Beiträge von dasaennchen

    Zwei Tierschutzhunde und megaglücklich damit ;)

    Benji, der ja leider mittlerweile gestorben ist, das war so eine Geschichte.. wir sind ins Tierheim und haben gesagt: "Wir wollen einen alten Hund"... und dann waren da Chayenne und Benji. Eine ältere Dame liebäugelte aber schon mit Chayenne, so sind wir mit Benji ein paar Runden gegangen. Keine Anforderungen an Aussehen oder Rasse, nichts. Wir wollten lediglich keinen absoluten Problemhund, da wir Anfänger waren.

    Jack, ja, der war auch ein Zufallstreffer... wir wollten einem Listenhund ein Zuhause geben und nachdem in Bayern ja kein Deut Pit oder Staff drin sein darf, haben wir alle Notseiten durchgeschaut, einer der wenigen infrage kommenden war unser Dicker... tja, hier hatten wir nur ein paar Monate nach Benji unseren Problemhund sitzen.

    Ich kann Menschen verstehen, die sich einen Hund vom Züchter holen. Bestimmte Arbeit, ein bestimmter Sport, oder auch kleine Kinder, alles verständlich. Ich jedoch habe für mich den Beschluss gefasst, dass es bei Tierheimhunden (und Listenhunden) bleiben wird. Solange ich das für mich entscheiden kann. Im Moment habe ich keine Kinder und auch keinen sonstigen Anhang, ich habe keine besonderen Ambitionen, ich mache, was meinem Hund Spaß macht, dann gerne auch sehr intensiv. Ich stelle mich auf den Hund ein und richte mein Leben und meine eigene Freude danach.

    Wie gesagt, mir sind von dem her Rassen vollkommen gleichgültig, ich hab, was passt. Jagdtrieb fände ich zum Beispiel nicht prickelnd, aber sämtliche Aggressionen o.ä., damit habe ich kein Problem. Also gehe ich ins Tierheim/Tierschutz und schau mir an, was die für mich haben. Ob Zwerg oder etwas größerer Hund (Dogge könnte ich wohl meinem Vermieter nicht verkaufen ;) ), das ist mir letztlich egal. Ich persönlich würde mich als Person als egoistisch empfinden, wenn ich einen Hund vom Züchter hole. Eben weil ich alle Möglichkeiten habe, einem Hund, der wirklich ein Zuhause sucht und dem es u.U. auch gar nicht gut geht einen Weg ins Leben zu zeigen. Wie gesagt, weil ICH keinerlei Ansprüche an den Hund habe, bei anderen verstehe ich das schon (solange es eben nicht heißt, "oh, das ist so süüüüüß, will ich haben, hat Wuschelfell").

    Schau, ich drück mich auch wirr aus ;) .. ich bin/war happy mit meinen Tierheimhunden und für mich steht bei der Hundewahl der Tierschutz immer im Vordergrund (also das Herausholen eines Hundes aus dem TH).

    Zitat

    Welche Entscheidung war das denn?
    Gab es bei deinem Hund irgendwelche Verhaltensänderungen? Diese konnte ich zum Glück noch nicht feststellen. Er ist so aktiv wie immer, frisst normal...

    Ich wüsste ganz genau, wenn die Sache morgen negativ ausgehen sollte, dass ich erstmal nach Hofheim in die Tierklinik gehen werde. Die haben die umfassensten Behandlungsmöglichkeiten bei Krebspatienten...

    Danke an alle für die lieben Worte und fürs Daumen-/Pfoten drücken... :(

    Ich guck auch schon die ganze Zeit im Internet... Ich könnt nur heulen...

    Hey,
    in Hofheim wärst du in jedem Fall gut aufgehoben! Genau von solchen Entscheidungen spreche ich. Wissen wohin man geht, was der nächste Schritt ist.

    Bei mir war es, dass die Zehe amputiert wird, dass wir ihn in der Onkologie in München durchchecken lassen, etc. Ich hatte ja schon die Vermutung, welche Art Krebs es ist, habe mich dann über die Möglichkeiten je nach Aggressivität informiert und da auch schon Entscheidungen getroffen. Als eine Chemo im Raum stand, haben wir beschlossen, dass es eine Chemo geben wird und auch erstmal keine OPs mehr (er wurde in 2 Monaten 3mal operiert), er sollte leben dürfen.

    Jack hat sich nicht aufgrund des Krebses verändert, sondern weil wir am Ende waren. Er war der liebste, brävste, verpennteste und faulste Hund der Welt. Also mach dich nicht verrückt, wenn dein Hund sich vielleicht die nächsten Tage komisch verhält, zu 99%iger Sicherheit ist es aufgrund deiner Sorge. Jack hat das wirklich über die gesamte Phase von 3 Monaten ausgehalten. Dann habe ich das Gewebe nochmal untersuchen lassen und es wurde festegestellt, dass der Krebs doch nicht so aggressiv ist, wie zunächst angenommen (wir standen wirklich direkt vor einer Chemo). In diesem Moment ist mir der größte Stein meines Lebens vom Herzen gefallen und Jack war wie ausgewechselt (leider eine ganze Zeit lang in die komplett andere Richtung, wieder unsicher, nervös, ruhelos, wollte nur rennen und toben). Wirklich genau ab diesem Tag.

    Aber Knubbel können alles sein und müssen kein Krebs sein, deswegen versuch dich nicht zu verrückt zu machen (ich weiß, schwer gesagt).. ich habe in dieser Zeit angefangen, unglaublich pragmatisch zu werden, habe einfach alles gemacht, was man so machen kann (informieren, Futter umstellen, THP, etc pp). Böse Gedanken habe ich nach hinten verschoben. Informier dich also ein wenig, damit du im Fall der Fälle nicht komplett überrascht wirst, aber mach dich nicht verrückt! Es kann 1. was ganz anderes sein (und das ist bei einem so jungen Hund wahrscheinlich) oder 2. gibt es wirklich viele Möglichkeiten, auch wenn es hart wird.


    Ich denke ganz ganz ganz fest an euch, wünsche euch von Herzen, dass es kein Krebs ist und einfach nur alles, alles Gute für die nächste Zeit. Ihr schafft das zusammen!!!


    Edit: Normalerweise musst du schon ein paar Tage auf den Befund warten (außer du hast ne TÄ, die direkt unters Mikroskop schauen kann, da kann es dann schonmal ne Prognose vorab geben, aber muss ja trotzdem noch alles gefärbt werden). WIr hatten auch nen Body, aber das war uns zu nervig, er hatte dann den Thorni, den vermisst er heute noch (allerdings haut man sich damit auch ganz schön an, aber ist ja biegsam :D ). Alles Andere ging bei unserem Katzenhund gar nicht, jeder Reifen oder Trichter hat versagt...sein Hals ist einfach zu lang :lol:

    Also die Daumen sind ALLE gedrückt, das wird schon werden!

    Bei uns war es ja auch mit 3,5 Jahren Krebs... ich hab mir vor der OP (als es noch nicht klar war) auch totale Sorgen gemacht und mich eingelesen, wo es nur ging. Als dann die Diagnose kam, war ich zwar vollkommen am Ende, aber ich wusste auch genau, was zu tun war, musste also in meiner Verzweiflung keine Entscheidungen treffen (die waren schon alle getroffen). Wäre es anders ausgegangen und nur ein Knubbelchen gewesen, dann hätte ich eben was fürs Leben gelernt.

    Ich drücke euch alle Daumen und denke ganz fest an euch morgen! Egal was es ist, es wird schon!!!

    Letzter Aufruf!!!

    Wer noch das T-Shirt mit dem Motiv von kaenguruh und hunde brauchen marketing haben möchte, der muss mir bitte bis heute Abend 18Uhr eine PN/Email zukommen lassen, mit der gewünschten Größe.

    Hier noch einmal die Eckdaten:
    - schwarz, 17,40€ plus/minus evtl. Porto, Mengenrabatt, etc. (kommt drauf an, wie viele sich noch melden
    - Herren- oder Damenschnitt (mit Ärmeln), wenn gewünscht auch anderer Schnitt, dann aber bitte früher anfragen als 18 Uhr, denn dann wird es teurer und das weiß ich nicht auswendig

    Wer sich bis heute Abend nicht endgültig gemeldet hat, den kann ich nicht mehr berücksichtigen. Auch die Menschen, die ungern PNs beantworten, würde ich bitten, dies zu tun (sofern sie mit dem Shirt zu tun haben).

    Dann kann das Ganze nämlich in Druck gehen!

    So, ich wünsche euch einen schönen Tag, hoffentlich schüttet es bei euch nicht ganz so wie bei uns hier.

    Zitat

    Mag sein, totzdem muss man sich die Frage gefallen lassen, ob man nur den Weg des geringstn Widerstands geht, oder gewillt ist etwas gegen Vorurteile zu tun. Gerade das Umettiketieren trägt ja wohl eher zum schlechten Ruf bei.
    Meine Rasse hat auch nicht gerad den besten Ruf unter Hundeleuten, so what?
    Würdest du denn behaupten du seist Franzose?

    Ich glaube du beziehst dich auf meinen Post.

    Ich stimme dir vollkommen zu, Umetikettierung ist unmöglich. Ich glaube ich habe auch was falsch verstanden. Ich dachte der Gutachter sagt, dass es ein Rotti-Mix ist. Ich wollte auch keineswegs sagen, dass man nen Staff einfach verschweigen soll, aber ich hatte den Eindruck, dass das ja alles gar nicht sicher ist. Gerade für Mixe gibt es ja Gutachter. Die sind hier ja auch alle öffentlich bestellt und das darf nicht irgendein Tierarzt machen und einfach im Impfpass was ändern. So ein Rassegutachten ist ein mehrseitiger Text mit Analyse sämtlicher Merkmale. Wenn der Gutachter also sagt, dass da kein Staff drin ist, dann kann man davon ausgehen, dass er das phänotypisch auch richtig so festgestellt hat. Und an diesem Punkt meine ich, dass man im Nachgang nicht mit einem Staff prahlen sollte, sonst geht die ganze Sache von vorne los.

    Bei uns waren es übrigens zwei Gutachter, die uns bescheinigt haben, dass es sich bei Jack um keinen Mix aus Rassen auf Liste 1 besteht und zudem war noch das Vetamt da zur Kontrolle (wobei die weniger Ahnung von den speziellen Hundetypen haben).

    Also kurz gesagt: Ich würde den Gutachter das Rassegutachten machen lassen und gerade bei einem so vielfältigen Mix weiß man nie, was wo irgendwann wie drin war. Die Gutachter sind staatlich anerkannt und vereidigt, das kann hier nicht jeder machen. Man kann durch die Ausbildung derer davon ausgehen, dass die wissen, was sie tun. Aber einen Staff, der nicht klar ist, in einen Hund hineinzudichten, ohne Fachwissen, ohne alles, das ist einfach gefährlich. Deswegen gibt es ja die Gutachter.

    Aber wirklich: Umetikettierung ist besch*ssen. Dadurch sitzen hier so viele Hunde im Tierheim und ja auch in anderen BLern. Und es betrifft nicht nur die Labbi-Mixe, die plötzlich potenzielle Pits werden, sondern auch Halter von ordnungsgemäß angemeldeten Hunden, die immer dem Generalverdacht ausgesetzt sind, dass sie ihren Hund nicht/falsch angemeldet haben. Es ist für keine Seite irgendein Spaß. Zudem steigt im Falle einer Umetikettierung die Meinung, dass alle Listenhundehalter sowieso alle dämlich, verlogen, gefährlich und Betrüger sind.

    Und ja, ich bin gegen Listen, dennoch sind wir ordnungsgemäß geprüft, getestet und für gut befunden. Das hat eine Stange Geld gekostet, aber ich möchte den Ruf nicht noch schlechter werden lassen.

    Sorry für den Roman, aber ich hab mich in meinem letzten Post echt ein wenig unklar ausgedrückt, ich hoffe, dass das jetzt besser klar ist (gerade weil ich eben die Erfahrung mit Bayern habe).

    Wir brauchen ja auch gerade Nicht-Listi-Halter, damit die Menschen auch sehen, dass das nicht ein paar irre Kampfhundehalter sind, die sich um eine Änderung bemühen, die nur ihnen hilft, sondern dass allgemein nach einer Veränderung einer Verordnung verlangt wird, die so einfach keine Probleme beseitigt!

    Nach einem fürchterlichen letzten halben Jahr bin ich gerade wieder dabei, mich bzgl. Hundekrankheiten zu beruhigen... Krebsdiagnose, drei Operationen, über Silvester schlimmster Durchfall, drei Tage lang hing Jack am Tropf... Gegen Ende und auch direkt danach hatten wir gar kein Gefühl mehr dafür, was normal ist und was nicht. Liegt vermutlich mit daran, dass wir damals bei dem Knubbelchen auch nie gedacht hätten, dass es Krebs ist... doch nicht bei einem 3-jährigen :( ...

    Aber ich bin wieder ruhiger geworden. Auch wenn ich etwas knubbelähnliches entdecke, bekomme ich kein Herzrasen oder keine Heulkrämpfe mehr, ich warte wie die Jahre davor bei Benji und Jack einfach mal ab... bis jetzt war es gut so, die Knubbel die aufkamen, waren entweder von den Narben oder gingen wieder weg. Aber länger als 2 Tage würde ich nicht mehr warten mit Knoten, aber auch einfach aufgrund unserer Vorgeschichte. Bei mir bleibt kein Knoten ununtersucht, auch wenn einige Menschen sich da an den Kopf schlagen... als wir mit dem Tumor zum TA sind, haben die gleichen Leute das auch schon gemacht.

    Ansonsten (wenn es nicht um Gewüchse geht) bin ich ziemlich entspannt. Ein Hund hustet mal, da tränt mal das Auge, ich renn ja auch nicht ständig zum Arzt. Allerdings zeigt Jack Schmerzen erst sehr sehr spät, also muss ich schon immer genau schauen. Bei Durchfall gehts bei uns auch schon nach 2 Tagen zum Arzt, da der Herr sehr schnell austrocknet, wie wir erfahren durften. Aber das sind auch alles Erfahrungswerte.

    Zitat

    Hallo,

    Heute habe ich mich privat mit dem Gutachter getroffen und er hat sich meinen dicken vorab mal angesehen. Ich brauche keinerlei Angst zu haben dass er Hund wegmuss. Bei dem netten Hund wär der Test reine Formache und es ist nichtmal gesagt, dass überhaupt was kommt.
    Auch weil ich den Hund schon bevor ich nach Bayern zog hatte wird er das mit einbeziehen.
    Ich hab nochmal mit meiner Mutter gesprochen und auch einer Bekannten die ein Wurfgeschwisterchen hat. Es sind insgesammt sogar 7 Rassen. Und auch der Gutachter findet, der Hund ähnelt fast mehr seinem Papa (der Appenzeller-Dalmatiner-nochwas-Mix).

    Nur er wär n bisschen zu dick :hust:

    Das meiste was hier spekuliert wurde war nur angsteinflössendes Halbwissen, dass mich eine Woche nicht schlafen lies.

    Liebe Grüße, eine glückliche Cherry (.. mich dem pummelrotti :pfeif: )

    Na ja.. dann bin ich erstmal für deinen Hund froh...

    allerdings hatte das hier nichts mit angsteinflößendem Halbwissen zu tun. Ich würde an deiner Stelle zunächst einmal aufhören, deinen Hund als Staff-Mix zu bezeichnen, die sind in Bayern (bis auf klitzekleine Sonderausnahmen) nämlich verboten und werden vom KVR beschlagnahmt. Sei also froh, dass dein Gutachter keinen Staff in ihm sieht und erwähne das auch nicht.

    Ansonsten siehst du ja, wie weit es durch falsche Handhabung der Problematik Listenhund hier kommen kann. Dein Hund ist erstmal weg und du konntest nichts dagegen tun. Von daher verstehe ich nicht, wie du die Situation jetzt so herunterspielen kannst. Mir wäre kotzübel, wenn mein Hund im TH säße. Und glaube nicht, dass ich die Situation nicht kenne. Kurz nach Bestehen des Wesenstest hat sich das Veterinäramt zur Überprüfung meines Hundes angemeldet. Ich habe Rotz und Wasser geheult, hatte panische Angst, dass der Vet einen Staff in ihm sieht, obwohl die Gutachterin das eindeutig ausgeschlossen hat. Ich hatte eine so schlimme Panik, die ich noch nie zuvor und noch nie danach erlebt habe und konnte die zwei Wochen bis zur Überprüfung nicht schlafen - einfach weil ich weiß, was mit Liste 1-Hunden in Bayern passiert und weil ich seit Jahren die Geschichten der vom KVR beschlagnahmten Hunde in Riem verfolge. Und ich hatte auch noch alles gemacht, was damals nötig war.

    Mit Listenhunden ist in keinem Bundesland mehr zu spaßen, in Bayern mit Liste 1 schonmal überhaupt gar nicht, von daher waren die "Behauptungen" meiner Meinung und vor Allem meiner doch etwas länger währenden Erfahrung voll und ganz berechtigt!

    Zitat

    Huhu, ist das t-shirt-logo das "wesenstest für halter"??


    Ja, das das wir hier machen, ist das, was kaenguruh uns so lieb zur Verfügung gestellt hat. Ist aber nicht das offizielle SokaRun-Shirt, die findest du auf der Run-Seite.

    So Leute, Sonntag möchte ich die Bestellung aufgeben, also immer weiter her mit den Antworten :)