Zitat
Dachte halt nur, dass die Pfeife in solchen Situationen vielleicht wegen ihrer Lautstärke besser ist. Hab immer das Gefühl den Clicker hört man nicht mehr, wenn der Hund seinen "Auftritt" abzieht.
Ein Hund hat ein ungleich besseres Gehör als der Mensch, dass heißt eine Pfeife ist für ihn deutlich lauter als für den Mensch, weshalb es auch kein Dauerinstrument sein sollte und oft nur als "Supersignal" verwendet wird, wo man den Hund auch auf große Distanz abrufen kann.
Wenn er seinen "Auftritt" abzieht, dann hört er natürlich den Clicker nicht mehr oder er hört ihn aber er interessiert ihn nicht, deshalb soll er ja nicht während des Auftritts eingesetzt werden sondern davor ... du mußt dich rantasten, wie lange bleibt dein Hund ansprechbar, solange kannst du ihn auch Clickern (wobei das eh erst ohne Ablenkung aufgebaut werden muss, du kannst nicht gleich auf die Straße und bei Hundebegegnungen "schau" Clickern, dass funktioniert nicht). Wenn du seinen Wohlfühlabstand erreicht hast, dann ein Richtungswechsel und Schleife laufen. Wenn du das kontinuierlich machst, dann verringert sich der Abstand zu anderen Hunden langsam und dein Hund bleibt immer länger ansprechbar.
Wichtig finde ich persönlich, dass der Hund so wenig wie möglich Erfolgserlebnisse mit "Ausflippen" hat. Ist nur so ein Gefühl aber wir sind ja konsequent Schleifen gelaufen, wenn Schau nicht ging (was ja bisher nicht ging *lach*) und er hatte 3-4 Wochen keinen Ausflipper mehr ... als dann kurz hintereinander 2 Situationen waren, wo er mir sonst steil in die Leine gegangen ist, hat er viel entspannter reagiert und ist mir bei beiden malen nicht ausgeflippt.
Was ich zu gestern noch sagen muss .... selbstredend funktioniert das was dort in der Hundeschule einwandfrei funktioniert hat, hier nicht
. Eigentlich war das schon vorher klar. Ich denke einfach, dass Max in ihm sehr bekannten Gegenden natürlich weniger auf uns reagiert, als in neuen Gegenden. Ich werde heute einen anderen Weg laufen und schauen, ob das schau da klappt. Werde berichten *gg*.