Beiträge von Fantasmita

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    Was tut ihr, wenn euer Hund angegriffen wird?

    a.) Ich trainiere nie mit meinem Hund auf einer Hundewiese. Dort läßt sich nicht vermeiden, dass andere Hunde zum stören vorbeikommen.

    b.) Ich schicke einen Hund, den ich als unsozial einstufe, weg ... sprich ich dränge ihn körperlich ab (fasse ihn aber nicht an), zeige mit dem Finger in eine Richtung und sage "geh weg" oder "ab". Funktioniert in 90% der Fälle.

    c.) Ich rufe meinen Hund ab oder entferne mich aus der Situation, dann folgt mein Hund automatisch ... folgt der andere auch, dann wieder b.).

    d.) Bei wirklicher Gefahr für Leib und Leben meines Hundes habe ich einen Taschenalarm ... der würde dann angeschmissen, um die Hunde "auf andere Gedanken" zu bringen ;).

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    ich arbeite ehrenamtlich im tierheim, wo ich mich um die hunde kümmere und wenn ich die hunde sehe, frag ich mich immer warum soviele ihren hund im ausland holen, wo es doch direkt vor ihrer nase genug arme hunde gibt, die dringend nen neues zuhause suchen!!!!

    Kann ich dir sagen, weil man keinen Hund vom Tierheim bekommt, wenn man berufstätig ist und kein Haus mit Garten hat.

    Wir sind damals ins Tierheim gegangen ... und ... wir wurden behandelt wie Bittsteller und milde belächelt, dass wir so unverschämt sind und dort einen Hund haben möchten.

    Unser Hund ist von einer Tierschutzorga ... er ist zwar ein Hund aus Deutschland aber wir hätten auch einen Hund aus dem Ausland genommen. Wir treffen immer 2 Gruppen von Tierschutzorgas im Auslauf die jederzeit einen weiteren Hund an uns vermitteln würden, weil sie wissen, dass nach der Arbeit all unsere Zeit dem Hund gehört und wir dafür gerne auf eine perfekt saubere Wohnung oder weitere Hobbys verzichten. Das Tierheim sieht nur Eckpunkte die vorhanden sein müssen ... die Tierschutzorgas suchen mit Herz und Verstand.

    Ich kann nicht von allen Tierheimen sprechen... nur vom Tierheim Hamburg.

    Das wird wahrscheinlich alles noch schlimmer werden und von spannend zu anstrengend wechseln :D aber auch dann gibt es nur eine Devise ... immer so weitermachen wie bisher ... Regeln durchsetzen, üben üben üben und immer konsequent bleiben.

    Kastrieren würde ich aus dem Grund definitiv nicht. Höchstens sterilisieren aber da mußte auch erstmal nen Arzt finden, denn in Deutschland gibt es praktisch nur noch die Brachialvariante Kastration.

    Hallo,

    unser Nachbar erzählte meinem Mann auf dem Gassigang - als man sich zufällig traff (normalerweise haben wir keinen großen Kontakt zu den Nachbarn) - dass er seinen Hund kastrieren wolle. Er wäre so schwierig und hätte nun auch schon den Halter gebissen.

    kurze Vorgeschichte: Der Hund (wurde aus einem Bordell geholt, wo er massiv mißhandelt worden war) war bei einem Mann (Rollstuhlfahrer) bei mir im Haus als er noch ein Welpe war. Dieser war überfordert mit dem Hund, weshalb eine Nachbarin uns bat ihn zu nehmen bis zur Vermittlung. Wir nahmen ihn und noch am selben Abend meinte sie ihn an andere Nachbarn (Nebenhaus) vermittelt zu haben.
    Wir sahen (von unserem Balkon aus) Brocken der Erziehungsmethoden und haben uns immer gefragt, was aus dem Scheißer wohl mal wird. Die Methoden waren teilweise unterirdisch (am Rücken- und Nackenfell zurück ins Haus tragen, wenn er abgehauen war, alle Kommandos grundsätzlich gebrüllt im Feldwebelton, runterdrücken, Nackenschütteln). Wir haben uns nicht eingemischt, weil der Hund (die Hunde, es gibt noch einen Ersthund) auch offensichtlich geliebt wurde und wir unsere Einstellung zur Hundeerziehung nicht jedem aufdrängen. Wir werden hier im Viertel eh mehr als blächelt wegen unseres Engagements in der Erziehung unseres Hundes.

    zurück zum jetzt: Ich habe mir nun ein Herz gefaßt und bin rüber zu den Nachbarn um mit ihnen zu sprechen, ob ich ihnen vielleicht irgendwie helfen kann in Erziehungsansätzen und habe ihnen erläutert warum die Kastration Blödsinn ist.
    Ich habe mich mit dem Hund befaßt und er ist ein toller Junghund der wohl sehr wenig Grunderziehung genossen hat. Er kann zwar "Sitz" und "Platz" aber nur für Sekundenbruchteile. Als ich durch die Tür kam wurde ich in einem Maß angesprungen, wie ich es bis dato nie erlebt hatte .... der junge Wilde hat sich praktisch nicht mehr eingekriegt ... dies aber über einen Zeitraum von locker 10-15 Minuten. Ich habe mich immer abgedreht aber er hat nicht aufgehört.
    Mit der Frau habe ich dann auch ein sehr ernstes Gespräch geführt und ihr gesagt, dass das ganze Haus mehr oder minder mitkriegt, wie sie mit den Hunden, primär mit dem jugnen Wilden, umgehen und das sie so nicht weiterkommen werden. Das alle Probleme die sie haben händelbar sind und das ich ihnen gerne meine Unterstützung anbiete.

    Als der Mann ankam meinte er, nun zum Kern meiner Frage, dass der Tierarzt gesagt hätte, da es sich wohl um einen RR handelt mit Soka Einschlag (Gebiss, Kopfform weißt wohl darauf hin), dass eine Kastration viel von der Aggression nehmen würde. Es wäre bei Sokas so, dass viele der potentiellen Aggressionen über die Hormone passieren würde und durch eine Kastration würde das ausgeschaltet.

    Ich habe diese These als Blödsinn hingestellt und bin der festen Meinung, dass der Hund keinen Hauch von Aggression hat. Unser Hund ist zigmal schwieriger zu händeln als dieser kleine Irre. Er benimmt sich tatsächlich wie ein Irrer .. wie gesagt er ist total überdreht und kommt nicht zur Ruhe.

    Ich habe dann meine Meinung zur Thematik gesagt und ihnen ein paar Sachen im Umgang mit Hunden gezeigt ... ich habe z.B. mit dem Hund ganz ruhig gesprochen, ihm leise einige Kommandos gegeben und er war sofort voll dabei .. er ist unheimlich interessiert und lernwillig. Ich habe ihnen gesagt, dass er dringend einen Ruheplatz in der Wohnung benötigt, wo er runterkommen kann und wo er hingeschickt werden kann. Ich habe ihnen erklärt und demonstriert, wie sie das Anspringproblem in den Griff kriegen ... ich muss sagen der Hund war mehr als ein gelehriger Schüler .. der hat alles sofort angenommen.
    Wir sind dann Abends noch zusammen in den Hundepark . Dort hat der Rückruf natürlich null gekappt ... ich habe ihr dann gesagt, dass sie sich interessant machen muss ... den Hund freudig rufen und in die andere Richtung laufen soll und er dann, wenn er kommt gleich belohnt werden soll. Hat ebenfalls super gekappt.
    Der Mann wollte mich dann wohl auflaufen lassen, weil er mit süfisantem Ton meinte, dass ich dann ja vielleicht auch mit dem starken ziehen einen Tipp hätte und hat mir die Leine von seinem Hund in die Hand gedrückt. Ich hab ihm gesagt, dass er über Richtungswechsel arbeiten soll und demonstriert wie das funktioniert .... der Hund ist Gold wert .... er hat sofort mitgemacht und lief super .... also am Hund liegt es nicht und aggressiv ist er auch nicht.

    Wir sind dann Abends auseinander gegangen und ich glaube es hat sich in ihren Köpfen was bewegt ... ich wurde gefragt, ob man sich an mich wenden könne, dem habe ich natürlich gerne zugestimmt.

    Ich bin mit Sicherheit kein Hundetrainer ... und mit Sicherheit habe ich auch nicht die große Hundeerfahrung aber unser Hund war und ist definitiv schwieriger zu händeln als der junge Wilde der danach lechzt ein paar Regeln und Grenzen zu kriegen, gefordert und ausgelastet zu werden.

    Die Frage die mir jedoch im Kopf blieb war die Aussage der Ärztin die ich so nie gehört habe.

    Ich verstehe den Sinn des Beitrags nicht ... geht es darum diesen Artikel zu publizieren ... super :gut: 25 Jahre muss man erstmal schaffen .... aber den Seitenhieb auf die die sich um gute Ernährung gemühen ist doch in dem Zusammenhang total überflüssig, aus dem Artikel geht überhaupt nicht hervor, was der Hund gekriegt hat und es gibt auch unzählige Raucher und Fast Food Anhänger die steinalt werden. Wo ist das Problem?

    Mein Hund wird besser ernährt als ich? Na und?

    Mir ist es halt wichtig zu wissen was mein Wuff kriegt und ich sehe es am ganzen Hund, dass es ihm scheinbar bekommt.

    Wer seinem Hund Aldifutter und sowas geben möchte ... immer zu ... ich bin kein Weltverbesserer ... ich denke mir nur, dass mein Hund mir mehr als 30 Ct. am Tag wert ist und ein gutes Futter auch nicht grade die Welt kostet.

    Von daher finde ich es überflüssig darüber zu diskutieren ... oder es ging nur darum den Frust loszuwerden....

    Ist sichergestellt, dass der Hund gesund ist?

    Ich könnte mir vorstellen, dass der Hund so reagiert hat, weil er einfach krank ist. Was halt verwunderlich ist, dass er selber ankommt und sich streicheln lassen möchte und dann plötzlich zupackt ... deswegen könnte ich mir vorstellen, dass man ihn wo berührt hat, wo es ihm Schmerzen bereitet.

    Ansonsten bin ich mir ziemlich sicher, dass es unmittelbar mit der Feier und der läufigen Hündin zusammenhängt. Für meinen Hund sind solche Aktionen auch zuviel, weshalb wir sie ihm ersparen. Muss ja nicht sein.

    Ich würde den Vorfall nicht überbewerten und ihn einfach beobachten, bzw. mal zum TA gehen und abklären lassen, dass bei ihm alles in Ordnung ist.

    Es ist aber wohl sinnig, wenn du deinen Hund an den Maulkorb gewöhnst, ist für den Hund kein Drama und sorgt bei euch für Sicherheit.

    Eben schon wieder so eine Situation ...

    ... Freilauf ... Max wird von dem schon benannten RR mal wieder bedrängt ... alles in Ordnung bis er ihn ständig besteigt ... im Weg steht ein Kind, ich sage der Uschi "sie sollten das Kind zur Seite schicken, sonst rasen die Hunde sie über" .... Uschi ... "hä????" ... indem Moment rasen die beiden Hunde auf das Kind zu ... das Kind gehörte auch noch zu der Fraktion "ich habe so furchtbar Angst vor Hunden darf aber mit auf den Hundeplatz" .... das Kind lief dann schreiend weg ...

    .... Uschi hat dann wohl auch gesehen, dass die Situation mit ihrem besteigefreudigen Rüden nervte (er ließ sich von mir auch nur schwierig abdrängen .. Uschi reagierte natürlich nicht .. außer mit ständigem abrufen, was natürlich wieder nicht klappte) und wollte weitergehen ... sie rief ihn ... er kam nicht ... sie ging hin und zog ihn mit ... ich rief Max an meine Seite ... da reißt sich der RR wieder los und rennt wieder zu Max ....

    ... da höre ich vom Gatten von Uschi ... "lass ihn doch, dann gehen wir eben alleine" .... super Idee und ich darf den Kraftbolzen dann von meinem Hund runterholen oder was ???? 9 Monate hin oder her aber es ist nicht mein Job den ihren Hund zu erziehen.
    Ich meine also ganz Uschimäßig "nehmen sie ihn doch an der Leine mit, wenn er nicht hört" ... Uschi ... "ich hab aber keine Leine" ... äh ja ne klar ...

    ... Uschi zerrte ihren Besteiger dann mit ....

    Eine halbe Stunde später war er dann aus dem Nichts wieder da ... und die Halter natürlich nirgendwo. Er klebte an Max wie ein Schatten. Erst schaute ich wieweit Max mit der Situation klarkommt aber er wurde dann aggressiv und ich hab keinen Bock das Max hochdrehen muss, damit der andere endlich von ihm abläßt ....
    ... bin ich also hin und habe den Hund angesprochen und ihn körpersprachlich und verbal weggeschickt ... der Hund wirkte mehr als erstaunt ... mein Mann witzelte noch "der Hund hört ja besser auf dich als auf seine Herrchen" ... er hat es dann noch 2 x versucht und ich hab ihn wieder weggeschickt ... dann hat er sich getrollt.

    Die Härte .... 15 Meter entfernt saß Uschi mit Mann, Kindern und Bierflasche unter einem Pavillon der dort ist und quatschte ...

    ... ich dachte echt mir platzt der Hals.

    Manch ein Hundetrainer ist in meinen Augen nicht hundeerfahren ... und das obwohl sie mit zig Hunden Kontakt haben.

    Hundeerfahren ist für mich jemand, unabhängig der Anzahl der Hunde die er hatte, der ein Gespür hat für das Tier. Es gibt, wenn auch sehr wenige, Menschen die einfach ein Gefühl haben für den richtigen Umgang mit einem Hund ... ohne dafür zig Bücher gelesen, Schulungen und Workshops besucht zu haben.

    Egal wo der Hund herkommt und welche Geschichte er hat. .. sie fühlen sich in den Hund rein ... lernen ihn kennen und wissen intuitiv, welcher Weg für den Hund der richtige ist.