Beiträge von Fantasmita

    Bei uns ist das "ist ok" ein "alles in Ordnung".

    Wir hatten das Problem auch. Max ist ein Dobermann-Mix und hat natürlich - grade in dem Junghundealter - seine Schutzleidenschaft entdeckt.

    Ich habe ihn - er schläft bei uns im Bett - einfach festgehalten (er ist dann immer aufgesprungen und bellend rausgelaufen, um zu schauen wen er killen muss) und gesagt "alles in Ordnung" ... ich hab ihn losgelassen, wenn wieder ruhig war.

    Du kannst das auch über die konditionierte Entspannung machen (gib das einfach mal bei Google ein). Bei uns ist das Codewort "Ruhig" und wenn er bellt, dann streichele ich ihn kurz über den Rücken, sage "ruhig" und dann schläft er gleich weiter.

    Ich weiß nicht, ob ich es ausreichend spezifiziert hatte, mir geht es rein um das Stop/Abliegen aus der Bewegung. Sprich der Teil, wo der Hund im Video auf den Dummy zuläuft und über ein "stopp" sich gleich hinlegt. Den Teil möchte ich gerne trainieren, deshalb ist die Anleitung von *Sascha* schon super. :gut:

    Ich achte tatsächlich mehr auf die Ernährung meiner Tiere als auf meine eigene ;) aber ich sitze nicht stundenlang und rechne hin und her. Das gute beim barfen ist, dass dort über - z.B. den Zeitraum von einem Monat - der Bedarf gedeckt werden sollte und von daher ist es gar nicht so schlimm, wie es anmutet.

    Es gibt Hunden in Weinbaugebieten die sich quer durch die Reben fressen und die fallen auch nicht gleich um.

    Aber ja Weintrauben sind giftig ... aber natürlich in der Menge. Mein Hund kriegt auch ab und zu ein paar Weintrauben.


    Weintrauben und Rosinen können für Hunde das pure Gift sein. So warnen unabhängig voneinander ein amerikanisches (ASPCA’s Animal Poison Control Center) und ein britisches (Veterinary Poisons Information Service) Zentrum für Vergiftungsanfälle bei Tieren. Beide Zentren sammeln alle Daten über Vergiftungen bei Tieren, die ihnen von Tierärzten übermittelt werden.


    Merkwürdige Vergiftungen

    Bei der Analyse dieser Daten stießen die Forscher auf merkwürdige Vergiftungen bei 19 Hunden (10 in den USA und 9 in Großbritannien). Alle Hunde hatten unterschiedlich große Mengen an Weintrauben oder Rosinen gefressen – Leckereien, die man eigentlich als harmlos einstufen würde.

    Die Symptome der Hunde glichen sich: Einige Stunden nach dem Verzehr der Früchte erbrachen sich die Tiere und wurden appetitlos. Durchfall und Bauchschmerzen stellten sich bei einigen Hunden ein. Nach 24 Stunden zeigten die am schwersten betroffenen Hunde die Symptome eines Nierenversagens. Sie wurden sehr ruhig bis lethargisch und konnten kein oder nur noch wenig Wasser lassen.

    Bei Blutuntersuchungen stellten die behandelnden Tierärzte neben dramatisch erhöhten Nierenwerten auch eine Hyperkalzämie (zu viel Kalzium im Blut) fest. Von den zehn amerikanischen Hunden überlebten nur fünf Tiere.

    Bei Verdacht auf eine Weintraubenvergiftung sollten die Hunde zur Entgiftung rasch zum Erbrechen gebracht werden. Evtl. kann man mit Aktivkohle das Gift im Darm binden. Danach muss der Tierarzt vor allem dem drohenden Nierenversagen vorbeugen. Bei schweren Vergiftungen sollte der Hund vom Tierarzt stationär aufgenommen und mindestens 48 Stunden lang unter Kontrolle der Blutwerte mit Infusionen versorgt werden.

    Rosinen sind eventuell gefährlicher

    Noch weiß man sehr wenig über die Ursache dieser Vergiftungen. Denn außer dem Verzehr von Weintrauben wiesen sie keine Gemeinsamkeiten auf: Die Vergiftungsfälle ereigneten sich nicht in einer speziellen Region.
    Weintrauben und Rosinen gehörten unterschiedlichen Sorten an und waren weder mit Spritzmitteln noch anderen chemischen Mitteln oder Schwermetallen übermäßig belastet. Deshalb gehen die Wissenschaftler davon aus, dass es tatsächlich die Früchte sind, die die Vergiftungen bei den Hunden ausgelöst haben. Sie vermuten, dass Rosinen sogar noch gefährlicher als frische Trauben sind, weil sie den giftigen Stoff in konzentrierter Form enthalten.

    Bisher gibt es nur Schätzungen

    Auch die Dosis, die den Weintraubengenuss zum Gift für den Hund macht, ist noch nicht bekannt. Die amerikanischen Forscher schätzen, dass umgerechnet 11,6 g Trauben pro kg Körpergewicht des Hundes zu Vergiftungserscheinungen führen können (also bei einem 20 kg schweren Hund rund 232 g Trauben). In Großbritannien ermittelten die Wissenschaftler, dass ca. 14 g Rosinen/kg Hund zu einem Todesfall bei einem Labrador Retriever geführt haben.

    Gib mal in die Suche "Beißhemmung" ein. Dann wirst du viele Informationen zu der Thematik finden.

    Wenn man einen Welpen hat, dann muss man praktisch den Job der Mama übernehmen und ihm die Beißhemmung beibringen, die Welpen nicht automatisch haben. Wenn ihr das versäumt habt, dann müßt ihr das jetzt dringend nachholen. Wie gesagt schau mal in die Suche, dort stehen zig Beiträge, wie man das macht.

    Da ihr nicht sehr viel Erfahrung zu haben scheint bietet sich auch die Anschaffung guter Lektüre an und der Besuch einer Hundeschule.

    Buchempfehlung:

    * Kosmos Erziehungsprogramm für Hunde (gibt es auch speziell für Welpen)