Beiträge von Fantasmita

    Ich habe meine Tochter gestern mit Meideverhalten erzogen ;).

    Die Lütte (mittlerweile 18 Jahre) hat als einzige Aufgabe sich um den Müll zu kümmern. Dies kriegt sie trotz ihres "hohen Alters" nicht selbständig hin. Nachdem ich sie 100 x mit positiver Bestärkung versucht habe dazu zu bringen :) habe ich es nun über Meideverhalten hoffentlich geschafft. ... ich habe die Mülltüten offen bei ihr ins Zimmer gestellt und da vorher Fleisch in der Tüte war, was am Folgetag unerfreulich duftete ... ist es möglich, war es eine sehr unangenehme ERfahrung als meine Tochter ihre Zimmertür öffnete.

    Wir werden sehen was hier mehr Erfolg hat ... positive Bestärkung oder Meideverhalten :D

    Ein nicht ganz ernstgemeinter Beitrag :D.

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    Frage hier war ursprünglich wie weit Gehorsam auch ohne Meideverhalten und nur durch positive Bestärkung trainierbar ist ...

    Ich erlaube mir als TE eine Korrekur. Ausgangsfrage ist, ob Meideverhalten ein oportunes Mittel bei z.B. schwierigen Fällen ist. Oder auch eine Grundsatzdiskussion zur Anwendung von Meideverhalten. Mich interessiert einfach die Diskussion zu der Thematik.

    Erstmal Herzlich Willkommen im Forum.

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    Wenn wir den Kleinen in vier Wochen bekommen, nehmen wir uns zwei Wochen Urlaub und wollen ihm die Sache mit dem Pipi machen "beibringen".

    Hier möchte ich anmerken, dass ich die Zeit für sehr knapp halte. Habt ihr die Möglichkeit nacheinander den Jahresurlaub zu nehmen? Die Pipigeschichte dauerte bei uns bis zur 16ten Woche. Sprich, dass kann dauern. Wichtig ist in dem Zusammenhang, dass ihr Zeit genug habt euren Neuzugang an das Alleinsein zu gewöhnen. Das kann innerhalb von 2 Wochen funktioinieren, ich stelle es mir aber schwierig vor ....

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    es heisst doch auch katzenklo und nicht hundeklo...

    Es gibt jetzt auch schon Hundeklos :D macht es das dann für dich besser? :D

    ROCKY32
    Zum Thema Katzenklo. Gott hätte ich gerne ein Katzenklo aber bei einem Dobermannmix ist das schwierig *gg*. Ich stelle es mir durchaus luxeriös vor, wenn man seinen Hund (Kleinformatig) an ein Katzenklo gewöhnen konnte. Hat zum einen den Vorteil, wenn man auf Arbeit ist muss der Hund sich nix verkneifen muss. Wenn er krank ist (z.B. Durchfall) ist das Klo immer schnell greifbar ... verhindert eventuelle Fäkalienverteilung in allen Wohnräumen und wenn der Hund älter wird, dann dürfte es auch von Vorteil sein.

    Ich stelle es mir vom Grundsatz her schwierig vor, wenn ich sehe, was mein Hund für ein Zinober macht, bis er mal seinen perfekten Popoplatz gefunden hat ... der der heute gut ist, ist morgen schon wieder nicht mehr gut ... und beim Pipi ist es ähnlich .. ok nun hebt er auch noch das Beinchen.

    Wenn es hinhaut, das ist auf eigene Verantwortung, finde ich es durchaus in Ordnung. Dieses Geschreie ein Hund ist ein Hund und eine Katze eine Katze. Gott das Katzi könnte seine Häufis auch draußen hinbauen.... was ist schon artgerecht. Trockenfutter ist auch nicht artgerecht .. barfen deswegen alle? Nein.
    Wichtig ist, dass das Katzenklo keine Entschuldigung fürs "nicht raus gehen" wird. Der Hund braucht seine täglichen Gassigänge ... als Welpe ist das durchaus ein Dauerthema ... sprich alle 2-3 Stunden. Später wird es besser aber uns Hund geht auch noch 3 x am Tag raus. Mit raus meine ich auch nicht nur die kleinen Gänge sondern auch einen längeren Gang, wo er sich mit anderen Hunden sozialisiert, frei laufen kann, wo er trainiert wird und und und .... Ich denke es ist dir klar was ich meine.

    Wir haben unserem Hund früher Zeitung auf den Balkon gelegt. Hat er sich sehr schnell dran gewöhnt .. ist im Endeffekt auch nicht besser als ein Hundeklo. Wenn dann ein Haufen da gelandet ist gut .. dann ist er halt nicht in der Wohnung gelandet und wurde direkt aufgesammelt damit keine Duftentfaltungen entstehen :D.
    Wir sind in der Zeit konsequent alle 3 Stunden + nach dem schlafen rausgegangen. Irgendwann hat er immer an der Balkontür gekratzt wenn er mußte. Dann haben wir ihn genommen und sind mit ihm vor die Tür. Mit 16 Wochen war er dann zuverlässig stubenrein und so ist es seitdem geblieben. Natürlich haben wir die Zeitung dann weggeschmissen ... er macht heute weder auf Zeitungen, noch auf Balkone :D sondern nur da wo er darf ... auf Grünflächen.

    Von daher ... es ist eure Entscheidung ... und solange es nicht als Entschuldigung genommen wird um nicht mit dem Hund vor die Tür zu gehen, finde ich es durchaus luxeriös.

    Laßt euch nicht kirre machen ;).

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    wir sind mal ner Omi mitm Chi begegnet, sie sah uns und nahm ganz schnell das kleine Prinzesschen auf den Arm...der böse böse Schäferhund könnte ja beissen :gott:

    Ich hab mir Sienna geschnappt (damals ca. 22kg Schäferhund :D) und an ihr vorbeigetragen, mit den Worten "nicht, dass dich der böse Hund noch von oben schnappt" oder irgendwie so. Die Blicke waren sehr geil :D Allerdings war das an sich ne ruhige Begegnung ohne Gebell.

    Ich lach mich wech wie geil :D das Gesicht hätte ich gern gesehen *gg*. :gut:

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    Okay :D

    Sorry das bezog sich gar nicht auf dich *gg* sondern auf den User davor. Ich bin auf der Arbeit und krieg vieles nur zeitversetzt hin.

    Naja bei ihm ist es so, dass er seine "härteren" Methoden gar nicht bei seinen Hunden anwenden muß (denke ich), da er Fehlentwicklungen frühzeitig erkennt und sofort gegensteuert, wo Otto Normalverbraucher halt noch überlegt, ob das vorübergeht oder ob man was machen sollte.

    Er meinte wir hätten uns halt diesen Hund nicht holen dürfen :D ... er vergißt hin und wieder, dass wir uns ja einen Dackel/Zwergpinschermix geholt hatten der einfach zum Dobermann-Mix mutiert ist :D ... sprich wir hätten uns nie aktiv einen Dobermann oder einen Mix hieraus geholt, wir wollten eigentlich einen eher kleinbleibenden Hund (naja ok jetzt nicht mehr) ... und Max hat sich halt "etwas anders" entwickelt. Was sollten wir also tun ... ihn weggeben? Ne definitiv nicht .. der Mensch wächst ja mit seinen Aufgaben und wir haben viel gearbeitet ... vor allem an uns und mit Max.
    Mittlerweile sind wir weitaus straighter in unseren Handlungsweisen geworden, was sich insgesamt positiv aus unser Verhältnis zu Max ausgewirkt hat. D.h. früher sind wir auch nervös geworden, wenn z.B. ein Hund kommt, weil wir wußten jetzt geht es wieder los. Ich würde mal behaupten Max hat jetzt mehr Führung - ohne Gewalt - die ihm aber gut tut. Natürlich müssen wir noch viel an uns arbeiten... aber wir sind willig *gg*.

    Thera

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    Ich find halt den Geschirrgriff genial.


    Das ist ok ... ich nicht. Man muss sich halt mit den jeweiligen Methoden identifizieren können.

    Wie gesagt es geht nicht konkret um mich sondern mich interessiert nur eure Meinung zur Thematik Erziehung durch Meideverhalten bei "schwierigen Fällen". Das mein "Problem" zum tragen kommt ist natürlich, weil ich mit ihm darüber gesprochen habe. Ich habe jedoch schon einen Weg den ich beschreite der so ganz gut läuft, nicht optimal aber gut :D. Man muss es ja immer in Relation zur Ausgangssituation sehen .. und im Verhältnis dazu sind wir schon um einiges weiter ... auch wenn man selber das Gefühl hat nicht wirklich vorwärts zu kommen.

    In anderen Zusammenhängen hatte ich schon gesagt, dass der Geschirrgriff bei uns überhaupt nicht anwendbar ist ... es gibt unterschiedliche Stärken von Leinenaggression ... in Max seinem Fall, wäre es absolut nicht schlau mit dem Geschirrgriff kommen zu wollen.