Beiträge von blackbetty

    Hallo,

    sag mal, Susanne, hast Du meine Antworten eigentlich gelesen...??? :gott:

    Dein Hund hat die Kinder bisher noch nicht negativ verknüpft, sei froh.

    Beherzige meine Tips zum Training von "Nein" und "Aus" und zur Impulskontrolle, ich wiederhole mich hier jetzt nicht.

    Und laß das Sanktionieren des Hundes beim Kontakt mit den Kindern sein. Bringe Deinen Kindern bei, wie sie mit dem Hund umzugehen haben und lobe/bestätige den Hund, wenn er sich vorsichtig und liebevoll den Kindern nähert.

    Unser Nachbarsjunge übrigens ist 3 Jahre alt und freut sich wie Bolle, wenn er Ronja sieht. Ronja ist mit ihm auf Augenhöhe, wenn sie vor ihm steht. Okay, sie "knabbert" nicht mehr, aber sie schleckt ihm auch mal über die Nase. Ich sage da gar nix zu. Der Junge freut sich, weil's so lustig kitzelt und darf ihr Leckerchen geben. So freuen sich beide übereinander, wenn sie sich sehen.

    Liebe Grüße

    BETTY und Ronja

    Hallo,

    ich muß Dich mal komplett zitieren, um darauf einzugehen. In Rot sind meine Antworten eingefügt...:

    Isch habe fertisch (vorerst)

    Liebe Grüße

    BETTY und Ronja

    Hallo,

    um dem Hund das Kommando "Nein" oder "Aus" beizubringen, mußt Du ja nicht gleich mit ner Bockwurst anfangen.

    Der Welpe muß erstmal verstehen, was "Nein" oder "Aus" bedeutet. Woher soll er es wissen...?

    Kommando "Aus"...:

    Geht gut mit 2 Spielzeugen, die er gleichermaßen toll findet. Setz Dich vor ihn und ermutige und motiviere ihn, eines zu greifen. Mach ein kleines Spiel draus, laß ihn ziehen. Dann zeigst Du ihm mit der anderen Hand das andere Spielzeug und machst es ihm schmackhaft, wedel damit rum, zieh es über den Boden. IN DEM MOMENT, wo er das andere losläßt, um nach dem zweiten zu greifen, sagst Du "Aus, feiiiiiiiiin...!" und läßt ihn das andere nehmen. Er lernt dadurch, das Loslassen mit einem Kommando zu verknüpfen.

    Kommando "Nein"...:

    Setz Dich wieder vor ihm hin, nimm zwei gleichwertige Leckerchen, in jede Hand eines. Halte ihm eine Hand offen hin. Will er es nehmen, schließt Du die Hand und sagst "Nein!", hälst ihm aber gleich die andere Hand mit dem zweiten Leckerchen hin und läßt es ihn nehmen (das kannst Du auch mit einem Kommando verbinden wie "Nimm's").

    Aus und Nein haben bei mir unterschiedliche Bedeutungen. "Aus" gebrauche ich, wenn Hundi etwas hergeben/loslassen soll, "Nein" verwende ich, wenn er mit etwas aufhören soll, was er gerade tut, wenn er ein Verhalten unterbrechen soll.

    Trotzdem verstehe ich nicht so ganz, daß Du Dir einen zweiten Hund (Welpen) ins Haus holst, wenn Du Kinder und Hunde so strikt "trennst". Wenn meine Kinder kein Interesse an Hunden haben, sich sogar von ihnen bedrängt und genervt fühlen, hole ich mir keinen zweiten dazu. Wie organisierst Du Deinen Alltag, wenn Du die Hunde bespaßen und beschäftigen mußt, Du Deine Kinder aber nicht einbeziehen kannst? Und wie beschäftigst Du die Kinder, wenn Du jetzt auch noch auf 2 Hunde aufpassen mußt und diese wegschicken/maßregeln mußt, weil sie nicht an die Kinder ran sollen...? Ich stell mir das 3x so streßig vor, als wenn Hund und Kind gemeinsam koexistieren... :???:

    Liebe Grüße

    BETTY und Ronja

    Zitat

    vielleicht sollte ich mir also weniger sorgen machen. wollte mich ja bloß bisschen informieren um nichts zu verderben. vorsicht ist besser als nachsicht. erst recht mit kindern.

    viele grüße
    susanne

    Hallo,

    DANN mußt Du Dich auch auf Erziehungsdiskussionen einlassen.

    Du kannst hier nicht nach Rat fragen, wie Du mit der Situation Hund/Kind umgehen kannst/sollst und dann die Diskussion zur Erziehung beiseite schieben.

    Ich schließe mich den Vorrednern an ---> Schnauzgriff geht gar nicht.

    Wenn die Hündin bereits in einigen Dingen fehlkonditioniert ist und Ängste hat, wie Du sagst, dann verunsichere sie doch bitte nicht noch mehr. Du hast Recht, wenn Du sagst, daß sie sich von Dir ALLES aus dem Maul nehmen lassen muß. Aber WIE Du das erreichst, das ist ne Erziehungssache. Das Kommando "Aus" lernen Hunde nicht über die Muttermilch, das muß man beibringen. Und das geht am besten über eine positive Verstärkung. Mit Zwang erreichst Du gar nix. Und wenn es sich für den Hund nicht lohnt, etwas loszulassen, wird er es auch nicht tun.

    Zum Nachlaufen bei den Kindern ---> Auch ne Erziehungssache...!

    Ich würde an der Impulskontrolle arbeiten. Mache ich bei meiner Ronja auch. Wir arbeiten mit dem Futterbeutel und so bekomme ich sie "unter Kontrolle". Mittlerweile kann ich sie absitzen lassen, werfe den Beutel und schicke sie erst auf Kommando zum Beutel. Das bedarf aber einiger Übung. Mittlerweile kann ich so Ronja auch bei anderen Reizen kontrollieren, auffliegender Vogel z.B.. Kann ich sie stoppen und sie kommt zu mir anststatt dem Vogel nachzujagen, wird sie gelobt und mit Leckerchen bestärkt. Das ist FÜR MICH völlig logisch so.

    Du solltest Deine gesamte Einstellung zu der Konstellation Hund/Kind nochmal überdenken.

    Bei uns lebte übrigens auch schon ein Hund, als unser Sohn geboren wurde. Nachdem dieser ins Regenbogenland gegangen ist zog ein Welpe bei uns ein, da war unser Sohn 4 Jahre alt.

    Liebe Grüße

    BETTY und Ronja

    Hallo,

    Jenny, hast Recht, die Wodent Wheel Räder sind sehr gut, kenne ich auch.

    Allerdings denke ich, daß ein Laufrad nicht nötig ist, solang die Maus (Mäuse) genug andere Beschäftigung haben. Finde dieses Rennen im Rad immer sehr stupide. Außerdem hat man besonders nachts nicht dieses monotone Geräusch des drehenden Rades (manch einen macht das irre).

    Liebe Grüße

    BETTY und Ronja

    Hallo,

    naja, etwas übereilt und auch unüberlegt war der Einzug der Maus ja nun schon, oder? Will ja nicht wie ein Oberlehrer dastehen, aber so richtig prima find ich es jetzt nicht, aber okay.

    Zu Deinen Fragen...:

    Eine kleine Farbmaus in einem Käfig find ich nicht ideal. Ein Aquarium ist besser geeignet. Ich hatte für meine Wüstenrenner einen Holzkasten, der vorne eine Plexiglasscheibe hatte und einen Deckel mit Gitter. Ein ausgedientes Aquarium tut es aber auch...nen Deckel aus Draht basteln, fertig. Manchmal bekommt man in Zoogeschäften ausrangierte, undichte Becken günstig bis geschenkt.

    Mäuse buddeln und schippen gerne, bei einem Käfig kannste täglich drumrumsaugen, glaub mir. Sie brauchen ca. 15cm hoch Einstreu (besser noch mehr).

    Mit der Vergesellschaftung ist es auch nicht so leicht, wie Du grade denkst. Nicht nur die Männchen sind da eigen, auch die Weibchen. "Rudel"fremde Tiere werden in der Regel totgebissen. Es sei denn, sie sind ein Paar, aber dann gibt es unkontrollierten Nachwuchs. Gleichgeschlichtliche Mäuse, die nicht aus dem selben Wurf stammen, muß man vergesellschaften. Einfach zusammensetzen endet für eine tödlich (meistens). Man muß das Becken trennen mit einem Gitter. Jede Maus auf eine Hälfte (möglichst ohne Spielzeug, Tunnel oder Häuschen. Dann muß man die Mäuse täglich tauschen, damit sich ihre Gerüche vermischen. Beschnuppern sie sich neugierig am Gitter ohne die Absicht, einander zu zerfleischen, kann man sie täglich für wenige Minuten zusammensetzen. Das immer steigern. Verstehen sie sich gut, bekommen sie gemeinsam einen kleinen abgetrennten Teil des Beckens, den man alle 2 Tage vergrößert. Erst dann kommen nach und nach Haus, Tunnel, Versteckmöglichkeiten dazu.

    Das ist nur die grobe Anleitung. Ich habe zum Vergesellschaften zweier Mausdamen ca. 6 Wochen gebraucht. Anfangs wollten sie sich sogar durch das Trenngitter durch schreddern.

    Achso...: Gib der Maus bitte kein Laufrad. Mäuse sind sehr zart und es gab schon viele Laufradunfälle, wo die Tiere sich Gliedmaßen abgeklemmt haben oder sich komplett eingeklemmt und gequetscht haben. Ein Laufrad braucht sie nicht. Wenn sie genug Möglichkeiten zum Buddeln und Nagen hat, reicht das.

    Liebe Grüße

    BETTY und Ronja

    Hallo,

    hier mal zur Verdeutlichung Synonyme für "dominant"...:

    beherrschend, besser, bestimmend, erhaben, führend, leistungsfähiger, souverän, tonangebend, überdeckend, überlegen, übermächtig, überragend

    Dominanz ist meines Erachtens nach auch keine Charaktereigenschaft.
    Dominanz herrscht immer zwischen 2 Dingen.

    Als Beispiel...:

    Die Farbe Rot dominiert die Farbe Gelb. Deshalb ist Rot nicht grundsätzlich dominant. Im Vergleich zu Schwarz ist Schwarz die dominierende Farbe.

    Oder einfacher erklärt...: Der Chef dominiert seine Angestellten, zu Hause wird er von der Frau dominiert. Also ist er nicht charakterlich dominant... :lachtot:

    Nur mal so als Erklärung, ohne hier irgendetwas zu (be)werten.

    Liebe Grüße

    BETTY und Ronja

    Zitat

    also wegen dem schnauzengriff: (...) nehme ich kurz die schnauze (nicht länger als 10, 20 sekunden) sage: ruhe! dann lasse ich sie los (...)

    Hallo,

    DAS ist kein Schnauzgriff, das ist ein Schnauze-Zuhalten...!!!

    Der Schnauzgriff, den Hunde untereinander anwenden, erfolgt sehr sehr kurz und punktgenau. Der Mensch erkennt diesen meist gar nicht. Der Hund greift nur ganz kurz über die Schnauze des anderen und läßt sofort wieder los.

    Ich habe noch nie einen Hund gesehen, der mit seinem Fang über die Schnauze des anderen greift, zudrückt und sekundenlang festhält... :???:

    Liebe Grüße

    BETTY und Ronja