Beiträge von Lakasha

    Zitat

    Barbara hat dann selber sehr viele Würfe bei Züchtern beobachtet, sie hat wilde Hunde beobachtet, Tierheimhunde beobachtet etc


    Beobachtungen können auch mal gerne täuschen z.B.

    Würde man die oben erwähnten Hunde wirklich beobachtet, dann würde man zu einem anderen Schluß kommen. Die sprechen nämlich ne ganze andere Sprache.

    Zitat

    Wie schon gaaaaaanz oft geschrieben, Barbara hat das vor 40 oder 50 Jahren von jemandem gelernt, der es von seiner Familie gelernt hat. Dort wurde dieses Wissen über Generationen hinweg weitergegeben und mit diesem Hintergrundwissen wurden früher Hundegruppen zusammengestellt.

    Ganz schön abenteuerlich mit solch einem Hintergrundwissen in die Öffentlichkeit zu gehen. Man sollte meinen sich erstmal zu versichern, bevor man Seminare veranstaltet und Mensch und Hund in die Pfanne haut

    Zitat

    "Ich achte sehr bei der Zusammenstellung eines Rudels oder Teilrudels darauf, dass die Stellungsfähigkeit der Tiere so zusammenpassen, dass kein Hund überfordert wird vom anderen Hund und auch somit die Tiere auch untereinander sich verständlich machen können."
    Quelle: http://www.polar-chat.de/topic_77764_4.html


    :hust: :hust: :hust:

    Diese Aussage in Verbindung mit dem Video ist einfach nur :kotz2: Wem immer auch der Ridgeback Rüde gehört... wenn der nicht überfordert und unsicher war..... die Kurzhaar-Collies (?) einfach nur schlimm, von den anderen Hunden ganz zu schweigen

    Ich beneide die Hundehalter ja wirklich für ihren Mut, da mitgemacht zu haben. Meine Hunde sind für so etwas offensichtlich zu gestört, die wären nicht so "nett" mit denen umgegangen. Da hätte es sogar bei Lucky enormes Konfliktmaterial gegeben.

    Ich frage mich nur was die betroffenen Personen jetzt von diesem Seminar mitgenommen haben. Vertrauen diese Hunde eigentlich ihren Besitzern noch? Ich kann mir das überhaupt nicht vorstellen. Würde ich so mit Akasha verfahren, hätte ich überhaupt keinen Einfluß mehr auf sie und sie würde sich wie die Axt im Walde benehmen.

    Zitat

    wieso scheucht die Frau im Video die Hunde, die sich an den Rand zurückziehen, immer wieder von dort weg

    Genau diese Frage habe ich mir auch mehrmals gestellt. Ich kann nur vermuten, daß sie die Hunde in den direkten Kontakt "zwingen" will. Nach dem Motto "ausruhen oder zurück ziehen ist nicht, immer schön rein in den Kampf".

    Zitat

    "Spleen" ist bei uns im Norden nicht abwertend gemeint

    Bei uns in Bayern schon auch ;) Ich kenne den Spleen allerdings auch als "unterste Schublade" . Deshalb mein Einwand

    Zitat

    - statt sich aber damit auseinanderzusetzen, warum die Tiere denn Regen nicht mögen (finde ich nämlich NICHT hundetypisch), werden lieber Witzchen drüber gerissen.


    Hmmhhh.... wenn ich aber gar nicht will, daß mein Hund selbst bei Sturmflut mit mir 3 Stunden on tour ist, warum sollte ich dieses Verhalten ändern wollen??? Und warum soll ich über das z.T. lustige Verhalten meiner Hunde keine Witze machen und darüber lachen können? Ich bin ein recht lustiger, humorvoller Mensch... ich kann fast über jeden Sch... lachen. Muss ich deswegen das Verhalten meiner Hunde nicht ernst nehmen?? Sind mir meine Hunde deswegen egal ?? Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, das Straßenhunde oder Wölfe bei heftigem Regen lieber draußen rum laufen, als eine Höhle aufzusuchen. Zumindest nicht dann, wenn es keinen zwingenden Grund gibt.

    Zitat

    vll. ist das falsch, aber ich denke immer, dass einige --- nicht alle! - Hundehalter, die HIER schon nicht gegensteuern, vll. auch in anderen, wichtigen Bereichen, die Zügel eher schleifen lassen

    ohh... das ist aber jetzt schwarz-weiß-denken. Ich will dir das nicht unterstellen, aber für mich ist ein riesiger Unterschied, ob ich jetzt akzeptieren und verstehen kann, daß mein Hund kein Regen-Fan ist, oder ob mein Hund mir droht und nach mir schnappt.

    Ich akzeptiere ganz bestimmt nicht, das Akasha Fremde anknurrt und nachts stellt. Ich akzeptiere auch nicht das sie Artgenossen angreift und anpöbelt. Aber ja, ich inkonsequenter Mensch akzeptiere einfach, daß sie bei Regen im Freien keinen Spaß am Leben hat.

    Mir sind bei meinen Hunden ganz andere Dinge wichtig und zwar welche die für das Zusammenleben wirklich entscheidend sind. Ob ich jetzt an einem verregneten Wochenende nur 2 Stunden mit den Hunden draußen bin.... ist mir da herzlich egal.

    Zitat

    Wenn ich derartig "wetterfühlige" Hunde hätte, dann würde ich dran arbeiten,
    es nicht akzeptieren und ihnen diesen Spleen abgewöhnen. Je nach Hund auf unterschiedliche Art,.


    Spleen? Warum denn gleich so abwertend? Andere lieben diese exzentrische Eigenart ihrer Hunde, oder können damit einfach leben. Keiner der Hunde saut wegen Regen das Haus ein, oder mutiert zum Beisser. Sie wollen halt nur ungern bei Regen (je nach Stärke) raus. Was ist daran so schlimm??? Und es gibt nunmal zig Hunde und je nach Rasse sehr stark vertreten, die bei Regen nur das Nötigste erledigen.

    Wie ich weiter vorne schon geschrieben habe, ich würde gerne bei Regen auch mal ne größere Runde drehen. Da es aber beiden Hunden keinen Spaß macht, sie nur angewidert und mit hängenden Köpfen neben mir her traben und die Augen zukneifen, kann ich es auch lassen.

    Zitat

    Daran arbeiten muss man aber doch nur, wenn man diese "Wetterfühligkeit" für sich nicht akzeptieren mag

    Sehe ich genau so. Denn es gibt ja dadurch keine Probleme

    Zitat

    Nun, ich mag eigenständige Hunde, Eigenbrödler und Sturköppe :D In was für einem Fell die stecken ist mir ziemlich egal.

    Was ich nicht mag sind:
    - Hibbelhunde, Aufdreher und Nervensägen
    - Kletten, also solche die einem auch beim spaziergang nicht von der Seite wollen "bitte bitte gib mir doch jetzt eine Aufgabe".. nay, das geht gar ned. Nicht falschverstehen: ich arbeite gerne mal mit dem Hund, gerne auch täglich, aber ich hab gern' einen Hund der auch mal sein Ding macht


    Dem kann ich uneingeschränkt zustimmen.

    Ich bin auch eher für die introvertierten Individualisten, mit einem ausgeprägten Eigenleben und einem starken Willen, die gerne ihr Ding durchziehen, die man von daher eher etwas bremsen und binden muß. Die auch mal vorsichtig und sensibel reagieren, aber nicht ängstlich. Ich mag keine aufdringlichen, übermotivierten Hunde, die alles und jeden toll finden. OK, es erleichtert zwar den Alltag, aber mögen muß ich es nicht.

    Ich laufe gerne lange Strecken und will nicht ständig einen Hund wie z.B. Lucky der meistens neben mir trabt und mich anglotzt getreu dem Motto "gib mir was zur Beschäftigung"
    Akasha ist da eher mein Typ Hund - die läuft, macht ihr Ding, genießt mit mir zusammen die Welt, läßt sich beschäftigen oder auch nicht. Bei Lucky ist das zum Großteil undenkbar. Obwohl Lucky andererseits der perfekte Hund für die Arbeit ist. Er lernt sehr schnell, ist sehr eifrig, man muß mit ihm keine Kämpfe ausfechten und er ist sehr ordentlich und läßt sich problemlos motivieren... alles Eigenschaften die Akasha z.T. völlig fehlen und was die Arbeit natürlich schwierig macht.
    Eine klare Ansage und Lucky wird X nicht noch einmal wagen.... Akasha probiert es garantiert wieder ;)

    Ich hab mich unsterblich in Shar Peis verliebt, allerdings sind weit nicht alle Exemplare so wie Akasha. Viele wären mir zu langweilig, zu temperamentlos. Bei denen fehlt oft diese gewisse Eigenständigkeit, dieses Eigenbrödlerische und distanzierte.
    Der Thai Ridgeback paßt da schon sehr gut und beim Basenji kann ich aus eigener Erfahrung sagen, der paßt auch recht gut.
    Solche Hunde liegen mir einfach, weil es einige Eigenschaften gibt, die ich durchaus zu mir zählen kann. Vielleicht es bei mir eher so ne Geschichte wie Gleich-und-Gleich-gesellt-sich-gern.
    Ich habe keine Ahnung, aber bei Rassen wie Labrador, Aussie & Co... finde ich schön und wenn sie richtig erzogen und gearbeitet werden kucke ich gerne zu. Aber innerlich habe ich da einfach eine Abwehrhaltung, ein solcher Hund würde nicht zu meiner Persönlichkeit und zu meinem Leben passen.

    Dann lieber nen eigensinnigen, fiesen Asiaten (oder Afrikaner) :D

    Zitat

    mensch Leute, ihr lasst euch von euren Hunden aber ganz gut auf der Nase rumtanzen...

    "Regentanz" nicht beachten, ggf. bei Hunden ohne Unterwolle, Regenmantel an, und dann raus an die frische Luft.
    Köterspektakel einfach ignorieren.

    Macht im Regen nette Spielchen.. , damit der Hund auch was Positives damit verbindet.

    :roll:

    Zitat

    Ich find ja, manche mit nicht regenscheuen Hund machen es sich hier arg einfach Und ich versteh's auch nicht, warum man auf denjenigen die wasserscheue Hunde haben rumhacken muss .. sei doch froh dass deine Hunde nicht wetterfühlig sind


    :gut:

    Zitat

    und ich akzeptiere ihn mit diesen Macken. Is halt so, so what


    :gut: :gut:

    Mucci: Du sprichst mir aus der Seele ;)

    Naja, erziehungstechnisch fällt mir eben nur NEIN ein. Das setzt aber voraus, daß die Hunde ständig beobachtet werden. Da man das aber nicht immer leisten kann, würde ich solche Gefahrenquellen wirklich wegräumen und den Hunden nur überlassen, wenn man aktiv mit ihnen spielt.

    Mir wäre es mit einem Fremdhund (auch wenn er regelmäßig im Haus ist) einfach zu gefährlich. Ein Konflikt entsteht schnell und je nach Situation eskaliert das schon mal ordentlich.

    Zitat

    ohne vorwarnung (knurren)

    Hunde müssen nicht zwangsweise mit knurren warnen, zumindest nicht so das wir es immer deutlich mitbekommen. Es gibt ja noch zig andere Möglichkeiten für Hunde Drohsignale zu geben. Lucky droht Akasha z.B. mit Zähne zeigen, geknurrt wird dann im letzten Moment und fast zeitgleich folgt ein Abwehrschnappen.

    Thema Wasserpfützen
    Akasha macht das sehr elegant. Sie entdeckt also eine Pfützen, ohne Leine kein Problem, da kann man prima einen Umweg laufen. Aber bitte nicht durch die Wiese. Nasses, matschiges Gras ist ja noch schlimmer als ne Pfütze :roll: Sie nimmt oft große Umwege in Kauf, nur um nicht mit 2-3 Schrittchen durch diese Pfütze zu müssen.
    An der Leine wird es dann schon interessanter: meine Zicke mutiert zur Gazelle. Sie springt zwar nicht weit, dafür aber hoch, nur um den 0,5 Liter geballten Wassers auszuweichen :lachtot:

    Und mein kleiner Terrier kuckt dann meist so :muede: der watschelt durch jede Pfütze getreu dem Motto "Mami, putzt mir doch die Füße" :D

    Zitat

    So nun möchte ich gerne eure Meinung hören. Dürfen eure Hunde mit Stöckchen spielen oder haltet ihr das auch für zu gefährlich?


    Meine Hunde dürfen damit spielen bzw. sie dürfen Stöckchen gerne tragen, oder kaputt machen. Im Beisein anderer Hunde ist dies allerdings verboten, da ist mir die Verletzungsgefahr doch zu groß.

    Ich habe hier auch so eine wasserscheue Köterline sitzen :roll: Leichter Niesel wird noch geduldet, aber sobald Regentropfen erkennbar sind..... no way.
    Das geht so weit, daß an stark verregneten Tagen dieser Hund nur unter absoluten Zwang mit geducktem Kopf zur Wiese flitzt und dort kurz pinkelt und dann in Fluchtmanier wieder zurück flitzt und wehe denn die Türe ist zu :lepra:

    Dabei gehe ich so gerne bei Regen spazieren..... aber ohne Hund ist auch doof