Gern geschehen
Berge sind schon ziemlich hart, aber sie haben auch ihren ganz eigenen Reiz, finde ich.
Ich wohne hier an einem kleinen Fußweg mit ganz fieser Steigung (Einkäufe nach Hause tragen ist doof!), den nutze ich manchmal für Berg-Sprints: eine Strecke von etwa 20 Sekunden so schnell wie möglich rauf, dann runter gehen und wieder rauf rennen. Die letzten 5 Meter der Steigung sind jedesmal echt hart für den Kopf obwohl ich am Anfang der Steigung immer denke, nicht so schnell zu sein und locker hoch zu kommen 
Ich habe gestern 1000 Meter Intervalle gemacht, oder das, was ich Intervalle nenne. Tempo Training ist ziemlich Neuland für mich.
Gestern habe ich mich von bisher 4 auf 5 Intervalle gesteigert, die letzten 500 Meter waren fies (da ist auch die einzige "Steigung" auf der Strecke gewesen), ich habe mich da in 50 Meter Schritten motiviert weiter zu laufen ("bis du den Jogger erreichst", "Da vorn ist ein Student von mir, da kann ich nicht aufgeben, bevor ich vorbei bin", "bis zu der Laterne", "Schau mal, fast geschafft, bei 900 Metern aufgeben wird dich den restlichen Tag ärgern") und war am Ende schon etwas stolz auf mich.
An die Trainingslehre-kundigen: Ich mache zwischen den 1000ern je 1000 Meter Pause. Das ist zu lang für klassisches Intervall Training, ich weiß. Aber was genau verpasse ich dadurch, dass die Pausen "zu lang" sind?
Außerdem sind fünf Intervalle wohl auch zu wenig, oder?
Schneller hätte ich vermutlich das vierte Intervall abgebrochen und das fünfte nicht gestartet. Fühlt sich so Intervall Training an?