Ich hatte 9 Jahre lang zwei Hunde und war sehr glücklich damit. Es macht unheimlich viel Freude mit zwei Hunden durch die Welt zu gehen. Sie waren 9 Jahre lang ein super Team
Ob mein Ersthund den Nachwuchs gebraucht hätte?? Vermutlich nicht. Er wäre auch ein glücklicher Einzelhund gewesen. Mein Lucky war 3 Jahre als ich mich dazu entschlossen habe, das ein Zweithund einzieht und das war genau der richtige Moment. Lucky war erziehungstechnisch soweit gefestigt und zuverlässig, kam auch mal mit etwas weniger Aufmerksamkeit zurecht ohne Blödsinn zu machen.
Bei zwei Hunden muß man aber nicht nur den Platz bedenken, sondern auch die Zeit. Zwei Hunde können schon mal mehr Arbeit machen. Auch die Kosten steigen, ob Futter, Tierarzt, Zubehör usw. Man muß auch Urlaub, Krankheit, ggf. Umzug usw. bedenken. Einen Hund bekommt man leichter untergebracht als zwei. Vor allem wenn es zwei große Hunde sind. Die Arbeit mit zwei Hunden wird nicht unbedingt weniger, sondern mehr. Das sollte man immer im Kopf behalten. Ich hatte zwei sehr unterschiedliche Hunde, da kamen auch noch unterschiedliche Beschäftigungen und Veranlagungen dazu, das kann im Alltag dann schon mal interessant werden.
Während der eine Hund sich dem Kunden auf die Füße setzt und gestreichelt werden will, muß man den anderen Hund davon abhalten den Techniker zu fressen 
Ich für meinen Teil würde mir jeder Zeit wieder einen Zweithund anschaffen. Voraussetzung bei mir:
Ich habe einen zuverlässigen Althund ohne zig Baustellen, der auch einen Zweithund verkraften kann. Aktuell bin ich in der schwierigen Lage zu entscheiden, ob ich meiner Hündin noch einen Jungspund zumuten kann/möchte, ob sie damit zurecht kommen würde und ob sie davon auch profitieren wird.
Ich kann euch nur raten überlegt es euch gut und trefft dann eure Entscheidung. Ein Zweithund kann eine Bereicherung sein, aber nur wenn es in geregelten Bahnen abläuft. Euer Hund ist ja erst 16 Wochen alt, in der Pupertät kann sich noch viel tun und verändern. Vielleicht wollt ihr dann gar keinen Zweithund mehr
