Ich kann es für mich nicht verstehen..
ich studiere auch, arbeite nebenher und hab sicherlich nicht unendlich viel Kohle. Mein zurückgelegtes Geld ist nach 6Wochen Krebstherapie komplett aufgebraucht, jetzt steht wieder eine OP an, dann eine Chemo, inkl. homöopathischer Begleitung... ich kann doch einen an sich fitten Hund nicht einfach einschläfern lassen... besonders nicht, wenn es MEIN Hund ist, für den ICH mich entschieden habe, für den ICH die Verantwortung übernommen habe...
Das mit dem Sparkonto war übrigens auch der erste Tipp, den ich bekommen habe.
Ich verstehe, dass viele in Notlagen geraten, die sie vorher nicht erahnen konnten, ich kenne auch einige, aber die haben es auch alle irgendwie geschafft...
Ich finde das Thema einfach sehr kompliziert, da ich selbst einen schwerkranken, sehr teuren Hund habe und mir vorher viel zurückgelegt habe... und da ich der Meinung bin, dass man sich keinen Hund holen sollte, wenn man das Geld ohnehin schon nicht hat. Andererseits möchte ich auch niemandem seinen Hund absprechen, ich kenne so viele, die sich den A*** aufreissen, weil sie kaum Geld haben, um die BBehandlungen zu bezahlen...
Es ist wirklich schwer...
Allerdings, als kleine Anekdote zum Schluss: Ich hab nen Hundehalter getroffen, wir haben uns unterhalten, dann kamen wir eben auf das Thema Krankheit zu sprechen und ich hab von Jack erzählt... er fragte mich dann, was die Behandlung so kosten würde.. als ich ihm erzählte, dass wir mit Allem drum und dran wohl bei ca. 3000-4000€ wären, wenn wahrenddessen und danach nichts mehr passieren würde. Er fragte mich nach dem Anschaffungspreis, der war 150€ Schutzgebühr. Er gab mir daraufhin den Rat, Jack einschläfern zu lassen, denn er wäre das bei dem Preis ja nicht wert, ich könne ja von dem Geld 4 Rassehundewelpen kaufen
Tja, so gehen die Meinungen auseinander...