seiten lang solche Kommentare wie diese Frau bekommen, hätte ich Conny vermutlich nicht behalten.

    Ich denke das man in beiden Fällen wirklich hätte helfen können, sogar über's Internet. Aber nicht, indem man den Themenstartern vorhält, was sie alles schlecht manchen.
    In beiden Threads gab es auch gute, hilfreiche und nette Kommentare, allerdings waren beide Themenstarter unter zu viel Druck geraten, als das sie noch darauf eingehen konnten.

    Den HUNDEN ist in beiden Fällen nicht damit geholfen gewesen, das ihre Halter am Pranger standen.
    Und in beiden Fällen konnte man sehr schnell erkennen, das sich die Themenstarter in die Ecke gedrängt gefühlt haben. Wenn man wirklich zum Wohle der betroffenen Hunde (und Menschen) handeln wollte, hätte man spätestens da die Wattehandschuhe auspacken sollen.

    Beim Dobi hat sich wahrscheinlich 'nur' nichts verändert, bei dem anderen Hund hat der Thread unter Umständen dazu geführt, das der Hund abgegeben wird/wurde und ob das nötig war, maße ich mir nicht an zu beurteilen. Ich fand's nur unglaublich schade, was da passiert ist.

    Nachdenkliche Grüße,
    Rinski

    Erster Berglauf-Versuch:
    Ich habe einen ausgeschilderten Weg fast ohne Steigungen gefunden :D

    Und Laufen ist diesem Hund zu langsam, bzw sie paßt sich super an meine Geschwindigkeit an, läuft konstant vor mir, ohne das kleinste bißchen Zug aufzubauen. Werde ich langsamer, wird sie noch langsamer...
    Irgendwann habe ich die Leine gekürzt, danach habe ich ein paar mal den Gürtel gespürt und hatte nicht mehr so die Sorge, über die Leine zu stolpern.

    Cati schnüffelt nicht, bleibt nicht stehen, pinkelt nicht, zieht aber eben auch nicht beim Laufen.

    Allerdings liegt sie jetzt in ihrem Körbchen, als ob sie Leistungssport betrieben hätte.

    Hä? :???:

    Ist das jetzt wirklich eine gute Idee, sie im Geschirr beim Laufen dabei zu haben? Ich meine, am Rad hat sie gerade angefangen zu ziehen. Versaue ich das nicht, wenn sie jetzt im Geschirr Null Zug aufbaut?

    Mal wieder ein schönes Video gefällig?
    Gab's die hier schon?
    [youtube]

    Externer Inhalt www.youtube.com
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
    [/youtube]

    [youtube]

    Externer Inhalt www.youtube.com
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
    [/youtube]
    Zitat

    Gib uns auf jeden Fall mal Rückmeldung Rinski wie du danach aussiehst, am Besten ein Foto für Pueppy und mich als Ohmen für nächstes Jahr. :D


    Wenn ich mir die Berge hier anschaue, sehe ich schon vor dem Laufen alt aus... :hust:
    Sprinten, wenn sie gut zieht werde ich wohl eher nicht leisten können... und wenn doch, dann bleibt keine Energie für Begeisterung suggerieren, fürchte ich.

    Gestern haben wir noch eine coole Runde bei meiner Mutter im Wald gedreht, wieder mit Fahrrad und aus Versehen viel zu weit, aber Spaß hatten wir beide. Die Strecke war knapp 10km, die ersten 6 auf einem breiten Waldweg, wo Cati die Hälfte gerannt ist und sogar Steigungen (fast) ohne Hilfe hochgezogen hat.
    Dann bin ich falsch abgebogen und es ging noch etwa 4 km über Trampelpfade, wo sie teils gegen Bremse, teils gegen "Frauchen hängt im Matsch fest" getrabt ist.
    Laufen lassen wollte ich sie im Wald nicht und da sie die ganze Zeit motiviert war, habe ich sie vor dem Rad gelassen. Ehrlich gesagt habe ich aber auch nicht gemerkt, wie weit das war.


    Mir fallen noch zwei Sachen auf, die ich beeindruckend finde:
    1. Findet Cati Wege, die nicht mehr zu sehen sind vor lauter Laub, obwohl sie im Freilauf garantiert überall, aber nicht auf dem Weg läuft. Auch wenn sie jagt, also wenn Rehe den Weg direkt vor uns kreuzen bleibt sie auf dem Weg und rennt geradeaus weiter;
    2. Achtet sie bei der Wahl der Wege darauf, ob ich sie mit dem Fahrrad schaffe, dh sie läuft um Hindernisse so herum, das ich nicht in Ästen oder Schlamm hängen bleibe, wenn es sich vermeiden läßt.

    Woher weiß das Tier eigentlich, das Äste für mich auf Rädern ein Problem sind, während sie darüber läuft, wenn sie einen Jogger zieht? Und wie kommt sie darauf, das sie vor dem Fahrrad überhaupt auf Wege achtet?

    Und jetzt muß ich in mich gehen, ob ich nicht morgen erstmal wandern gehe, statt zu laufen. |)

    Ein günstiges gebrauchtes Rad habe ich mir gerade geschenkt, jetzt kann ich sogar bremsen :D Allerdings bin ich den nächsten Monat in den Alpen und das Rad bleibt hier.

    Heute war ich mit Cati joggen. Die ersten 4(?) km waren blöd, ich konnte gar nicht so langsam laufen, das die Leine nicht auf dem Boden schleift. Danach bin ich nochmal in eine andere Ecke gefahren (wildreich...) und zumindest ist sie dann gut vor gelaufen, zum Teil mit leichtem Zug und die ganze Zeit aufmerksam.
    Als ich fast wieder am Ziel war, ist Cati noch abgebogen, einen Berg hoch und hat zwar nicht schnell, dafür aber mit Kraft gezogen (alles relativ auf meinen Hund), auch noch, als ich umgedreht bin.

    Insgesamt waren das etwa 10 km, davon war Cati auf der (längeren) zweiten Hälfte motiviert(er) und zwischendurch gab es zwei Pausen,in denen sie mit anderen Hunden toben konnte.

    Ich denke, ich werde mich jetzt an solche Ecken halten, damit sie motiviert ist und sich daran gewöhnt, das Zuggeschirr ziehen heißt und Spaß macht.
    Und ich freu mich auch, mal wieder in Gegenden mit Wild unterwegs zu sein, weil ich die für Spaziergänge eigentlich meide.

    Das Tempo vom Radfahren scheint ihr definitiv besser zu gefallen, als wenn ich jogge, aber vielleicht helfen mir ja ein paar Bergziegen oder so über die nächsten Wochen.

    Nur wie ich aussehe, wenn ich in den Alpen versuche zu laufen weiß ich noch nicht...

    Zitat

    naja, das Ziehen ist ja quasi die gemeinsame Jagd (nach Menschen-Regeln)

    und nach langer Pause... Maanu, jetzt geb ich dir recht :D

    Seit ihr hier wieder aktiver seid, bin ich neidisch geworden, aber ich hatte irgendwie den Eindruck, Cati macht ziehen allein keinen Spaß, und Lizzy ist so weit weg...

    Die letzten Wochen war ich Freunde in einer Wald- und Wildreichen Gegend besuchen, damit war Cati viel an der Leine und ich dachte, dann kann ich ja auch... so ganz ruhig und langsam... wieder mal etwas ziehen lassen.

    Und... sie scheint zu begreifen und freut sich jetzt, wenn's los geht!

    Im Wald war der Wildgeruch (und die Rehe, die den Weg gekreuzt haben) super als Motivation, einfach nur den Weg entlang zu rennen. Und da sie nicht in's Gebüsch abbiegt wie die Rehe, sondern geradeaus weiter läuft habe ich kein Problem damit.

    Nach einem Lauf habe ich sie nachher auf einem Feld frei laufen lassen, wo sie eine flüchtende Katze entdeckt hat, und sich anstandslos hat abrufen lassen. Wir waren ja schon jagen vorher, oder?

    Wie auch immer, sie rennt und zieht jetzt tatsächlich 2-3 km auf Geschwindigkeit durch, wenn der Weg breit genug ist, auf schmalen Pfaden kümmert sie sich darum, das ich nicht an Baumstämmen hängen bleibe, da geht's nicht so schnell voran.

    Zweimal war ich als Häschen vor gefahren, und Cati hat einen joggenden Freund hinterher gezogen,
    ansonsten waren wir mit dem Rad unterwegs und sie rennt (auch ohne Wildkontakt)!

    Ick freu mir! :rollsmile:

    ...Auch wenn ich jetzt erstmal wieder einen Monat kein Fahrrad haben werde, dann muß ich halt wieder laufen...