Beiträge von Lakasha

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    Owei jetzt bin ich geschockt. Unser Welpe (zwergpinscher/ 12 Wochen) ist nicht k.o. zu bekommen. Wir sind schon mal 40 Minuten mit ihm Spazieren gewesen und er hat Runden um uns gedreht und zuhause noch gespielt. Ich hoffe ich überfordere ihn mit solchen Spaziergängen nicht aber ich hatte nie den Eindruck, dass er müde ist.


    Es geht nicht darum, daß der Welpe müde wird, sondern das körperliche Überforderung die Gesundheit schädigen. Die Knochen sind noch weich und können sich bei Überbelastung verformen, was später zu erheblichen Problemen führen kann.

    Man kann mit einem Welpen auch eine Stunde am Stück unterwegs sein, nur sollte man dann mehrere Pausen einlegen, in denen der Welpe ruhen kann. Aufdrehen können Hunde immer recht gut, daß müssen die meisten nicht lernen. Aber Ruhe zu geben sich einfach mal hinzulegen und gar nichts zu machen, daß müssen viele Hunde erst lernen.

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    ein Feuerwehrauto (Polizei, Krankenwagen) mit eingeschalteten Martinshorn an eurer Wohnung vorbei fährt?


    Lucky: was wohl??? er jault mit und zwar von typisch Wolfsgeheul bis hin zum hysterischen Terrier-Kreischen
    Akasha: kuckt doof Lucky an und versteht die Welt nicht mehr

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    eine Blechdose plötzlich scheppernd auf dem Boden fält?


    Lucky: kuckt erstmal doof und wenn die Dose nahe an ihm dran ist, legt er den Rückwärtsgang ein
    Akasha: bleibt stehen und kuckt verständnislos

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    ihr ihnen ein Stück Schokolade vor die Schnauze haltet?


    Lucky: schnüffeln und dann Schnute auf
    Akasha: ebenso, nur mit mehr Sabber

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    sie alleine zu Hause sind und ein für die Hunde fremder Mensch die Wohnung aufschließt?


    Wenn ein Onkel als fremder Mensch gilt, dann wird ein riesiger Aufstand gemacht mit bellen, knurren, drohen

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    wenn auf einem Spaziergang (Hund freilaufend) ein Hase oder Reh 5 Meter vor dem Hund über den Weg rennt?


    Lucky: bei einem Reh bleibt er stehen und kuckt doof, einen Hasen würde er allerdings jagen
    Akasha: ebenso

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    euch ein Betrunkener entgegen kommt? (Frage bezieht sich auf den unsicheren Gang des Menschen)


    Lucky: Hängt schwer davon ab wie betrunken und wie unsicher der Gang ist. Meisten werden die zur Kenntnis genommen, aber nicht weiter beachtet. Selbst wenn der Betrunkene zu mir fällt, kuckt Lucky nur und will schnüffeln
    Akasha: beobachtet sehr genau, knurrt und droht auch, wenn sehr schwankend. Die Leine ist dann ein Muß, wenn ich nicht großzügig ausweichen kann

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    ihr euch eurem Hund gegenüber auf dem Boden setzt und ihn in die Augen schaut?


    Lucky: kommt sofort angekrochen und schleimt
    Akasha: kuckt doof zurück und fängt dann irgendwann mit Pfoten putzen an

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    1. Er zerrt nach einem Jahr bei uns immernoch an der Leine wie ein kaputter.


    Ganz konsequent daran arbeiten
    https://www.dogforum.de/leinenfuhrigkeit-t61549.html

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    2. Er rennt Autos nach und würde ohne Leine definitiv reinspringen. Auf unserem Grundstück rennt er hinter dem Zaun jedem Auto hinterher


    Abruf trainieren und zwar zu Beginn unter minimaler Ablenkung und danach immer steigern. Kann helfen, allerdings muß der Hund dann in nächster Zeit immer beobachtet werden, um immer rechtzeitig zurückgerufen zu werden und um einen Erfolg zu verhindern

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    3. Er hat 2000qm mit Bäumen, Teich und Rasen zum Auslauf. Leider jagt er nicht nur Mäuse, sondern er buddelt ihnen auch noch hinterher. Mein Grundstück sieht inzwischen wie eine Mondlandschaft aus. Aus einfachen Mäuselöchern macht er ganze Dachsbauten......Ich brauche euch nicht zu erzählen wie er ausschaut, wenn er im Teich baden war und anschließed buddelt.


    Viele Terrier buddeln gerne und sind mit Leib und Seele dabei. Was hier hilft??? Abruf, Verhaltensabbruch, ausreichende Alternativbeschäftigung usw.

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    4. das derzeit schlimmste.....heute hat er es nach über einem Jahr zum ersten Mal geschafft über den Zaun zu springen (jetzt wird er auf den Geschmack gekommen sein...). Das heißt wir können ihn jetzt nicht mehr rauslassen und er würde nur noch zu den normalen Gassirunden rauskommen. Das ausbüchsen ist in Kombination mit der Tatsache, daß er in Auto´s springt tödlich....


    Das ist wirklich gefährlich, aber da hilft als Sofortmaßnahme nur den Hund nicht mehr allein in den Garten zu lassen und notfalls sogar anleinen. Allerdings ist das keine Dauerlösung, also ich könnte es mir zumindest nicht vorstellen.

    Ich würde euch zu einem Trainer raten, der zu euch ins Haus kommt und sich die Sache mal ansieht. Was macht ihr denn generell mit dem Hund?? Wie lange geht ihr spazieren, wie oft und mit was beschäftigt ihr den Hund???

    Gerade Foxterrier sind ja echte Powerhunde und die wenige Exemplare die ich kenne, sind alle irgendwie "auffällig", die wollen gut beschäftigt und bewegt werden

    http://www.svenjas-foxis.com/8.html

    Na dann is ja gut :smile:

    Meine Cousine hat im Moment mit ihrem 8 Monate alten Aussie zu kämpfen, damit er wenigstens mal 5 Minuten alleine bleibt. Ist aber auch kein Wunder, wenn man es schafft den Hund für keine Minute allein zu lassen. Wie das geht, keine Ahnung. Aber offensichtlich ist alles möglich.

    Deswegen mein Hinweis, weil irgendwann kommt der Moment wo man den Hund allein lassen muß. Und gerade jetzt in dem Alter ist die beste Zeit, damit der Hund lernt, daß sich nicht die ganze Welt um ihn allein dreht und das allein sein gar nicht so schlimm ist.

    Also erstmal alle miteinander gesund werden und in aller Ruhe mit dem Hund groß werden und bei Problemen gibt es hier im DF genug Personen die helfen können

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    ich schick ihn dann immer wieder auf seinen platz, aber das kann auch dauern, bis er da auch bleibt......


    Das ist dem Alter auch normal, man muß einfach nur den längeren Atem haben. Wichtig dabei ist halt, daß du ihn dann wieder erlöst, also nicht ewig auf seinem Platz sitzen lassen, weil die Verweildauer muß man erst Schritt für Schritt einführen

    Was vielleicht auch noch sinnvoll wäre, ist das Thema alleine bleiben. Mal ruhig die Türen hinter sich zu machen und wieder rein kommen usw. Das wird oft beim Welpen vergessen und später hat man Probleme, daß der Hund nicht alleine bleiben kann

    Als meine Hunde in dem Alter waren, habe ich mir keine Gedanken um Beschäftigung gemacht.

    Das wichtigste in dieser Zeit war Gassi gehen, zu Hause ein bißchen spielen, ein bißchen Hier trainieren, mehr eigentlich nicht. Vielleicht draußen in der Wiese Leckerchen suchen. Um das Thema Beschäftigung habe ich mir noch keine Gedanken gemacht. In dem Alter gibt es wichtigeres

    Also Kopf hoch, es kommen wieder bessere Zeiten

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    Wie viel animation sollte er denn bekommen? Reicht ihm das was er bei uns bekommt? ich gehe vormittags und nachmittags ca. 20 min. mit ihm spazieren, dazwischen gehen wir pipi machen und wenn er wach ist und spielen will, machen wir auch das, entweder im Garten oder im Haus. Und klar wird auch geübt.


    Ist doch perfekt! Was willst du so einen kleinen Hund noch mehr bespaßen??? Außer du möchtest später einen Hund der zum Fulltimejob wird.

    Mach dir darüber mal keine Gedanken. Ich finde für einen Hund in seinem Alter paßt das

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    Das Problem ist, dass meine Cousine 3 Autostunden entfernt wohnt!


    OK, aber ist die Tendenz zur Mithilfe seitens deiner Cousine gegeben, oder ist es ihr egal???
    Man kann ja auch ohne den anderen an Sachen wie Nein, auf die Decke usw. trainieren und beim Zusammentreffen muß man halt mittels Management und den Signalen zurecht kommen. Das klappt aber nur, wenn beide Hundehalter das gleiche Interesse haben: friedliches miteinander, zur Not auch angeleint/getrennt, aber keine Konfrontation

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    sind die Tisch- und Sesselbeine...und die sind wahrscheinlich zu eng beisammen!

    Es sollte auf jeden Fall genug Platz dazwischen sein. Jeder Hund hat eine eigene Individualdistanz, dem einen reichen 40cm, der andere fordert nen Meter.

    Ist wirklich eine schwierige Situation. Entweder man löst das Ganze durch Management, oder durch Hundesitter, oder aber man setzt sich hin und findet gemeinsam eine Lösung.

    Ob die beiden jemals best friends werden???? Meine Hündin und die meiner Bekannten können sich auch nicht leiden. Draußen ist das fast kein Problem, da gibt es genug Raum um auszuweichen. Aber zu Hause in der Enge.... keine Chance.

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    Wenn sie von weitem Hunde sieht freut sie sich noch, wedelt mit dem schwanz und möchte begrüßen. Doch wenn wir dann ran sind, knurrt und bellt sie wie verrückt, feltscht die Zähne und versucht zu beißen. Und dabei ist es egal ob männlein oder weiblein, groß oder klein. Dieses Verhalten zeigt Tinka gegenüber 3 ausgewachsenen Schäferhunden oder auch gegenüber eines kleinen chihuahua.


    Zeigt sie dieses Verhalten generell, oder nur bei den o.g Hunden ??? Ist sie dabei an der Leine??

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    Wir haben die beiden erst mit Leine begrüßen lassen. Das hat grade noch so geklappt (Tinka hat schon geknurrt). Dann beide abgeleint. Tinka ist in dem Grundstück rumgelaufen und hat alles erkundet. aber sobald ihr Coni zu Nahe gekommen ist hat sie geknurrt und Zähne gefletscht. Coni hat darauf hin gebellt und Tinka sie dann gebissen. Dann beim spielen ging es erst ganz gut, aber sobald Coni den Ball haben wollte ist Tinka ausgetickt und hat doll gebissen bis Coni abgehaun ist.


    Hört sich ganz stark nach Ressourcenkontrolle an. Spielzeug weg, wie du siehst gibt das nur Probleme. Es gibt Hunde denen ist es egal, es gibt aber auch Hunde die gehen für ihr Spielzeug jegliches Risiko ein. Also in Zukunft Spielsachen weg, sobald ein anderer Hund in der Nähe ist.

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    Zu dem Problem kommt noch, dass Tinka auch so sehr viel rumknurrt. SIe knurrt niemanden an aber wenn ihr etwas nicht passt knurren oder manchmal auch bellen

    Terrier knötern gerne vor sich hin. Macht meiner auch um sich mitzuteilen.

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    Erst hat alles gut geklappt, die beiden haben sich beschnuppert. Dann hat der Schäferhund angefangen zu knurren, meine Mutter hat Angst bekommen und Tinka hochgenommen.... Könnte das ausschlaggebend gewesen sein, dass sie sich jetz bis auf Blut behaupten möchte???

    Kann sein, muß aber nicht.

    Hast du schon einmal darüber nachgedacht einen Trainer ins Haus zu holen??? Aus der Ferne ist es schwierig zu sagen, ob sie sich nun behaupten will, oder ob sie einfach Distanz fordert, oder sogar unsicher ist. Ein guter Trainer sieht das auf einen Blick und kann dir Maßnahmen vorschlagen, um das Verhalten zu bessern.

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    Hier gibt es aber noch einige Mehrhundehalter, deren Hunde sich anfangs nicht verstanden haben, die das Problem gelöst haben. Vielleicht wissen die ja Rat


    Hier gibt es aber einen großen Unterschied: Diese Hunde müssen in einem zusammengewürfeltem Rudel miteiander leben und auskommen. Das ist im Gegensatz zu Besuchen ein riesiger Unterschied

    Wenn Lolas Halterin mitspielt, wäre es natürlich von Vorteil, wenn man sich so oft wie möglich trifft um mit den Hunden spazieren zu gehen, um sie evtl. gemeinsam zu beschäftigen, aber auch um gemeinsam die kritischen Situationen regelmäßig zu üben. Und es müssten natürlich klare Regeln her für den eigenen Hund und für den fremden Hund.

    Wirklich Sinn macht das in meinen Augen nur, wenn auch die andere Halterin mit macht. Ansonsten kann man nur gezielt mit seinem Hund an Verhaltensabbruch, auf dem Platz liegen bleiben trainieren.