Beiträge von rinski

    @rinski mir kommt da spontan der Gedanke einer Werbeaktion mit Kaffeebechern (ggf. mit Unilogo) eben für jene Getränkespender, die man vielleicht direkt in der Einführungswoche an Erstis verteilt. Erstens nette Geste, zweitens Uniwerbung, drittens Abfallvermeidung.

    Sowas in der Art schlage ich der Uni und Mensa (privater Betreiber) seit drei Jahren erfolglos vor :ka:

    In der Mensa stehen die Becher neben dem Getränkespender, am Kaffee-Automaten kommen sie so mit dem Getränkt heraus. Und der Automatenkaffee ist mit 30 Cent deutlich billiger, als der in der Cafeteria für 80-120 Cent (dort werden die Tassen gespült)

    Ein von der Uni betriebenes Konzept wäre besser (meine alte Uni hat eine Uni-Umwelttasse verkauft, Plastikbecher wurden dann recht teuer zu 50 Pfennig verkauft, sodas eigentlich alle so eine Umwelttasse hatten), aber wenn die nicht mitmachen, kann man ja zumindest mal versuchen, an das Gewissen der Studierenden und Akademiker zu appellieren.

    Ich finde, dass das der falsche Weg ist. Das führt bei vielen eher zu Trotz.

    Bei mir hat's gewirkt. Ich habe mir mit 14 einen Schlachthof angeschaut und abends gab's Würstchen. Ich fand es derartig pervers, dass man nicht erkennen kann, dass man gerade totes Tier isst. Deshalb habe ich an dem Tag aufgehört Fleisch zu essen.
    Hätte meine Mutter den Tag Forelle, oder "richtiges" Fleisch gemacht würde ich vielleicht heute noch Fleisch essen.

    Etwas ab vom Thema (bzw der Gedankensprung in meinem Kopf ist zu verworren, als das ich ihn erklären will):

    In unserer Mensa werden kostenlos Getränke ausgeschenkt (was ich super finde), und zwar in Einweg-Plastikbechern. Somit produzieren wir täglich etwa 4000 Plastikbecher-Müll.
    Ich versuche seit drei Jahren, die Mensa/Uni zu einem Mehrweg-Konzept zu überreden (meine erste Uni hatte das in den 90ern schon), aber da ist kein Rankommen, und unsere Studierenden veranstalten jedes Jahr ein "Sustainability Festival", in dem sie unter anderem anprangern, dass Leute mehr als eine Papierserviette in der Mensa nehmen -die Plastikbecher in der Mensa und am Automaten (kostenlos, nicht abwählbar) werden nicht thematisiert.
    Gibt's gute Fotos von Plastikmüll und seinen Folgen? Also nicht die Schildkröte im Plastikring, sondern eben von dem Müll, der durch "korrekt entsorgtes" Plastik entsteht?

    Wenn, dann würde ich sowas mit der Aufschrift "bring your own cup and use it twice :)" an den Getränkespendern aufstellen.

    Mir wird nämlich von dem Plastikberg, den ich da täglich sehe mindestens so schlecht, wie von dem Fleischberg ;)

    Ich würde so eine Aktion nicht mitmachen, aber ich finde die Reaktionen herzlich lustig.
    Wenn ich ein Stück Fleisch nur dann essen kann, wenn ich verdränge, was dahinter steht, dann sollte ich den Fehler bei mir suchen und nicht bei denen, die anschaulich machen, was ich da gerade esse.

    Das ist bestimmt spannend, einen Trainer vor Ort zu haben.
    Ein geplantes Trainingsprogramm würde mir sicher auch gut tun. Allerdings vermute ich, dass ein Trainingsplan, der nicht hier vor Ort erstellt wird, mir nicht viel nutzen wird, da ich halt schon eine recht spezielle Umgebung habe. Und immer in der Stadt laufen, um flache Strecken zu haben werde ich nicht tun.
    Also: Berichte von Strandläufen und Hochbrücken!

    Heute morgen bin ich mit den Hunden von Bozen aus nach Hause (=1000hm) gelaufen, natürlich in Intervallen. Im Dorf angekommen hat Goofy mich überredet, das wir noch eine Extrarunde drehen, statt direkt nach Hause zu laufen. Das war auf der Strecke Premiere!
    Mein Motivations-Tief (das seit April recht hartnäckig ist) scheint so langsam zu verschwinden. Endlich und hoffentlich!

    @Lucy_Lou, wir haben hier immer wieder das Thema mit der Konsequenz, bzw dem Mangel an selbiger.
    Ich denke, wenn ich mich in einem "normalen" Leben mit Job, Wohnung, Hund bewege, dann mache ich fast notgedrungen Abstriche bei der moralisch einwandfreien Lebensweise.
    Essen muß ich irgendwas, also esse ich Pflanzen und Pilze.
    Ich will keine Zecken/Flöhe/Würmer in meiner Wohnung und in mir/den Hunden, also töte ich diese Tiere, wenn sie mir zu nah kommen.
    Wie weit jeder dann Abstriche macht ist sehr individuell, ich trage Lederschuhe, wenn ich in die Berge gehe, und esse auf Almhütten auch schon mal Apfelstrudel ohne zu fragen, ob Ei im Teig ist.
    Das ist nicht perfekt vegan, aber bei den Schuhen bin ich nicht bereit welche zu nehmen, die nicht perfekt passen, und auf der Alm bin ich eben nicht in der Stadt/Konsumgesellschaft und bin den Wirten dankbar, das sie uns überhaupt etwas anbieten und uns im Zweifel Schutz bieten.


    Andererseits habe ich seit einigen Tagen eine Wespe in der Küche, die sich nicht fangen lässt und ziemlich friedfertig ist, die darf leben. Genau wie die seltsamen Mücken in meiner Wohnung, die Nachtruhe einhalten und nicht stechen.

    Zum Thema Honig bin ich ehrlich gesagt tatsächlich unentschieden.
    Ich sehe nichts schlechtes in dem Leben der Bienen hier vor Ort, und da wir Bienen zum Überleben brauchen...

    Hier herrscht im ganzen Land Leinenpflicht und der Maulkorb muß immer dabei sein.
    In öffentlichen Transportmitteln (Bus, Bahn, Gondel) mache ich den Maulkorb drauf wenn ich explizit dazu aufgefordert werde, ansonsten nicht.
    Ich führe meine Hunde auch nicht ihr Leben lang an der 1,50 Leine, auch wenn das Vorschrift ist.