Beiträge von dasaennchen

    Hm, das hat nicht unbedingt etwas mit unterbinden, sonder vor Allem etwas mit Erziehung und Bindung zu tun. Gerade ein Husky, der ja einen nicht unerheblichen Jagdtrieb hat, ist im Weglaufen natürlich schnell. Hier wäre also auch definitiv auf die Rassewahl zu achten, zudem eine gute Unterstützung durch einen Trainer/Hundeschule.

    In deinem Fall wäre bei mir Schleppleine angesagt gewesen, also eine lange Leine, an der der Rückruf geübt und gefestigt wird. Wenn du einen jagenden Hund hast, kannst du der Schlepp auch mal für eine gute Zeit "Willkommen" sagen, da ist gezieltes Anti-Jagd-Training gesagt.

    Waren diese beiden Gründe die Gründe, warum du denn Hund abgegeben hast? Wenn ja, dann empfehle ich dir wirklich doch noch viel viel Theorie (eben auch hier im DF), damit du eine Idee bekommst, wie du in solchen Momenten reagieren kannst.

    Und du solltest dich auch mal über die Phasen des Erwachsenwerdens informieren, beim Welpe hast du fast schon einen natürlichen Folgetrieb (im Normalfall), dann kommt irgendwann die Rüpelphase und da kannst du dich von Allem Gelernten erstmal wieder verabschieden.

    Eine Freundin von mir hat letztes Jahr standesamtlich geheiratet, da war der Hund dabei, abends bei der "Feier" (wir waren in der Stadt unterwegs) nicht.
    Dieses Jahr steht die offizielle Feier an und da bin ich mit Jack eingeladen, ihr Hund kommt auch (die beiden sind die besten Freunde). Ich werde meinen Dicken aber nicht mitnehmen, da noch zwei andere Hunde kommen, die nicht ganz koscher sind, und Jack könnte da dann Probleme kriegen. Außerdem kann ich mir dann mal den Kleinen der Braut krallen und den ein wenig beschäftigen, die wird nämlich mit frischem Baby und Feier genug zu tun haben.

    Ich muss aber ehrlich sagen, ich möchte einmal eine kleine Feier, wenn möglich draußen, auf einem ausbruchsicheren Grundstück und da ist Jack eingeladen (sollte er das noch erleben) und seine Hundekumpels auch. Und da ist es mir auch egal, was irgendwelche Tanten oder so sagen (ein Teil meiner Verwandtschaft ist eher tierfeindlich, würden sich aber doch nie in meine Feier einmischen), da zieh ich es durch wie ich möchte.
    Da Jack aber furchtbar empfindlich ist, was Essen angeht, würde ich wohl doch eher ein absolutes Fütterungsverbot erlassen ;)

    Und Dickie würde es sicherlich total super finden, zwischen lauter Menschen, seinen Kumpels... allerdings würde ich keine fremden Hunde einladen, da bin ich dann egoistisch, weil mein Hundi da einfach gerne mal Probleme damit hat und folglich dann auch ich.

    Man kann noch so viele Bücher lesen und sie können trotzdem nicht helfen.

    Ich empfehle zu aller Information immer, mal auf eine Hundewiese, in eine Hundeschule zu gehen und sich das alles mal anzusehen. Mal ins Tierheim schauen und brave Hunde ausführen, einfach alles um Erfahrungen zu sammeln.

    Ich kenne einige Leute, die Hunde total super finden und sich informieren, stehen sie allerdings vor einem tatsächlichen Hund, sieht die Theorie plötzlich ganz dunkelschwarz aus ;) ... falsches Anfassen, falscher Ton, falsche Zurückhaltung oder auch falsche Annäherung. Oder einfach vollkommen unglaubwürdig.

    Ansonsten empfehle ich das DF, einfach mal rumschmökern, die verschiedenen Problemchen durchlesen, die Knowledge-Base, etc. Da bekommt man auch gut ein Gefühl dafür, was alles passieren kann und man lernt auch viel über die unterschiedlichen Grenzen verschiedener Menschen, also wo Schluss ist mit "Ist schon ok, kleiner Wuffi" ;) .. ist nicht böse gemeint, aber ich finde es immer wieder interessant und obwohl ich einen Hund habe, ordne ich mich dennoch bewusst immer wieder selber ein, um auch zu wissen, woran ich bei mir noch arbeiten muss und an meinem Hund noch arbeiten möchte.

    Ich weiß leider nicht in welchem Bundesland du wohnst, aber mir springt jetzt gleich der Bullterrier oder auch die Miniatur-Ausgabe ins Gesicht. Lass dich erstmal nicht vom Aussehen abschrecken, es sind tolle Hunde (ich fand die anfangs sooooo hässlich, heute sinds für mich die schönsten Hunde der Welt :D).. haben eine gute Neigung zum Sturkopf, also Kadavergehorsam solltest du nicht erwarten. Drinnen sind die meisten absolute Schlaftabletten, draußen können sie auch mal Gas geben, machen allerlei Mist mit. Sind auch totale Clowns ;) . Das "Kampfhunde"image haben sie wie die anderen auf Listen vertretenen Rassen nicht verdient, da es aber leider Listen gibt, muss man sich schon mit Auflagen auseinandersetzen. Allerdings muss ich als doch ziemlich stolzes Bulli-Mix-Frauchen sagen, dass ich das jederzeit wieder machen würde, nur um einen solchen Komiker vor mir zu haben ;) ...

    Bin übrigens auch Studentin (mit voller Stundenzahl und 40h Arbeit nebenher) und es klappt alles wunderbar. Ich bin so dankbar um meinen Dicken, der die Prüfungsphasen einfach mal verpennt und auch gar keine Lust hat groß rauszugehen, wenn er merkt, dass ich mit meinem Kopf noch am Schreibtisch bin. Desweiteren ist das WG-Leben wirklich praktisch, wenn ich nochmal wohin muss, time ich mir das so, dass meine Mitbewohnerin da ist.

    Ach ja, erste Anlaufstelle für Bullis und deren Mixe ist für mich immer: http://www.bullterrier-in-not.de

    Mit den barf-komplett Paketen gehst du ja wieder nicht auf den speziellen Bedarf eines krebskranken Hundes ein. Ich bin auch von den Paketen nicht so wirklich begeistert, muss ich sagen, wie gesagt, nur was Rohes im Napf macht noch keine ausgewogene Ernährung. Es ist als Vegetarier natürlich eine Überwindung, aber man kann ja auch noch Einmalhandschuhe zum Anfassen nehmen ;) und man gewöhnt sich auch daran. Tut man nicht alles für Hundi? ;)

    Ehrlich Helen, katastrophal... Meine Arme sind mittlerweile ausgekugelt... Der (mittlerweile wirklich) Dicke hat so eine Power, die er auch wunderbar demonstriert... Und fremde Hunde sind wieder Mega-Pöbel-Sche**e...
    Also müssten wir uns theoretisch täglich treffen, dann haben meine Arme wieder eine Chance auf Leben :)

    Der Hund einer Freundin fährt auch nicht gern Auto, genau die gleichen Anzeichen. Ohne jetzt entmutigen zu wollen, aber sie ist jetzt nach zwei Jahren Training soweit, dass der Hund in ihrem Auto ruhig mitfahren kann. Bei mir schiebt er immer noch Panik (allerdings kotzt er nicht mehr).

    Sie hat wirklich ewig trainiert, ich versuch mal, den Trainingsplan aufzuschreiben (die einzelnen Schritte jeweils so lange, bis der Hund das selbstverständlich macht, bzw keine Panik mehr zeigt):
    1. Mit Hund zum Auto gehen, Tür auf, ein bisschen drin rumräumen, Tür zu, weg.
    2. Hund mit zum Auto nehmen, alle Türen auf, damit der Hund sieht, dass die Möglichkeit zur Flucht besteht, Hund mal ranlocken (Superleckerlie), durchs Auto laufen lassen (also von einer Seite rein, zur anderen Seite raus.
    3. Hund bei offenen Türen im Auto sitzen lassen, daneben sitzen, mal ein Leckerlie, aber einfach so tun, als sei nichts.
    4. Eine Türe schließen, in aller Ruhe daneben sitzen.
    5. Hund und Mensch ins Auto, Türen schließen, einfach sitzen, Zeit langsam steigern, irgendwann mal Radio einschalten, irgendwann mal Motor an, gleich wieder auf.
    6. Mit Hund länger im Auto sitzen, während der Motor läuft. Alles cool ;)
    7. Mal drei Meter fahren, dann langsam steigern.
    und so weiter und so fort. Alles immer mit Selbstverständlichkeit. Geht man zu schnell vor, gibt es Rückschläge, also lieber jeden Schritt ein wenig öfter machen, als man meint.

    Wie gesagt, bei ihr hat es wirklich lange gedauert, aber es war effektiv. Er ist nicht der glücklichste Hund, aber er ist nicht mehr gestresst und ihm wird nicht mehr schlecht - und er springt begeistert freiwillig ins Auto. Im Kofferraum hingegen fährt er nach wie vor nicht stressfrei und freiwillig mit, das ist ihr aber nicht wichtig, von daher muss das nicht weiter aufgebaut werden..

    Hey,

    wegen des Futter: Das ist etwas, was man selbst entscheiden muss. Ich persönlich würde jeden Krebshund sofort auf Roh umstellen (hab auch meinen 13jährigen wegen Krankheit plötzlich roh gefüttert), weil ich auf die speziellen Bedürfnisse eingehen kann und weiß, was genau ich im Futter habe.
    Andererseits einfach so mal was in den Napf zu schmeißen, dann lieber normal weiterfüttern.. deswegen empfehle ich auch einen Ernährungsspezialisten (mit Ausbildung an einer Uni, keine Selbsternannten), da bekommst du es vorgesetzt, was den Bedarf erfüllt.

    Aber wie gesagt, es hat sicherlich auch mit der persönlichen Einstellung zu tun.

    Also unsere Kur ging über drei Monate, alle zwei Tage drei Spritzen und Tropfen. Klar aufwendig, aber definitiv machbar. Man muss nur subkutan spritzen lernen, das geht aber schnell. Mit Wartezeit zwischen den Spritzen insg. eine halbe Stunde. Bei uns waren es Kosten zwischen 400-500 Euro.
    Kontaktier doch einfach mal einen THP und frag nach. Wir haben uns auch für Horvi entschieden, weil unsere THP sich damit auskennt.

    Und sonst, ich würde den Plan von jemandem erstellen lassen. Ich habe mich anfangs auch an die Empfehlungen gehalten, die du hier aufgeschrieben hast. Zum Glück hat mich da jemand auf den Boden der Tatsachen zurück gebracht.. Aprikosenkerne sind nicht nur umstritten, sondern werden als gefährlich angesehen. Eine Erstellung sind zwar nochmal 20-50€, aber da habe ich mal richtig gesehen, wie wichtig das ist (besonders auch wissenschaftliche Erkenntnisse einzubeziehen). Heute rechne ich selber rum, da hab ich aber ziemlich lange dafür gebraucht.

    Und ja, ich bin auch froh, dass es ein Happy End gab, ich hoffe sehr, dass es wirklich ein End ist...