Bei mir war das immer durchweg positiv. Wobei... es gab da schon so ein paar, die mir klar ins Gesicht gesagt haben, dass sie das mit dem Hund nicht nachvollziehen können... mit einigen bin ich immer noch befreundet, allerdings sind die dann seltsamerweise nicht mehr interessant gewesen/geworden - warum nur 
Mein Ex hatte kein Problem mit Jack, hat sich allerdings auch nicht gekümmert, war nicht mit uns Gassi oder sonst etwas. Lange dachte ich, dass mir das nichts ausmacht, aber es ist ein Teil meines Lebens, der nunmal immer präsent ist und ein bisschen teilen wäre schon schön. Muss ja nicht immer und jeden Tag sein, aber nun ja, schwierige Kiste ;)..
Als ich meinen Freund kennen gelernt habe, war mir ganz klar, was für Anforderungen ich an einen Mann stelle. Das habe ich auch von Anfang an klar gemacht (sind nur wenige Punkte neben Hund)... dementsprechend lief unser Kennenlernen ab... wir haben uns beim Weggehen getroffen und dementsprechend war es laut und Alkohol war sicherlich auch im Spiel... meine ersten Fragen:
1. Heiß hier, oder?
2. Wie heißt du?
3. Magst du Hunde?
4. Ich habe einen Bullterrier namens Jack, der einen großen Teil meines Lebens einnimmt. Jedes Jahr im August feiern eine Freundin und ich mit unseren beiden ihren Geburtstag, backen dafür Kuchen und Hundekekse und setzen allen Beteiligten Hüte auf. Was hältst du davon?
Keine Angst, das Letzte ist das vermutlich unhandlichste, was ich so mache ;)... tja, laut Aussage meines Freundes habe ich ihn mir damit gekrallt :) ... und was habe ich heute? Einen Freund, mit dem Jack und ich zusammenleben, der keine Gassirunde verpassen möchte, wenn er daheim ist, der als Lehrer bei seinen Kids Aufklärung über Hunde betreibt und im Moment überlegt, ob Jack nicht vielleicht doch noch Korb Nr. 3 in der Küche bekommen sollte, weil das doch viel bequemer ist als der Teppich, den er ihm extra gekauft hat... Meine beiden Männer sind ein absolutes Dreamteam, besser hätte es nicht kommen können (hallo, was gibt es Schöneres als wenn Männe sich beim Heimkommen auf den Boden zum Hund wirft und beide um die Wette fiepen - komplett irre!). Ich bin nach wie vor Frauchen, die beiden machen halt ihr Ding, das ist vollkommen ok.
Ich habs von Anfang an klar gesagt, hätte aber auch bei anderen Männern keine Probleme beim Kennenlernen gehabt.
Aber ich merke, was für eine Erleichterung es ist, wenn man jemanden an der Seite hat, der nicht genervt aufseufzt, wenn man Abends zum Notdienst fahren muss, sondern sich auch ernsthaft Sorgen macht... wie gesagt, ich habe nie erwartet, dass jemand kommen soll, der jetzt vollwertiger Zweitbesitzer meines Hundes ist. Mein Freund hat keinerlei Verpflichtungen dem Hund gegenüber, er darf, muss aber gar nichts, ist ja mein Irrer.
Ich glaube, man darf sich nur nicht darauf versteifen, dass der Mann von Anfang an zu 100% zum Hund stehen muss.. viele können doch damit gar nichts anfangen. Aber er muss Verständnis dafür aufbringen, dann ist auch ein Partner, der eben Hund nicht als Hobby hat (ihn aber im Leben akzeptiert) ein toller Partner :) ... Kategorisch ausschließen sollte man erstmal niemanden!