Ich finde ganze einfach, dass es die Mischung macht.
Hier wird viel zu oft nur scharz und weiß gesehen ... der einen Gruppe wird unterstellt, dass sie, wenn sie etwas verbieten und/oder abbrechen, dann würde dies grundsätzlich über Leinenrucks oder Gewalteinwirkung jeglicher Art erfolgen, ohne das der Hund auch nur eine Ahnung hätte was ihm da widerfährt, weil ihm nie die erzieherische Basis gegeben wurde.
Auf der anderen Seite wird unterstellt, dass die Leute die bemüht sind dem Hund alles verständlich zu machen, die den Erziehungsweg des Verständnisses gehen über Vertrauensaufbau und ähnliches gehen, dass sie nicht auch ihren Hund mal einfach in einem unerwünschten Verhalten abbrechen.
Für mich ist dieser Thread das Beste Beispiel dafür, dass Hundehalter untereinander ein Graus sind. Jeder weiß alles besser und statt sich zu ergänzen, wird sich teilweise doch unangepaßt massiv (dafür das man sich nicht persönlich kennt und dies nur ein Forum ist) angegangen, dass geschriebene Wort wird bis zur Unkenntlichkeit verdreht und neu interpretiert, Unterstellungen werden auch sehr gerne herangezogen und es gibt nur die einen gegen die anderen.
Wieviel mehr wäre es wert, wenn Hundehalter sich ergänzen würden und nicht versuchen würde ihre Weisheit allen überstülpen zu wollen, als die einzig wahre. Jeder Hund und jeder Mensch ist anders und je nach Hund muss man unterschiedlich agieren.
Meine Hunde dürfen niemanden anpöbeln und darüber diskutiere ich nicht mit ihnen. Über andere Dinge diskutiere ich tagelang mit ihnen
und habe kein Problem damit. Auf der anderen Seite habe ich aber eine hervorragende Bindung zu ihnen und Hunde die meine Nähe suchen, die gerne mit mir schmusen und kuscheln, die gerne bei mir sind aber genauso gut und gerne auf Trebe gehen und sich mit anderen Hunden vergnügen.
Ich denke die Mehrzahl der Hundehalter, grade die sich hier im Forum befinden, werden eine gesunde Mischung in der Erziehung haben, denn es gibt nicht nur den einen goldenen Weg. Denn allein die Anwesenheit in diesem Forum reflektiert eine Auseinandersetzung mit dem Thema Hund. Wobei manchmal ist grade die Überbeschäftigung mit dem Thema Hund auch wieder ein Problem.
Ergo ... es ist nicht alles schwarz und weiß und man darf nicht vergessen, dass die wenigsten sich persönlich kennen, weshalb diverse Unterstellungen, Mutmaßungen, Interpretationen und vor allem diese Arroganz es besser zu machen, vollkommen fehl am Platz.