Zitat
Aufgrund seiner Kooperationsbereitschaft hat dieser Hund die maximale Freiheit die man einem Hund zugestehen kann. Und ich auch. Spaziergänge mit ihm sind tausend Mal entspannter als mit anderen Hunden. Ich muss ihn nicht einschränken, er schränkt mich nicht ein. Ich muss nicht ständig mit Argusaugen die Umgebung scannen, ich muss ihn aber genauso wenig ständig beschäftigen. Wir können einfach zusammen durch die Gegend ziehen.
Ich bleibe jetzt einfach mal bei Akasha, weil sie eher mein Typ Hund ist. Akasha kooperiert mit mir auch, aber auf eine andere Art und Weise. Obwohl sie nicht so der leichtführige, personenbezogene Hund ist, sondern eher ihr eigenes Ding durchzieht und auf den Spaziergängen oftmals kaum den Kopf vom Boden hebt, so ist sie mit einem Ohr/Auge immer bei mir. Sind wir unterwegs, dann gibt es nur an den Straßen, oder bei Hundebegegnungen eine kurze Anweisung, ansonsten schweigen wir uns an und verstehen uns auch so recht gut. Bleibe ich stehen, weil ich z.B. iin meiner Tasche kram, tut sie es innerhalb des Radius auch, ohne das ich ein Wort verloren habe.
Wechsel ich kommentarlos die Richtung, dann tut sie es auch, obwohl sie 15 Meter vor mir läuft. Wenn sie einen Hund, oder eine Katze entdeckt, dann bleibt sie stehen und wartet auf mich.
Für mich sind all meine Spaziergänge genauso entspannt, weil ich genauso wie du ohne Worte agieren kann. Wir bewegen uns größtenteils frei. Wir leben allerdings auch in der Stadt, da hat Freilauf nunmal auch Grenzen.
Aber, wenn ich drei Stunden unterwegs bin (vorausgesetzt die Umwelt spielt mit) dann kann ich auch 3 Stunden völlig meinen Gedanken nachhängen.
Zitat
Ich kann mir nicht vorstellen warum andere Hundehalter diesen Zustand nicht ebenfalls erreichen wollen. Deswegen hat mich dein Statement irritiert. Was ist lästig an einem Hund, der einfach nur zu dir gehören und mit dir kooperieren will?
Das ist eher ein persönliches empfinden. Lucky gehört auch zur Sorte "ich starr dir ein Loch in die Backe" - gut das mag nicht schlimm sein, aber einfach mal laufen ohne von ihm "belästigt" zu werden, geht bei ihm fast nicht.
Das vieles daran Erziehungssache ist, klar - aber bei einigen Hunderassen fällt mir das besonders auf. Und das entspricht einfach nicht meiner Art, meinem Wunsch, meinem inneren Seelenfrieden
Diese selbstständigen, eigenbrödlerischen und unnahbaren Hunde wie z.B. auch Akasha, das ist einfach rein vom Gefühl her, eher meine Welt. Ich kann das mit Worten schlecht beschreiben.
So wie du dich zu deinem Ewok hingezogen fühlst, so geht es mir eben auch. Nur das du den Schäferhund mit seinem Charakter bevorzugst und ich eben meine Thais, oder Shar Peis mit ihren Charakteren.