Hallo,
Polly...:
Genau so hätte ich zu diesen beiden Punkten auch Stellung genommen.
Ein Hundeplatz muß nicht zentral gelegen sein, das gibt ihm zu sehr das Gefühl, alles auch kontrollieren zu müssen.
Futter ist eine Ressource, die ich als Rudelführer einteile. Es ist mein Fressen und ich "gebe etwas ab", wenn es übrig ist. Hat Wuffel es den ganzen Tag zur Verfügung, wird es durchaus zum Streßfaktor, weil er es als "seins" ansieht. Bei uns gibt es morgens eine Portion aus dem Napf, die auch sofort gefressen wird und den Rest teile ich über den Tag ein, den muß sich Ronja "erarbeiten". Für gutes Verhalten, Aufmerksamkeit auf dem Spaziergang, ein prompt ausgeführtes "Sitz" ect. gibt es ein Futterbröckchen.
Beantworte doch bitte noch die Frage, WELCHES Futter er bekommt.
Den TA würde ich in Deinem Fall schnellstens wechseln, ganz ehrlich. Wer in Deinem Fall von Dominanz redet und das mit Bömmel amputieren lösen will, würde mich nicht wiedersehen.
Du hast schon recht, daß man unter "Dominanz" etwas anderes versteht. Dominanz herrscht immer zwischen 2 Komponenten und ist situationsabhängig. Ein Hund kann den anderen im Spiel dominieren. Ein Hund kann versuchen, eine Situation mit seinem Halter zu dominieren. Farben verhalten sich zum Beispiel dominant zueinander, eine Farbe alleine allerdings ist es nicht.
Gelb und Rot = Rot dominiert
Rot und Schwarz = Schwarz dominiert
Calming Signals kann ich auch empfehlen. Besonders für jemanden, der sich bisher noch nicht intensiv mit Hundekommunikation und Körpersprache befaßt hat, ist es sehr anschaulich und lehrreich.
Sehr gut übrigens, daß Du seinem Verhalten keine große Aufmerksamkeit schenkst.
Das ist völlig richtig so. Schimpfen oder gar Strafen würde es verschlimmern, das ist richtig.
Liebe Grüße
BETTY und Ronja