Beiträge von Lakasha

    Ich kann mich den anderen nur anschließen. Dein Janosch hat die Sache total gut gemeistert, bis eben zur letzten Situation mit dem Boxer. Du hast doch alles richtig gemacht und dein Janosch hat das gut angenommen. Bei mir läuft auch nicht jeder Tag gleich und bei 3 spinnt immer einer.

    Trainiere einfach weiter so und behalte vor allem die Hunde im Auge mit denen Janosch Probleme hat. Sprich ihn öfter mal an (auch wenn nichts ist) und gib ihm eine Belohnung.

    Aber selbst dann kannst du nicht alles ausschließen, es kann immer wieder zu solchen unschönen Situationen kommen. Und daran bist du nicht schuld und Janosch auch nicht. Ich hätte dem Boxer auch ordentlich meine Meinung gegeigt.

    Ich würde dir einfach nur ans Herz legen beim nächsten Mal dich früher zu verabschieden, wenn du merkst Janosch wird immer ungehaltener. Wenn er so gestreßt ist, hat er auch keinen Lernerfolg, sondern neigt scneller zu unerwünschtem Verhalten.

    Mit meinen Hunden mache ich es oft so, daß ich mich etwas zurückfallen lasse und mit ihm ein wenig UO, oder ein Spiel mache. Der Abstand entspannt die beiden und sie werden wieder aufnahmefähig.
    Wenn ich das Gefühl habe sie sind wieder voll bei mir, dann schließe ich zur Gruppe auf und wir können meistens gemütlich weiterlaufen. Und wenn ein Hund so nervig ist und die Halter nichts dagegen tun, dann frag ich mal ganz blöd nach, ob ich jetzt den Hund zur Vernunft bringen soll, oder ob sie das selbst auf die Reihe kriegen.

    Laß dich von solchen Tagen nicht deprimieren und laß dir von den anderen nur nicht einreden, daß dein Hund die totale Assel ist.
    Janosch ist Janosch und Rex ist Rex ;)

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    Über zeigen und benennen hab ich schon nachgedacht. Aber das liegt mir nicht wirklich. Ich glaube nicht, dass ich da die Geduld und das Durchhaltevermögen hätte. Außerdem halte ich nicht viel vom Clicker in der Erziehung. Für Tricks ist der natürlich super


    Gleiches habe ich auch gedacht. Ich konnte mit dem Clicker nichts anfangen und fand bzw. finde ihn immer noch unpraktisch. Aber ganz ehrlich: Akasha reagiert darauf wie eine eins. Ein größeres Problem war z.B. an keifenden Hunden vorbei zu kommen, ohne das Madame völlig ausrastet. Wenn sie schon im Gekeife war, war es fast unmöglich sie da raus zu bekommen. Mit dem Clicker.... kein Problem.

    Da ich also in Punkto clicker selbst sehr kritisch und abweisend war, lege ich es dir über zeigen + benennen echt ans Herz. Wenn sich sogar meine Terror-Zicke aus ihrer Raserei heraus holen läßt :gut:
    Vor einigen Tagen stand sie ihrer Erzfeindin gegenüber, Akasha ohne Leine und sie würde die Hündin mal recht gern vermöbeln. Als ich allerdings geclickert habe, hat sie sich lieber für mich bzw. für das Leckerli entschieden.

    Versuch es doch einfach mal

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    Lakasha

    wie hast du ihr denn das Ruhewort beigebracht?.

    Das Ruhewort habe ich so ähnlich aufgebaut wie beim clickern. Wenn wir z.B. zu Hause gekuschelt haben und sie sich entspannt hat, habe ich ein "ruuuhhiig" eingeführt. Und das in weiteren Situationen eingesetzt, mit Ablenkungssteigerung. Anschließend sind wir nach draußen gegangen und bei Kläffern geübt. Ruhewort fällt und zur Belohnung gibt es eine Distanzvergrößerung, eine Belohnung o.ä.
    Und das steigert man mit der Zeit, bis man eben soweit ist, daß ein aufdringlicher Schnüffler erstmal geduldet wird, bis man ihn zur Seite schafft.

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    Wenn ein Hund so reagiert, nur weil deiner Respekt und Distanz fordert, dann hättest du den Kontakt ohnehin meiden sollen.

    Ja, aber das weiß ich ja nicht vorher. Steht ja nicht auf dem Hund drauf.


    Klar, aber verringern kannst du solche Aktion, indem du Hundekontakte besser sortierst und kontrollierst.

    Hast du schon mal über Clicker (zeigen & benennen) nachgedacht??? Ich habe das bei Akasha ausprobiert und ich bin echt sehr zufrieden damit.

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    Grundsätzlich stimme ich dir zu, aber er sollte sich das deswegen in Maßen gefallen lassen, weil er den meisten anderen nicht gewachsen ist.


    Mit Akasha habe ich ein "Ruhewort" einstudiert, so bleibt sie zumindest über einen gewissen Zeitraum friedlich, damit ich genug Zeit habe in die Situation zu gehen und ihr den Hund vom Hals zu schaffen. Du kannst von deinem Hund nicht erwarten, daß er sich in wohlwollender Toleranz zeigt.

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    Da braucht die Dogge nichtmal Beschädigungsabsicht haben und meiner ist hin. Er überschätzt sich da einfach maßlos.


    Wenn ein Hund so reagiert, nur weil deiner Respekt und Distanz fordert, dann hättest du den Kontakt ohnehin meiden sollen.

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    Knurren ansich fänd ich jetzt auch nicht schlimm, aber dann halt einfach weitergehn, oder sich erst gar nicht drauf einlassen wär jetzt so mein Wunsch.


    Aber dein Hund erreicht offenbar durch Knurren nicht immer sein Ziel, also geht er einen Schritt weiter. Das ist normal. Was soll er denn stattdessen machen?? Welche Alternative bietest du ihm an???
    Du könntest ihm z.B. anbieten zu dir zu kommen, damit du die Angelegenheit übernimmst, er aus dem Schneiderist und er sich nicht weiterhin "falsch" verhält.

    Von ihm zu erwarten sich alles gefallen zu lassen, halte ich persönlich für den falschen Weg. Du solltest ihn mehr unterstützen, ihm besser gesagt deine Hilfe anbieten um diesen Konflikt möglichst friedlich zu lösen.

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    Immer anleinen bei anderen Hunden würde nur an der Leine enden, weil ich hier in der Stadt wohne und im Freilaufgebiet immer viele Hunde sind


    Ich wohne auch in der Stadt und habe eine Hündin die auch nicht mit allen Artgenossen klar kommt. Dennoch läuft sie hier in den Parks zu 80% frei. Das funktioniert zum einen, weil ich immer so gut wie möglich vorausschauend laufe und somit div. Hunde noch vor ihr entdecke und dann entscheiden kann wie ich weiter vorgehe.

    Entweder wir weichen großzügig aus, wir laufen nen Bogen und sie bleibt bei Fuß, oder aber ich leine an und gebe dem anderen HH eine entsprechende Info. Wenn der andere HH nichts tut, dann bekommt sein Hund es eben mit mir zu tun, oder aber mit meiner Terror-Zicke.

    Akasha prescht allerdings nicht nach vorne, daß habe ich ihr soweit gut abtrainiert. Sie läßt sich auch gut abrufen, bleibt meist bei Fuß (Ausnahmen bestätigen die Regel) und als absolute Notfallmaßnahme habe ich ein "ruhig" eingeführt, woraufhin sie friedlich bleibt. Dann muß ich aber Gas geben, weil wenn der andere Hund recht nervt, dann knallt´s.
    Seit einiger Zeit clickere ich sobald ein fremder Hund ins Sichtfeld gerät und damit ist die ganze Sache noch besser geworden. Es gibt hin und wieder natürlich Situationen da funzt gar nichts und da verpenn ich auch mal nen Moment, aber zum Großteil kann ich mich mit ihr im Park frei bewegen.

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    Unverträgliche Hunde gehören an die Leine


    Jein, unverträgliche Hunde die unter Kontrolle ihres Halter stehen, können meiner Meinung nach genauso Freiheiten genießen wie alles Liebende und Verträgliche. Solange sie nicht unter Kontrolle sind und/oder sich gerne selbstständig machen... ja, dann gehören sie an die Leine.

    Meine zwei großen Runden finden um diese Jahreszeit im Dunkeln statt (morgens gegen 5:00 und abends ab 18:30). Mittags reicht es nur für eine kurze Runde

    Ich gehe meine üblichen Strecken, sowohl im halb beleuchteten Park um die Ecke, sowie auch hier im Feld in Büronähe, wo gar keine Beleuchtung ist. Die Hunde tragen beide ihre Leuchties und ich habe für den Fall der Fälle eine Taschenlampe dabei.

    Eine Stirnlampe habe ich mal geschenkt bekommen, aber ich fühl mich mit dem Ding wie ein Vollidiot und außerdem stört mich das Kopfband. Mit der Taschenlampe habe ich Licht, wenn ich es brauche.

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    Und bitte jetzt keine Discussion ob die Hunde ins Bett gehören oder nicht


    Sicher nicht, aber einen undichten Welpen vom Bett erstmal zu entfernen wäre eine Alternative um ständiges Bettenwechseln zu umgehen ;) ;)

    Warum sie auf Schlafplätze macht kann ich dir nicht beantworten. Ich kann mir aber gut vorstellen, daß sie beim Spiel den Urin einfach laufen läßt. In ihrem Alter kann sie die Blase noch gar nicht kontrollieren.
    Zum anderen kann ich mir vorstellen, daß die Schlafplätze jetzt einfach bereits nach Urin riechen.

    ich würde sämtliche Schlafplätze ordentlich Waschen (mit Weichspüler), den Welpen noch mehr beobachten und die Abstände zum Gassi gehen verkürzen.

    Es gibt seit einiger Zeit auch Mini Shar Peis, dann habe ich auch noch Mini Aussies gefunden und weiß Gott was es noch alles an Minis so gibt. Das solche "Mutationen" auftreten mag ich noch verstehen, daß man damit allerdings züchten muß nicht.

    Ich finde es schlimm. Wenn ich schon einen kleinen Hund will, dann gibt es doch genug Kleinrassen. Warum man diese dann noch kleiner züchten muß, versteh ich nicht.

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    nur eben dort in die Höhe gezüchtet


    Das ist das andere Extrem was genauso scharf zu bewerten ist. Wenn ich an so manche Dogge denke die mir über den Weg läuft und dann an die eher kleinen und zarten meiner Oma.... da liegen Welten dazwischen.

    Extremer Klein- oder Riesenwuchs ist für den Hund nicht gesund und was habe ich von einem absoluten Mini oder Riesen, wenn seine Lebenserwartung drastisch verkürzt wird??

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    Was ich mich gefragt habe, kann man so einen Kleinen eigentlich draußen laufen lassen ? Ich kenne ja nun ein paar Chi's und denen ist teilweise schon normales Gras zu hoch wenn es nass ist, die kriegen die Gassistrecke freigeschaufelt, wenn der Schnee nicht hart genug ist zum drüberlaufen usw. Ständig muss man gucken, ob sie nicht in Fussnähe sind.... wo will denn so ein Winzling sicher laufen können ? Falls so ein Hündchen überhaupt Hund sein darf und kann :verzweifelt: .


    Ich durfte vor einiger Zeit einen Mini-Chi kennenlernen. Der Knirps war bereits 7 Jahre und stammte aus einer VDH-Zucht. Mir wurde von der Frau erklärt, daß es vorkommen kann das aus zwei normalen Chis ein Winzling dabei herauskommt. Näher habe ich allerdings nicht nachgefragt.

    Wenn der Zwerg eine Schulterhöhe von 15cm hatte, war es bereits viel. Er war echt winzig und ich persönlich hätte echt Angst um diesen Hund, weil alles größer ist. Hört sich vielleicht doof an, aber selbst ne Krähe hätte den entführen können. Ich kann mir auch nicht vorstellen, daß so ein Hund eine größere Strecke bzw. über steiniges Gelände überhaupt laufen kann. Und ich hätte auch die Befürchtung, daß ein ordentlicher Hebststurm den Kleinen einfach mitnimmt. Diese Chis sind ja nicht nur klein, sondern auch total schmächtig. Die Kaninchen meiner Schwester sind absolute Riesen dagegen. Ich hatte bei der Begegnung schon Angst, daß Akasha aus Unachtsamkeit den Kleinen tritt.

    Für mich sind das reine Wohnungs- und Taschenhunde. Paris H. läßt grüßen