Beiträge von Lakasha

    :gut: :gut: :rock1green: :applaus:

    Ich möchte nicht bestreiten, daß es manchmal das Beste ist sich vom Hund zu trennen. Aber mir fehlt auch oft die Verantwortung, der Wille und der Mut mit dem Hund zu arbeiten, zu kämpfen. Da ist es oftmals viel leichter sich vom Hund ohne jegliches Verantwortungsbewußtsein zu trennen, als wäre der Hund ein Fernseher der nicht funktioniert :verzweifelt:

    Es wird viel zu schnell aufgegeben, man stellt sich vieles viel zu leicht vor. Wenn man einen Trainer durch hat und der Hund nicht in 2 Wochen einwandfrei funktioniert, dann ist man überfordert, der Hund ist doof usw.

    Und diese heile, rosa Welt die sich so mancher Neuhundehalter vorstellt...... ist für mich oft ein Zeichen, daß die Leute sich nicht richtig informiert haben und gerade bei Second hand Hunden hab ich da immer Bauchschmerzen. Natürlich gibt es darunter super tolle Hunde, aber die Vergangenheit ruht nicht und oftmals muß man daran hart arbeiten. Und hier fehlt dann Geld, Zeit, Interesse usw.

    Meine Hündin mag das auch nicht. Man kann mit ihr alles machen, aber sobald an die Pfoten geht, zieht sie diese weg und bekommt diesen "bitte nicht" Blick :roll:

    Sie gibt auch Pfötchen und läßt sich ohne Probleme die Pfoten trocknen, aber Krallen schneiden, die Ballen untersuchen, oder nur mal so untersuchen..... geht nur unter Zwang

    Im Notfall kann ich die Pfoten ohne murren kontrollieren und so rein zum Spaß faße ich die Dinger einfach nicht an. Damit bin ich zufrieden und meine Hündin auch.

    Wenn du schreibst "neues Auto" - ist es denn ein fabrikneuer Wagen, oder ein bereits Gebrauchter????

    Sollte es ein fabrikneuer Wagen sein, dann könnte es vermutlich an dem Neuwagengeruch liegen. Da hilft nur viel Lüften und abwarten. War bei meinem Auto auch so. Ohne offene Fenster fahren ging gar nicht. Außer ich wollte nachher unbedingt putzen

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    Das ist m. E. kein "erziehen", sondern einfach seinem Hund die Freiheit zu lassen, sich auch selbst persönlich abgrenzen zu dürfen. Wenn du ihm das stets und ständig abnimmst, wird er kein sozial sicheres Tier. Er muss selbst lernen, wie er sich abgrenzt und dass er auch mal zeigen darf, jetzt ist genug und das nicht nur durch Knurren und Fletschen, sondern auch durch die Konsequenz, wenn dies mißachtet wird. Wie soll er sonst lernen, dies dosiert zu tun?


    Nicht falsch verstehen: meine Hunde dürfen sich sehr wohl bis zu einem gewissen Grad selbst Respekt verschaffen, das gehört nunmal zum Hundeleben und ist wichtig, aber.... wenn ein Hund gar nicht mehr aufhört und trotz aller Warnungen nicht mit seinem Verhalten aufhört, dann schreite ich ein und zwar zum Wohl meiner Hunde. Es ist leider so, daß man immer wieder auf Junghunde trifft die offensichtlich nicht verstehen wann Schluß ist und sorry, aber bei einer BX-Dogge kann ich nicht warten bis er meine Hunde kaputt gespielt hat.

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    Willst du ein Kind


    wenn ich Kinder hätte haben wollen, dann hätte ich welche und zwischen dem Sozialverhalten von Kind und Hund gibt es doch kleine Unterschied und zudem haben Kinder keine 42 Zähne

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    da müssen/sollten sie sich sozial arrangieren


    Aber doch bitte unter kontrollierten Bedingungen und wie hier beschrieben scheint die BX-Dogge ja sehr aufdringlich zu sein. Da sollte man als Halter dann doch bitte einschreiten. Denn wensn mal richtig knallt, dann ist das Geschrei hinterher immer groß und einer ist immer der Böse. Dumm nur, daß wenige dann ihre Mitschuld anerkennen können oder wollen

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    Problem ist nur, dass die "lass die das Regeln" Fraktion meistens sehr kleinlaut wird, wenn ein Hund das dann mal wirklich regelt - so das es der andere für den Rest seiner Tage verstanden hat.
    Die "der will ja nur Spielen" Hundehalter, finden es dann auf einmal garnicht mehr komisch, wenn sich der "sooo liebe" Junghund dann mal nen Satz heiße Ohren einfängt, weil er einfach penetrant war.

    Dazu kommt, dass ein Hund, der das eben nicht so knallhart kann, genauso ein Recht dazu hat, in Ruhe und ohne bedrängt zu werden zu leben. Mal davon ab, dass es sich hier wohl kaum um eine feste Gruppe handelt, sondern um eine, wo man sich eben hin und wieder mal sieht.


    :gut: :gut: :gut:

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    ich regel nur nicht alles - und lasse meine Hunde auch mal selber regeln


    Das sollen sie auch, aber wenn mein Hund die ganze Zeit nur noch mit geblekten Zähnen rumläuft, knurrt und ständig unter Strom steht und der Herr Jungspund munter weiter macht... dann muß das einer regeln und da muß man auch nicht warten bis der Hund das regelt.

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    Hättest Du vielleicht in früherer Zeit nicht so viel für deinen Hund geregelt, würde er jetzt vielleicht angemessener reagieren können ?


    Schon mal darüber nachgedacht, daß so unerzogene, nervige und völlig out-of-control Hunde mit dafür ein Grund sein können, warum so mancher Hund relativ schnell die Schnauze voll hat und richtig eingreift??? Der-tut-nix tut ja wirklich nix - nee is klar

    Und es gibt genug Hunde und div. Rassen die trotz bester und vernünftiger Sozialisierung später auf Artgenossen gut verzichten können, oder deren Toleranzgrenze relativ weit unten ist.

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    sorry aber das liest sich für mich so wie..lass die mal regeln und wenn meiner dann nachher eins uffs fressbrett bekommt,ist der andre halter schuld,weil sein hund ja assozial ist


    ja, so isses.... solange alles gut läuft - heile Welt ..... aber wehe es knallt........... :muede: :muede:

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    mein hund hat einen an der klatsch.....

    ja, das mein ich genauuuuusoo

    das mistvieh.

    sie hat den prüfungsrichter gestellt und verbellt

    :lol: :lol: :lol:

    Trotz aller Schwierigkeiten................ Herzlichen Glückwunsch zur bestandenen BH

    PS: meine Hunde haben beide einen an der Klatsche..... ich find´s genial ;)

    Nichts mit Löwenmutter und so was

    Wenn dein Hund alles regeln darf, dann bitteschön, aber andere können das von ihrem Hund nicht verlangen bzw. es nicht zulassen.

    Würde ich meine Hündin so machen lassen wie sie will, dann würde so manche Situation ziemlich eskalieren. Also nehme ich die Sache in die Hand und entscheide wann Schluß ist. Lieber ich regel das als mein Hund!

    Und mein älterer, rückengeschädigter Rüde muß sich auch nicht vor ein Kalb von Jungspund wehren.

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    Der BX-Rüde ist bereits ein Problem, weil die Halterin nichts macht


    :gut: :gut: :gut:

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    Lass die Hunde doch einfach machen...die finden schon einen Weg


    welchen Weg ???

    Wäre es dir lieb, wenn das jemand bei dir macht ????

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    Lauf ihr doch mal nach, spring um sie herum, laber ihr die Hucke voll mit deinem Gesicht nichtmal 1cm vom Nacken entfernt. Wenn sie nicht mehr zuhören will, rempelst du ein bisschen, sagst locker flockig: Heeyyy, was hast du denn? Sei doch nicht so...usw.
    Könnt sein, dass du Ärger bekommst irgendwann.

    Hundeerziehung ist gar nicht so schwer und Rücksicht sollte Baustein in der Kindererziehung sein !

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    Warum lässt man den Hunde nicht einfach ihre eigenen Weg der Kommunikation


    Warum muß mein Hund andere Hunde erziehen???? Die Hunde leben in keiner festen Gruppe, sondern sind Einzeltiere die NICHT zusammengehören.

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    Der Besitzerin ist das Wurscht, die schimpft eher warum Jago sich so anstellt und macht nicht viel, aber ich sehe eine ernste Not von meinem Hund wenn er so reagieren muss.


    Dann mach der Halterin ne ordentliche Ansage! Es kann ja nicht sein, daß die ihren Hund laufen und machen läßt was er gerade will. Deine Hunde sind doch nicht zur Bespaßung der BX Dogge da. Entweder kümmert sie sich um den Hund und verhindert, daß er so aufdringlich wird, oder du wirst dich um das Problem kümmern.

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    Binde den Bordauxdoggenrüden notfalls irgendwo an und knall der Besitzerin eins vor'n Latz


    Anbinden, Rappeldose, verscheuchen usw. - das wären meine Maßnahmen und jedes Mal der Halterin lautstark Vorwürfe machen.

    Ich würde vermutlich so reagieren:

    Situation 1
    Solange der Hund noch kein Abbruchsignal kennt, würde ich ihn unkommentiert anleinen und mit mir nehmen.
    Evtl. würde ich das Abholen mit einem Nein verbinden und evtl. den Hund vom Zaun abdrängen.

    Situation 2
    Den springenden Hund würde ich mit meinem Körper abblocken. Je nach Hund würde ich ihm evtl. den Schlüssel vor die Füße knallen. Hochnehmen wäre zwar auch nicht meine Alternativen, aber in Situation X möchte ich das nicht ausschließen.

    Situation 3
    wie Situation 1