Beiträge von agil

    Paul läuft zu 99% nicht an der Leine, wenn es die Situation jedoch erfordert, dass er angeleint laufen muss, dann gibt es zwei Arten von Angeleint:

    1. Leine ist kurz: Dann weiß er, dass er links neben mir laufen muss und Schnüffeln etc. alles ist verboten.

    2. Leine ist lang: Dann kann er sich im Rahmen der Leine bewegen und darf Schnüffeln etc.

    Ist eine ganz gute Lösung, denn so kann man ihn durch das dickste Getümmel ohne Probleme mitnehmen.

    LG
    ulli

    Ich persönlich bin kein wirklicher Freund von Zeckenhalsbändern oder anderen Zeckenabwehrmitteln, deshalb Kämme ich in der extremen Jahreszeit Paul täglich nach dem Spaziergang draußen - ich weiß nicht ob ich damit Zecken, die sich im Fell befinden schon runter bürste oder ob Paul für die Zecken nicht angenehm riecht, denn wir haben bisher maximal 4-5 Zecken im Jahr gehabt.

    Meist sitzen die Zecken in hohen Gräsern, da wir überwiegend Waldwege laufen und Paul somit eher weniger durch hohe Gräser läuft, könnte das auch ein Grund für die wenigen Zecken sein.

    Ist wirklich schwierig, hier eine genaue Aussage zu treffen. Ich denke aber nicht, dass es für Deinen Hund besonders schädlich ist, wenn ihr nur zusammen mit dem Hund Deines Schwiegervaters geht. Ist ja dann nicht so, dass sie Tag und Nach im Kontakt sind und somit die Berührung mit dem Halsband für Deinen Hund wesentlich seltener ist.

    Also mach Dich nicht ganz so verrückt. Beobachte Deinen Hund und sollten es übermäßig viele Zecken werden, dann besprich es mit Deinem TA.

    LG
    Ulli

    Ich würde ein Zeckenhalsband nur verwenden, wenn es wirklich absolut notwendig ist.

    Noch letzte Woche habe ich einen Bericht im Fernsehen gesehen, dass dieser milde Winter nicht zwangsläufig bedeuten muss, dass wir mehr Zecken als sonst haben werden. Deshalb rate ich erst mal abwarten was wirklich passiert und dann entscheiden.

    LG
    ulli

    Hallo Kathrin,

    ihr habt ganz schön was durchgemacht und ich denke, es liegt noch ein schwerer Weg vor Euch aber Ihr werdet es schaffen, da bin ich ganz sicher und ganz besonders sicher bin ich mir, dass Sammy es schaffen wird.

    Nach dem was der Kerl alles durchmachen musste, hat er es nur um so mehr verdient, bald nach hause zu kommen und endlich ein normales Leben führen zu dürfen.

    Ich wünsche Euch weiterhin ganz viel Kraft. Ihr könnt auf Euren Kämpfer echt stolz sein. :knuddel:

    LG
    Ulli

    Mir sträuben sich gerade echt die Nackenhaare.

    Da ist Jemand, der ist auf dem Platz um die Anmeldung zur Prüfung zu üben und bekommen ihre Hunde nicht in den Griff.

    Was ist das denn für eine Prüfung, zu der die Hunde angemeldet werden sollen? Die Prüfung zur Vorzeigung der Menschenversager? Wie kann man überhaupt an Prüfung denken, wenn man seinen Hund in so einer Situation nicht unter Kontrolle hat und dann auch noch von der Hundeschule ein Stachelhalsband empfohlen bekommen.

    Hier läuft echt was Grundlegendes absolut schief. Die Hundeschule ist Müll!

    Sorry, wenn das jetzt etwas heftig rüber kommt aber es ist mir unverständlich, wie ein Hund nur beim Anknurren gleich so krass reagieren kann und null Respekt in Richtung seines Hundehalters zeigt und ihn einfach umrennt um sich mit einem anderen Hund zu prügeln.

    Ja und was tut diese Hundeschule – super, gleich mal das Hilfsmittel Gewalt dazu geholt. Wie breche ich am schnellsten den Hund? Zuerst versuchen wir es mal mit einem Stachelhalsband und was folgt danach…? Ich mag nicht darüber nachdenken.

    Jede gute Hundeschule hätte den Hundehalter korrigiert und dem Hundehalter seine Fehler aufgezeigt und nicht an solche Hilfsmittel gedacht.

    Du bist das Problem und nicht der Hund. Wenn man dem Hund nicht auf normalem Weg zeigt, was richtig und was falsch ist, wie soll der Hund sich denn normal verhalten. Mit einem Stachelhalsband bekommt man das aber nicht hin und mit einer Zirkusnummer wie z.B. die BH auf dem Hundeplatz bekommt man das auch nicht hin.

    Wo ist die Analyse des Zusammenlebens zwischen Mensch und Hund. Die Beziehung Mensch-Hund besteht nicht nur auf dem Hundeplatz und funktioniert nicht mit einem Stachelhalsband. Die Beziehung Mensch-Hund fängt zuhause an, wenn es hier schon nicht stimmt, dann stimmt nirgendwo was.

    Ich würde Dir ganz dringend den Rat geben, wenn Du in Deinem Ort keine gute Hundeschule hast, dann suche Dir Seminare von guten Hundetrainern und besuche diese. Schau Dir an, wie sie mit Hunden umgehen und lass Dir genau erklären, was Du falsch machst. Wenn Du das verstanden hast und auch umsetzten kannst, wirst Du schnell feststellen, dass Du auf solche billigen Hilfsmittel wie das Stachelhalsband verzichten kannst.

    LG
    Ulli

    Och meno Kathrin, ist ja echt traurig.

    Ich wünsch Euch von ganzem Herzen, dass es Sammy bald ganz super gut geht und ihr die ganzen Stapazen vergessen könnt und ein sorgenfreies, glückliches Leben haben könnt.

    Ihr und besonders Sammy habt doch jetzt wirklich genug durch gemacht.

    Nicht den Mut verlieren. Ihr schafft die letzten Hürden jetzt auch noch und dann wird alles Gut.

    Ganz liebe Grüße
    Ulli

    In meinen Augen absolut egoistisch die Behauptung ein kastrierter Rüde ist einfacher.

    Da wird ein Hund verstümmelt, weil der Besitzer es für sich einfacher findet. :nein: :bindagegen: .

    Die Erziehung ist eine Sache der Konsequenz und wenn sich endlich die Hundehalter mal darüber klar wären, dass es an ihnen liegt, wenn der Hund Fehler macht - Fehlverhalten zeigt - dann müssten Hunde auch nicht grundlos Verstümmelt werden.

    Es sollte Pflicht sein, sich vor Anschaffung eines Hundes über die Eigenschaften und Verhaltensweisen eines Hundes zu informieren. Die Meisten holen sich ganz blauäugig einen Hund - Achtung ein lebendiges Wesen mit eigenständigem Charakter - ins Haus und erwarten der muss sofort FUNKTIONIEREN. Ein Hund kann aber nicht FUNKTIONIREN, weil ein Hund hat eine Seele, hat Bedürfnisse, hat einen Charakter und Insitinkte. Da muss man individuell handeln und auch mal auf die Belange des Hundes eingehen.

    Eine Mensch-Hund-Beziehung ist für mich eine Beziehung von Geben und Nehmen. Der Mensch passt sich in einigen Situationen dem Hund an und umgekehrt. Wir sind gezwungen ganz viele unnatürliche Sachen von unserem Hund zu verlangen, ist es da nicht mehr als Recht, wenn wir uns soweit mit dem Hund beschäfftigen, dass er nicht verstümmelt werden muss.

    Auch ich habe einen Rüden, ja und auch ich kenne diese Pflegelphase. Diese Phase, in der der Hund meint, alles was er je gelernt hat vergessen zu müssen. Es hat mir mehrfach gestunken aber ich muss dazu sagen, jeder Fehler der passiert ist, ist aufgrund meiner Unachtsamkeit passiert. Hätte ich besser aufgepasst - oder mir die Zeitung früher auf den Kopf gehauen :lol: - dann wären viele Dinge nicht passiert.

    In meinen Augen nimmt man einem Rüden ein ganzes Stück von seinem Charakter, wenn man ihn kastriert. Wie oft sehe ich kastrierte Rüden, die von anderen Hunden nicht mehr wirklich als Hund akzeptiert werden. Gerade Gestern wieder, ein ausgewachsener kastrierter Dobermann, der von einer ganzen Hundemeute gemobbt wurde. Traurig der anderen Hundehalter, die das zu lassen aber mit Eierchen, wäre das sicher nicht der Fall gewesen.

    Man muss sich der Herausforderung Hund stellen und nicht bei dem kleinsten Problem gleich zum Doktor rennen und schnipp schnapp ab. Wir können heute viel verändern, es wäre in diesem Fall aber besser erst mal am eigenen Verhalten etwas zu ändern bevor man zu diesem Mittel greift.

    LG
    Ulli