Beiträge von Fantasmita

    Ich würde da gar keinen großen Zinober drum machen und auch keine falschen Rechnungen oder Bescheinigungen ausstellen lassen.

    Diese Klausel ist nicht einklagbar. Das will ich sehen, dass sie das einklagen. Wenn sie dich anrufen sollten, dann teile ihnen einfach mit, dass du das Tier nicht grundlos kastrieren lassen wirst und das bei dir keine Gefahr der Vermehrung besteht, wenn sie das glauben, sollen sie es dir beweisen. Da keine Sorge zur Vermehrung bei dir besteht, wäre es widerrum ein Verstoß gegen das Tierschutzgesetz.

    Bei uns steht im Übernahmevertrag so was nicht drin aber hätte es drin gestanden, hätte ich es ignoriert. Ich habe noch nie gehört, dass dies gerichtlich durchgesetzt wurde.

    Ich verstehe den Hintergrund der Tierheime aber auf der anderen Seite ist es unverantwortlich einfach mal so Tiere zu kastrieren.

    Wenn Kastration nur, wenn der Hund ausgewachsen ist ... also ich würde mal sagen frühestens mit 1,5 Jahren.

    Einen Hund zu kastrieren, weil man ihn überall mit hinnehmen möchte ist nicht wirklich nachvollziehbar, denn dein Hund hat dann vielleicht ein paar hormonelle "Probleme" weniger aber die Hormone machen ja nicht die Erziehung aus. Dann ist er vielleicht nicht mehr interessiert an Mädels, kriegt aber vielleicht trotzdem aggressiv gegen andere Hunde.

    Wenn es einen Grund gibt für eine Kastration immer zu aber den Hund überall mit hinnehmen kannst du auch mit nem kompletten Rüden machen.

    Frühkastration geht gar nicht, außer es gibt wirkliche Gründe dafür, wo mir spontan aber keiner einfällt.

    Lass dir also noch Zeit mit der Entscheidung und warte erstmal ab, wie sich dein Hund entwickelt und wie der die Pubertäten übersteht :).

    Mich nerven kleine schlecht erzogene Hunde genauso, wie große schlecht erzogene Hunde. Leider ist es tatsächlich so, dass man vermehrt auf kleine trifft die nicht gut erzogen sind.

    Im Freilauf hang letztens ein JRT die ganze Zeit am Bein meines Rüden, der ihn immer wieder versuchte abzuschütteln. Dieser spielte grade mit einem Boxerwelpen und die beiden verstanden sich eigentlich super. Dieser kleine Poppnervköter nutzte aber jeden Moment um Max in irgendeiner Weise zu bespringen und störte damit das Spiel. Die Halter des JRT´s fanden das auch noch witzig, weil sie scheinbar nicht wissen was spielen bedeutet. Als ich sie grade vorwarnen wollte, dass Max sich das nicht ewig gefallen lassen wird und das es dann keine Schreierei geben soll, ging sei zu ihrem Popper hin und .... um alle Klischees zu erfüllen. .... griff in sein Geschirr und hob ihn in die Luft, wo er dann vom Arm aus wie ein blöder rumkläffte. Sie ging dann mit ihm von dannen, um ihn später .... nächstes Klischee bestätigt ... an einer Flexi fest zu machen.

    Als ich gestern aus der Bank rauskam, war da ein Minihund .. keine Ahnung, welche Rasse ... so maximal 2 Hände voll Hund ... dieser sah mich und fing wie irre an zu kläffen und an der Leine zu ziehen ... in diesem Moment dachte ich auch nur "würde das meiner machen, wäre das Geschrei wieder groß".

    Das sind tatsächlich nicht zwingend Ausnahmen. Ich denke hier im Forum sind die meisten Kleinhundehalter, wie Großhundehalter bemüht ihre Hunde bestmöglich zu erziehen und sich zu informieren, deswegen denke ich, dass wir hier nicht soviele Nervhunde finden werden. Leider ist das jedoch kein Standard. Es liegt in der Natur der Sache, dass man mit einem großen Hund viel leichter und eklatanter anecken kann, als mit einem kleineren, weshalb man automatisch mehr Energie in die Erziehung steckt. Ich persönlich freue mich immer, wenn ich auf HH´s treffe die von mir aus Minihunde haben können aber wo man sieht, dass die sich erziehungstechnisch wirklich bemühen und eben nicht den einfachsten Weg wählen ... Hund auf den Arm und von oben runterkläffen lassen.

    Ich denke auch, dass du die Frusttoleranz von Frau Schmidt steigern mußt :D. Deswegen stimme ich dem Beitrag von ShortysMama zu. Frau Schmidt ist ja noch jung (weshalb ich nicht denke, dass man mit Discs oder solchen Scherzen arbeiten sollte) und muss noch lernen mit Frust umzugehen.

    Wir machen das auch, dass wir während des normalen Gassigangs einfach mal rumstehen und Max abhärten. Wir haben zwar kein Fiepproblem, würde es aber auftauchen, würden wir das rumstehen, rumsitzen einfach vertiefen (wie gesagt , es ist Sommer .. ein gutes Buch oder Musik auf die Ohren und alles ist toll).

    Wenn man es mit "nein" unterbindet, dann bricht man es zwar vorübergehend ab aber was lernt der Hund daraus? Er lernt, dass er wenigstens negative Aufmerksamkeit bekommt durch sein Verhalten. Wenn man sein Verhalten ignoriert, dann erarbeitet er sich selber eine Änderung der Situation. Finde ich deutlich positiver und dem Alter des Hundes angemessen.

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    Dachte halt nur, dass die Pfeife in solchen Situationen vielleicht wegen ihrer Lautstärke besser ist. Hab immer das Gefühl den Clicker hört man nicht mehr, wenn der Hund seinen "Auftritt" abzieht.

    Ein Hund hat ein ungleich besseres Gehör als der Mensch, dass heißt eine Pfeife ist für ihn deutlich lauter als für den Mensch, weshalb es auch kein Dauerinstrument sein sollte und oft nur als "Supersignal" verwendet wird, wo man den Hund auch auf große Distanz abrufen kann.

    Wenn er seinen "Auftritt" abzieht, dann hört er natürlich den Clicker nicht mehr oder er hört ihn aber er interessiert ihn nicht, deshalb soll er ja nicht während des Auftritts eingesetzt werden sondern davor ... du mußt dich rantasten, wie lange bleibt dein Hund ansprechbar, solange kannst du ihn auch Clickern (wobei das eh erst ohne Ablenkung aufgebaut werden muss, du kannst nicht gleich auf die Straße und bei Hundebegegnungen "schau" Clickern, dass funktioniert nicht). Wenn du seinen Wohlfühlabstand erreicht hast, dann ein Richtungswechsel und Schleife laufen. Wenn du das kontinuierlich machst, dann verringert sich der Abstand zu anderen Hunden langsam und dein Hund bleibt immer länger ansprechbar.

    Wichtig finde ich persönlich, dass der Hund so wenig wie möglich Erfolgserlebnisse mit "Ausflippen" hat. Ist nur so ein Gefühl aber wir sind ja konsequent Schleifen gelaufen, wenn Schau nicht ging (was ja bisher nicht ging *lach*) und er hatte 3-4 Wochen keinen Ausflipper mehr ... als dann kurz hintereinander 2 Situationen waren, wo er mir sonst steil in die Leine gegangen ist, hat er viel entspannter reagiert und ist mir bei beiden malen nicht ausgeflippt.

    Was ich zu gestern noch sagen muss .... selbstredend funktioniert das was dort in der Hundeschule einwandfrei funktioniert hat, hier nicht :D :lol:. Eigentlich war das schon vorher klar. Ich denke einfach, dass Max in ihm sehr bekannten Gegenden natürlich weniger auf uns reagiert, als in neuen Gegenden. Ich werde heute einen anderen Weg laufen und schauen, ob das schau da klappt. Werde berichten *gg*.

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    Ich denke mal das Thema ist zu ernst, um es ins lächerliche zu ziehen, kann mir niemand erzählen, daß jeder in der Lage, eine Webcam aufgestellt hat.

    Äh ja ne kann ich nicht behaupten, dass das jeder macht aber wir haben es gemacht und der Hund pennt tatsächlich, entweder im Wohnzimmer oder im Schlafzimmer im Bett :D. Er tritzt zwischendurch kurz die Katzen, frißt was und geht wieder pennen. Er kommt uns in der Tür meist auch noch voll verschlafen entgegen.

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    Es verwundert mich immer wieder, daß einige bei 8 oder 9 stündiger Abwesenheit sagen, mein Hund verkraftet das anstandslos.
    Sagt der euch das oder wie ?

    Natürlich nicht aber normalerweise kennt man seinen Hund und wenn ein Hund ausgeglichen, fröhlich und entspannt ist, keine Anzeichen für Streß oder Verlustangst zeigt, dann kann man schon davon ausgehen, dass er nicht leidet.

    Ich denke, wir machen teilweise viel mehr mit unserem Hund, der zwar nicht 9 Stunden alleine ist - es aber könnte - als Halter die die ganze Zeit zuhause sind. Bei uns hat der Hund keine Masse an Zeit mit uns aber qualitative Zeit. Ganz abgesehen davon, dass es auch noch ein Wochenende gibt, wo man ja auch den ganzen Tag mit seinem Hund zusammen ist.

    Ich treffe im Freilauf immer 2 Leute von verschiedenen Tierorgas (sind immer so locker mit je 8 Hunden unterwegs) und beide Orgas kennen unser Situation und würden uns jederzeit einen weiteren Hund vermitteln, da sie uns fast täglich treffen und wissen, wieviel wir mit unserem Hund machen in der Zeit die wir haben.
    Ganz klare Ansage von ihnen "ein Hund der einer von vielen hinter Gittern (Zwinger) ist, wäre froh, wenn er ein solch schönes Zuhause hätte, wo sich so um ihn gekümmert würde und wo er so beschäftigt würde ;). Auch da fällt die Aussage, dass man ja nicht nur an Arbeitslose, Hausfrauen und Selbständige vermitteln kann und das man nunmal für sein Geld arbeiten muss.

    Fipsundally
    Schön noch eine neue Stimme zu lesen :)
    Die Pfeife würde ich dafür nicht nehmen, da die Übung dann wohl auf Dauer recht nervig würde und die Pfeife sich abnutzen würde, wenn dein Hund so gut auf Geräusche reagiert, würde ich den Clicker nehmen zur Bestätigung. Als Wort kannst du alles nehmen was du willst ... von mir aus Aschenbecher :) aber kurz und knackig ist wohl sinnvoller :D.

    Wir sind zwar zu zweit, weshalb es nicht ganz auf deine Situation paßt aber ich sehe darin kein ernsthaftes Problem.

    Man muss sich nur klar sein, dass man sich von seiner Freizeit verabschieden muss. Bei uns ist es so, dass wir, wenn ich von der Arbeit komme, mit dem Hund raus sind ... also Abends so 2-3 Stunden die dem Hund gehören.

    Ansonsten ist Max den ganzen Tag am chillen. Er hat sich das so angewöhnt und kommt erst in Action, wenn wir draußen sind, weil er weiß, dass zuhause kein Entertainment stattdfindet.

    Ich arbeite Vollzeit und mein Mann ist Student. Irgendwann geht er aber auch Vollzeit arbeiten und dann besorgen wir uns lediglich jemanden der mit ihm zwischendurch Gassi geht.

    Es geht um Qualität und nicht um Quantität. Max hat mit dem alleinsein kein Problem (weiß nicht, ob es daran liegt, dass wir ja auch nocht 4 Katzen haben) und er kommt eh erst Abends aus dem Quark