Beiträge von Lakasha

    Zitat

    Denn Zucht bedeutet für mich oder aus meiner Sicht Verbesserung oder Erhalt einer Rasse durch gezielte selektierende Verpaarung mit den Augenmerk auf Phänotypus, Rassezweck, Gebrauchsfähigkeit, Gesundheit und Wesensfestigkeit.


    Genau das sollte ein Züchter tun. Nichts anderes als das sollte sein Anliegen sein.

    Was aber, wenn der Rassestandard keine Verbesserung für die Rasse mehr darstellt?? Was aber wenn sich eine Rasse nicht verbessert, sondern verschlechtert??? Wenn Erkrankungen und Wesensmängel in Kauf genommen werden??

    Zitat

    Sein wir mal ehrlich, ich bin definitiv kein Fan von irgendwelchen weiteren Einschränkungen, denn ich bin eigentlich der Meinung das ein erwachsener Mensch schon einen Funken Verantwortungsbewusstsein haben sollte. Wirklich traurig ist, dass es irgendwie gefühlte 90% aller Hundehalter einfach nicht haben und es somit für die, die sich Mühe geben versauen.
    Mich wundert es wie gesagt nicht mehr, wenn sich die nicht Hunde haltende Welt mittlerweile nicht mehr anders zu helfen weiß als immer mehr Paragraphen rauszuhauen.

    :gut: :gut: :gut: bin auch eher ein Fan von "selber-Hirn-einschalten"

    Zitat

    Wenn ich die letzten 12 Jahre Hundehaltung in der Karlsruhe und Bonner Gegend zusammenrechne waren überschlagsweise 95-99% der Hundehalter, die mir begegnet sind, normal, und geschätzte 5-1% Hundehalter, denen man keinen Hunde geben wollen würde. Klar übrschätzen sich einige, sind nicht perfekt. Aber mit freundlichem Umgang und gesundem Menschenverstand und Schuldbewusstsein sollte man zwischen erwachsenen Menschen klar kommen. Und ich bin auch eher ein Hitzblitz.
    Die von Dir genannten Sachen habe ich in der beschriebenen Schwere noch nie erlebt und frage mich auch, ob gerade diese Leute sich dann an den Leinenzwang halten würden?


    Zugegeben trifft man solche Leute nicht oft, aber immer wieder. Zum Teil ist es sogar regional bedingt.

    Aber was ich häufig beobachte sind kleinere Vergehen ohne Schäden, wie z.B. fremde Menschen belästigen, anspringen, quer über eine Wiese jumpen um ja noch den Artgenossen auf der anderen Seite zu erreichen, einen Radfahrer jagen usw. Ich selbst bin auch nicht begeistert, wenn ich von einem freilaufenden, fremden Hund eingeengt und verbellt werde.

    Gerade jetzt bei Sonnenschein auch wieder sehr beliebt: Sonnenanbeter in der Wiese aufstören, aus Taschen fressen usw. - muß das denn alles sein???

    Und bei einigen staut sich diese negative Bild vom Hund einfach. Die lesen dann noch Zeitung und schreien nach Leinenzwang. Für mich z.T. verständlich

    Würden mehr Hunde ein Mindestmaß an Grundgehorsam besitzen und würden mehr Halter ihr bißchen Hirn einschalten, dann wäre der Umgang mit Mitmenschen ein wenig einfacher und es wäre ein Schritt in die richtige Richtung.

    Zitat

    Was für einen Anreiz hätte der normale Hundehalter denn bitte seinen Hund zu erziehen, wenn man ihn auch einfach so laufen lassen könnte?!


    Was verstehst du unter "normale Hundehalter" ?????

    Solange ich hier in München die Möglichkeit habe, laufen meine Hunde weiterhin frei. Ich leine meine Hunde an, wenn ich eine Notwendigkeit darin sehe, ansonsten reicht ein auf die Seite stellen, oder die Hunde hinter sich zu bringen.

    Zitat

    Wenn nicht alle HH so auf ihre Rechte und Freiheiten bestehen würden, mal zurückstecken würden und sich an die Regeln halten würden, gäbe es in dieser Hinsicht mit Sicherheit viel weniger Streit


    Das funktioniert auch super mit offline-Hunden, vorausgesetzt man muß sich nicht ständig durchsetzen wollen und seine eigenen Freiheiten in den Vordergrund stellen. Und wenn man dazu noch die Stärken und Schwächen seiner Hunde kennt (und seine eigenen), kann man damit prima durch den Tag kommen und zwar ohne ständig Streß mit seinen Mitmenschen zu bekommen.

    Zitat

    Ich versteh nicht warum für manche hier ein Leben "an der Leine" kein angemessenes Hundeleben ist.


    Zwischen 2 Meter Standardleine und Schleppleine gibt es ja doch einen riesigen Unterschied. Ein Hund der immer an der Standardleine geführt wird, kann nunmal nicht spielen, toben und mal seinen eigenen Interessen nachhängen. Mit der Schleppleine ist das jedoch möglich.

    Zitat

    meine hunde hören auch nicht immer absolut super..und trotzdem mache ich sie eben auch mal von der leine..aber ich weiss damit umzugehen,handle vorausschauend und abrufen


    Das Schlagwort schlechthin: vorausschauend

    Zitat

    Du sprichst mir aus der Seele ! :gott:
    Genauso meinte ich das auch ... ich wollte hier niemandem unterstellen , er hätte einen unerzogenen Hund . Sorry , wenn das so rübergekommen ist ! Ich konnte es aber auch nicht stehen lassen , daß meiner so drauf sein soll . ICH bin warscheinlich echt zuuuuu vorsichtig :pfeif: (kann mein Hund ja nix für)

    LG
    Björn

    Also darf man (nach eurer Aussage) in der Stadt keinen großen Hund halten???? weil zu wenig Auslaufmöglichkeiten??? kann ich jetzt bei mir nicht behaupten und seit wann benötigt ein großer Hund mehr Auslauf als so mancher kleinerer Hund :???:

    Fakt ist doch einfach der: es gibt, in der Stadt sowie auf dem Land, einfach Menschen die sich aus falschen Gründen einen Hund anschaffen und überhaupt keine Notwendigkeit sehen den Hund anständig zu erziehen bzw. sich ihrer Verantwortung überhaupt nicht bewußt sind oder sein wollen

    Da wird auch eine Leinenpflicht nichts ändern. Der unerzogene Hund eines verantwortungslosen Menschen kann u.U. auch an der Leine massiven Schaden anrichten. Und diejenige die grundsätzlich eine Abneigung gegen Hunde haben, werden sich durch eine Leinenpflicht nicht milde stimmen lassen. Solche Menschen finden immer an etwas anstoß.

    Zitat

    Und ich bin der Meinung, dass gerade in Städten die unerzogenen, unausgelasteten Hunde leider überwiegen.


    Wo es an jeder Ecke eine Huschu gibt??? Allein in meiner Gegend fallen mir drei Möglichkeiten für eine Huschu ein. Bei meiner Oma auf dem Land...... ein Hundeplatz mit mind. 20 Minuten Fahrtzeit.

    Ich treffe hier in München sowohl beides: gut erzogene Hunde die sowohl bewegt als auch beschäftigt werden und selbstverständlich das Gegenteil. Die unerzogenen und nicht ausgelasteten Hunde von denen wir bedroht werden, sind meist die Hunde auf dem Land die ungehindert ihr Grundstück verlassen können.

    Verantwortungslosigkeit gibt es überall, daß nur auf die Stadt zu reduzieren, wo mehr Menschen auf einen Fleck leben, ist da kein Wunder. Aber auf dem Land ist auch nicht alles rosa

    Zitat

    Euer nächster Hund wird ein....

    Davon mal abgesehen das ich mir darüber hoffentlich noch viele Jahre keine Gedanken machen muß.... aber ich habe aktuell zwei Favoriten mit denen ich mich schon länger beschäftige

    Shar Pei oder Thai Ridgeback

    Ob und wer von beiden in Frage kommt...... wird sich zeigen. Wer weiß schon was in 5 Jahren sein wird

    :gut: :gut: :gut: und mind. 30 grüne Bömmel

    Zitat

    Zwei Hunde würden ja nun auch nicht mehr Freude machen, Ein Hund macht doch genug Freude. Das würde alle nur viel mehr Geld kosten und viel mehr Arbeit machen. Warum wir uns das denn nur antun. Wir würden ihm leid tun


    Sagt wer??? Ich mache oft die Erfahrung, daß Einzelhundehalter oft sehr kritisch mit dem Thema Zweithund umgehen. In diesen Fällen sind es aber meist Personen die mit ihrem einzelnen Hund schon Schwierigkeiten haben, oder Angst haben einen Hund zu vernachlässigen. Ich empfinde den Alltag mit zwei Hunden nicht schwieriger als mit einem Hund. Klar, gibt es mal die ein oder andere Situation wo zwei Hunde etwas schwieriger sind, aber diese Situationen sind eher selten.

    Natürlich erhöhen sich die Kosten, aber Aufwand :???: Gut, hätte ich jetzt zwei Hunde die in ihrer Beschäftigung ein hohes Level haben, dann hätte ich vermutlich auch ein Problem.

    Ich persönlich bin mit meinen zwei Hunden sehr glücklich und wenn meine Hunde etwas jünger wären, würde ich mir evtl. sogar noch einen Dritten ins Haus holen.

    Wir sind im Büro zwischen 4 und 12 Personen, aufgeteilt in 2 Etagen. Mein Chef und ich teilen uns eine Etage und da mein Chef auch einen Hund hat, ist die oberste Etage firmenintern die "Hundestation" :lol:

    Mein Chef hat selbst nen Hund, da war die Frage etwas leichter. Gefragt habe ich allerdings erst nach gut 1,5 Jahren. Ich wollt nicht unbedingt mit der Tür ins Haus fallen und erstmal das Betriebsklima testen

    Wenn ich die Hunde nicht mit ins Büro nehme (was öfter mal passiert) dann sind sie zu Hause bei meiner Mutter. Und wenn ich beruflich stark eingeschränkt bin, dann habe ich eine Gassigeherin, da meine Mutter gesundheitlich nur schwer eine Stunde am Stück laufen kann und ich darauf bestehe das die Hunde wenigstens 1x am Tag für mind. 1 Stunde in Bewegung kommen

    Einen Tipp in Sachen Trainer kann ich dir leider nicht geben, aber vielleicht fällt dir bei den Hundebegegnungen etwas an den anderen Hunden auf.

    Meine Hündin z.B. reagiert sofort auf unsichere, ängstliche Hunde. Wenn ich nicht eingreifen würden, würde sie diese Hunde jagen, mobben und fertig machen und sich danach als die große Königin fühlen.
    Sie mag aber auch keine Hunde die sehr aufdringlich sind, als ständig oder sehr grobe Spielaufforderungen machen, ständig Lefzen schlecken.

    Vielleicht fallen dir hierzu im Zusammenhang gemeinsame Merkmale ein.