Hey,
Den Tonfall musst du verstehen, hier sind einfach viele sehr aufgebracht. Es wurden viele Vorschläge gemacht, die du alle als unmachbar abgetan hast. Viele haben dir versucht zu erklären, dass die Haltung für einen alten, kranken Hundnso nichtnsein kann, auch das hast du abgeschmettert.
Viele hier haben alte Hunde, kranke Hunde oder auch alte UND kranke Hunde.
Ich habe und hatte beides. Mein Opi musste mit 14Jahren eingeschläfert werden, ich habe ihn die letzten zwei Jahre seines Lebens begleitet. Er war nicht mehr so fit wie deine Hündin, dennoch muss man einfach sagen, dass auch ein fitter, alter Hund andere Bedürfnisse hat wie ein Junger. Deiner Süßen mag die Außenhaltung in früheren Jahren nichts ausgemacht haben, aber sie hat jetzt andere Bedürfnisse. Ihr Körper benötigt jetzt viel mehr Kräfte, um mit den Alterszipperlein und Krankheiten umzugehen und kann sich nicht auch noch auf die allg. Gesundheit wie immer konzentrieren. Das hat zur Folge, dass sie auch abnimmt, friert und das Immunsystem nicht mehr optimal arbeitet. Weißt du, mein 3-jähriger Rüde hier hat Krebs. Er hat auch ziemlich abgenommen, die Folge ist, dass er draußen friert (er ist übrigens auch ein Unterfelloser. Klar, beim Spazierengehen wird ihm auch wärmer, aber wenn er steht friert er. Er ist nunmal krank, darauf muss ich Rücksicht nehmen.
Ich finde es gut, dass ihr das Wasser jetzt installiert habt. Wie genau sollt ihr die Wasserzufuhr denn regeln? Soll sie nur eine bestimmte Menge bekommen oder wie genau habe ich das zu verstehen? Wenn ja, dann messt die Menge einfach ab, bevor ihr sie in den Napf gebt, ihr könnt dann den Rest wieder abmessen.
Das Wasser solltet ihr bei kälteren Temperaturen öfter am Tag wechseln!
Ansonsten würde ich dich bitten, die nochmal die konstruktiven Beiträge hier durchzulesen und zu überdenken. Ist nicht einer der Vorschläge doch irgendwie möglich? Ich lebe zum Beispiel mit meinem Hund auf 15qm, bin damals kurz vor Benjis Tod (fast blind und taub) dort eingezogen,
Er hat sich gut damit zurechtgefunden. Hunde sind da ziemlich anpassungsfähig, solange sie eine Bezugsperson um sich haben.
Sprich doch auch nochmal mit deinen Eltern, vielleicht bringst du sie ja doch dazu, eurem Hund wenigstens ein Zimmer zur Verfügung zu stellen. Ich finde es schon gut, dass du sie immer wieder reinholen willst, wenn du dort bist. Versuch dich durchzusetzen. Du hast hier viele Argumente gegen die Außenhaltung in diesem speziellen Fall erhalten, schreib dir das doch mal zusammen, dann hast du ein bisschen Nachdruck.
Alles in Allem finde ich es gut, dass du noch etwas versuchst (Wasser, reinholen), dennoch hoffe ich, dass dir klar geworden ist, dass es das allein nicht sein kann.
Ich wünsche deiner Hündin alles Gute und hoffe, dass ihr eine tragbare Lösung in ihrem Sinne findet.
Alles Gute!