Beiträge von Lakasha

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    Ich glaube dass es da kein IMMER RICHTIG und IMMER FALSCH gibt, sondern die beste Variante von den Hundetypen abhängt


    Das ist durchaus richtig. funktioniert aber nur, wenn beide Hund wirklich absolut zuverlässig im Einfluss ihrer Halter stehen.

    Akasha hat z.B. die Angewohnheit ein mords Getöse zu veranstalten, wenn sie auf eine Hündin trifft. Ist die Hündin eher von der Sorte "paßt schon" und übergeht diese Frechheit einfach, dann ist Akasha umgehend lieb, nett, brav und kurz darauf ignorant

    Wird sie von der anderen Hündin gemaßregelt, oder die ist einfach über ihr... dann schaltet sie sofort in Deeskalation um und benimmt sich wie ein Musterschüler

    Ist die andere Hündin genauso ne Assel wie sie.... dann Gute Nacht.

    Man muß wirklich von Hund zu Hund entscheiden. Wenn man sich nicht sicher ist, sollte man aber einen angeleinten Spaziergang u.U. vorziehen. Die Variante mit dem Maulkorb schafft (in meinen Augen) nur bedingte Sicherheit. Je nach Größenverhältnis bzw. Körperkraft kann es auch hier üble Verletzungen geben.

    Nix ist passiert. Aber hätte ich auf ihr Verhalten gegenüber Artgenossen von Beginn an besser eingewirkt bzw. hätte dagegen gewirkt und mich nicht darauf verlassen, daß es nur ein vorrübergehendes Pupertäts-Gedöns ist welches sich von selbst wieder gibt, hätte ich mit Akasha evtl. viel Ärger und Streß vermeiden können.

    Ich bin mir zwar sicher, daß Akasha generell der Typ Hund ist, der auf die meisten Artgenossen verzichten kann, aber ich hätte mir bestimmt leichter getan, wenn ich es nicht mit einem Winken abgetan hätte. Ich hätte zu dieser Zeit wesentlich energischer mit ihr arbeiten müssen.

    Aus Fehlern lernt man halt

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    Die ist meinen Welpen ohne grund so dermaßen dolle angegangen, ohne das diese was gemacht hatte. meine hat sich sofort auf den Rücken gelegt und so schlimm gejault, wie noch nie. hat sie auch seit dem nie wieder gemacht. Mein Hund wusste ja gar nicht was das bedeute sie hat ja nichts gemacht gehabt sodass sie lernen könnten "aha wenn ich das mache, passiert das" Hundesprache lerneffekt war gleich NULL. Alles was rauskam war ein total verunsicherter Hund der total verängstigt mit eingezogener Rute da lag und sich nicht mehr getraute irgendwas zu tun.


    Es gibt durchaus Hunde die keine Welpen mögen, deren Toleranz bei Null liegt. Das ist deswegen noch kein assoziales Verhalten. Ein Hund muß das Leben eines fremden Welpen (fremdes Erbgut) nicht schützen und in seinen eigenen vier Wänden auch nicht dulden.

    Hier hätte der Halter die Pflicht gehabt, seinen Hund entsprechend zu kontrolliern und den Erstkontakt auf neutralem Boden stattfinden lassen. Ohne Ansage - kein gewünschtes Verhalten.

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    Er wird erwachsen und zeigt den Welpen wos langgeht


    Verstehe ich jetzt als Widerspruch zur Situation mit deiner Schwester :???:

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    ich denke ein Leinenspaziergang ist nicht unbedingt das richtige, da sich die Nervositaet so nur noch mehr vom Hundehalter auf den Hund uebertraegt, meiner Erfahrungen nach ist es wesentlich entspannter wenn ein erstes Kennenlernen ohne Leine verlaeuft


    Ob es auch noch so entspannt ist, wenn sich Hund A erstmal auf Hund B stürzt :pfeif: Selbst mit Maulkorb gibt es immer noch genug Möglichkeiten zu Verletzungen.

    Die Leine schafft eine Sicherheit, noch dazu muß man als Halter nicht körperlich eingreifen, sondern kann den Hund gut über die Leine kontrollieren.

    Wenn es im angeleinten Zustand schon massive Schwierigkeiten gibt, dann ist es fraglich, ob es ohne Leine so friedlich verläuft, wie sich das manche vorstellen. Zudem "entspannt" ein gemeinsamen Laufen ohne sich mit dem anderen auseinandersetzen zu müssen enorm.

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    Mein Hund zB benimmt sich an der Leine bei Fremdhundebegegnungen nicht so, als wenn er sich sicher fühlen würde


    Das liegt aber an der Leinenaggression. Diese würde sich aber ebenfalls legen, wenn man angeleint mit seiner Bekanntschaft läuft. Denn Hunde sehen und verstehen sehr wohl, das ihnen der andere nicht zu Nahe kommen kann.

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    ists die Pubertät, die ihn so ernst werden lässt? er wird nächste woche ein jahr alt..


    Er entwickelt sich langsam aber sicher vom lustigen und unbekümmerten Jungspung zum erwachsenen Hund und als Erwachsener sieht man gewisse Dinge einfach anders, durchaus mal etwas ernster und kritischer.

    Dem Welpen im Futterhaus könnte er vielleicht gezeigt haben "so verhält man sich nicht gegenüber Erwachsenen" wenn der Welpe sich danach besser benommen hat, gibt es auch keinen Grund nochmal über ihn herzufallen

    Vielleicht befindet er sich im Moment einfach in so einem Entwicklungsschub, wo man kindliche Erinnerungen nochmal auffrischen muß, weil man nicht erwachsen werden will ;) :D

    Einfach weiterhin gut beobachten und je nach Situation entsprechend eingreifen.

    In so einem Falle würde ich mit der Schleppleine arbeiten. Da kann man ihn als letztes Mittel ranholen.

    Evtl. würde ich den Rückruf völlig neu aufbauen und ein anderes Signal dafür verwenden. Bei dem jetztigen Rückrufwort scheint er ja schon begriffen zu haben, das man nicht immer kommen muß, wenn man gerufen wird.

    Mag sie kein Obst/Gemüse ? Nur Fleisch und Flocken wäre mir auf Dauer zu unsicher. Da würde ich mal nachdenken, ob nicht evtl. eine zusätzliche Suplementierung sinnvoll wäre. Bei ausschließlicher Fleischfütterung hätte ich bedenken, daß nicht alle Nährstoffe zugeführt werden.

    Ansonsten würde ich für Abwechslung sorgen, auch mal die Ölsorte wechseln und vielleicht mal Hirse oder Amaranth zufüttern. Vorausgesetzt deine Hündin nimmt es dann an.

    Wegen dem nächtlichen Fressen würde ich mir keine Sorgen machen.

    Neutraler Boden ist immer gut, vielleicht erstmal ein Spaziergang an der Leine und dann sieht man schon, ob´s auch ohne Leine funktioniert. Ein Auge hätte ich grundsätzlich auf die Hunde und ggf. würde ich näheren Kontakt unterbinden

    Akasha darf mit der Hündin einer Freundin laufen, jedoch vermeiden wir so gut wie möglich, das die Mädels gemeinsam an etwas schnüffeln, oder sich gemeinsam für etwas interessieren. Da passiert es u.U. schnell, daß die eine in die andere beißt. Ansonsten klappt es gut

    Hier ist der Kleine von meinen Eltern

    Balou, auf dem Bild ca. 11 Wochen

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    Die Mutter war ein Münsterländer-Mix (Münsterländer Anteil rein optisch sehr hoch), Vater nicht bekannt. Wir wurden schon öfter auf Rottweiler angesprochen, selbst der TA meinte das. Aber ich kann persönlich keinen Rotti erkennen.

    Ich bin sehr gespannt wie er sich weiterhin entwickeln wird.