Beim Sitter ist die Wohnsituation so, das sie gut laufen kann. Sie kommt dort sicher zum Haus zurück, es fragt sich nur wann
Ich hab auch schon ein paar mal böse dafür gezahlt sie laufen zu lassen, sie lässt sich im Zweifel (fast) nicht einfangen: einmal musste ich eine volle Stunde durch's Unterholz robben, einmal im Winter eine halbe Stunde -vom Joggen- verschwitzt in der Kälte stehen, einmal ein Schimpf-Duell liefern, weil Chicca auf ein Privatgrundstück gelaufen war und die Besitzerin sie gescheucht hat (nachdem sie vorher gesehen hat, das ich erfolglos versuche sie ein zu fangen) Ich hab mich erst entschuldigt und gebettelt, das sie den Hund nicht scheucht, daraufhin wurde ich beschimpft. Ich fand es dann besser mich beschimpfen zu lassen, damit Chicca das nicht abbekommt und vielleicht in der Zeit das Grundstück verlässt.
Andererseits ist Chicca ohne Leine wie ausgewechselt: Fröhlich, hüpft,... Weshalb ich immer wieder versuche sie laufen zu lassen, auch wenn es eigentlich ein zu großes Risiko ist.
Heute hat Chicca mich veräppelt: Ich hab die beiden beim Hundesitter abgesetzt, weil ich zum Arzt mußte. Auf dem Rückweg habe ich mir gedacht, Chicca kann ohne Leine bis zum Auto gehen (Beim Sitter läuft sie viel ohne Leine). Das hätte auch geklappt, wenn die Schiebetür zum Bulli nicht abgeschlossen gewesen wäre. So hat das Öffnen zu lange gedauert und Fräulein von-und-zu hat sich überlegt, das die WIese hinter dem Auto auch schön ist. Da ist sie dann wie ein junges Reh durch's Gras gehüpft und gerannt. Mal hier hin, mal da hin, auch mal mit fliegenden Ohren fast zum Auto... Ich bin dann noch einmal ganz um die Wiese (und den See, und noch eine Wiese) spaziert, Prinzesschen immer mit Sicherheitsabstand am hüpfen. Zurück am Auto hat sie dann mit gesenktem Kopf ein paar Leckerlie genommen und ist in's Auto gestiegen. Auf jeden Fall fand sie sich sehr clever und hatte Spaß :)
@Avocado Du kommst aus Österreich, oder? Schau vielleicht mal bei dieser Facebook Gruppe zum Thema Dogtrekking, oder bei den Speedrunners vorbei, ob sie dir einen Laden in deiner Nähe empfehlen können. Dann fährst du hin, läßt den Verkäufer deinen Hund vermessen und bekommst ein passendes Geschirr inklusive Beratung. Damit sparst du dir unter Umständen viel Geld für Messfehler und tust dem Hund was Gutes, weil er nicht im schlecht sitzenden Geschirr ziehen muß
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Nicht so viel... Chicca hat weiterhin keine Interessenten, dafür hat sie letzte Woche bei mir Schutz gesucht, also sich zwischen meine Beine gedrängelt, als es ihr im Cafe zu voll wurde. Und am Wochenende hatte ich Fieber, darum ging mein Gassi nur bis zum Spielplatz, wo ich einfach etwas Quatsch an Turngeräten mit Cati gemacht habe. Auf einmal ist Chicca ohne Not über einen Balken gehüpft (naja, vorsichtig drüber gestiegen) und hat mich angeschaut wie "Na, hab ich das auch toll gemacht? Lobst du mich jetzt auch?" Ich deute das mal als "Will to please" oder schlicht Eifersucht auf Aufmerksamkeit, beides wäre neu.
Ich fand den eher ek***g, aber es scheint bei den ganzen Milch-Ersatz-Produkten so zu sein, das die Geschmäcker weit auseinander gehen. Eigentlich ziemlich cool, wie ich finde. Welchen Joghurt ich toll finde, ist der von der Coconut collaborative, da sind selbst die Fruchtjoghurt Sorten zuckerfrei (mir schmeckt der Naturjoghurt am besten). Bei uns gibt's den bei MPreis, keine Ahnung, ob man den in Deutschland bekommt. Von Joya gibt es auch einen Soja-freien Joghurt auf Kokosbasis, allerdings schmeckt mir der Sojajoghurt von Joya besser, und als Kokosjoghurt nehme ich den obigen.
Die letzten Tage hat es hier geschneit. Heute war es zwar schön, aber die Lawinenwarnstufe 3 hat mich dazu bewogen, eine leichte Wanderung zu machen und die spannenderen Pläne auf spätere Wochenende zu verschieben.
So bin ich zum Mendelpass gefahren und von dort zum Roen gelaufen. Die Straße zum Mendelpass ist toll, weshalb auch Unmengen von Radfahrern unterwegs waren. Vom Pass weg ging es erstmal lange unspektakulär über Forstwege durch den Wald, ich hab schon angefangen mich ernsthaft zu langweilen, als endlich die erste Fernsicht kam. Die letzten Meter zum Roen rauf waren dann etwas steil und eingeschneit, außerdem für meine Frühjahrs-Höhenangst zu nah an der Kante (es geht etwa 1800 Meter praktisch senkrecht runter), aber sehr schön. Runter bin ich einen anderen Weg gegangen und der Schnee war erstaunlich schnell weg (und wieder da).
Insgesamt war es eine sehr vielseitige Tour, extrem ruhig, zwischen Schnee und Sommer-Gerüchen alles vorhanden, Jäger, die mich zum Wein trinken eingeladen haben (selbst gemacht, sehr lecker!), Gämse, die direkt am Weg standen ohne sich an Cati zu stören und grandiosen Aussichten.