Beiträge von Fantasmita

    Soweit ich weiß verhält es sich anders bei Bildern, wo man nur ein Teil einer größeren Gruppe ist, sprich sich das Bild nicht auf die einzelne Person fokusiert, dann ist das Persönlichkeitsrecht am eigenen Bild nicht verletzt.

    Wenn z.B. jemand durch die Stadt geht, dort ein Foto gemacht wird von der Straße und den Menschen darauf, dann müssen die Fotografen nicht von jedem einzelnen eine Erlaubnis einholen, sondern dürfen das Foto so veröffentlichen, da es keine einzelne Person betrifft.

    So rechtlich festgehalten, als ein Onkel von mir auf der Hamburger Reeperbahn fotografiert wurde (was er da wollte sei dahingestellt). Er ist vor Gericht gezogen und hat verloren, da das Bild mehrere Personen zeigte und nicht ihn alleine.

    @ Luna0809
    Mach dir keine Sorgen, da ist nix sonderbares oder schlimmes passiert.

    Das Problem ist einfach, dass Hunde ortsbezogen lernen. D.h. wenn dein Hund in der Hundeschule A sich supertoll verhält und alles genau so macht, wie du dir das vorstellst, dann heißt das nicht, dass es in Hundeschule B genauso ist. Trotzdem weiß er wie es geht. Nur ist Platz A halt langweilig, da gibt es ja nix spannendes, weil man ja schon alles kennt, deswegen kann man sich auch auf den Unterricht konzentrieren und auf Platz B ist alles neu, muss erkundet und errochen werden.

    Deswegen ja auch der Hundeplatzeffekt, dass viele, wenn sie mit ihren Hunden Hilfe suchen meinen "aber in der Hundeschule ist er vorbildlich" ...

    Man muss alles was man mit einem Hund trainiert unter unterschiedlichen Bedingungen und Orten trainieren, dann wird das auch, da mußt du nicht gleich an dir und deinem Trainingsfortschritt zweifeln :gut:

    Du mußt dir auch bewußt werden, dass das Leben leider nicht immer die optimalen Trainingssituationen bietet, sondern dass es immer mal wieder Rückschläge gibt. Wenn du den Eindruck hast auf einem gutem Weg zu sein und wenn du Verbesserungen siehst, dann lass dich nicht so niederschlagen, wenn es mal nicht optimal läuft.

    Leicht gesagt aber glaub mir, ich bin auch leidgeprüft und auch wenn einem die Logik sagt, dass das normal ist, trotzdem ist es unheimlich streßig und depremierend, wenn so eine blöde Situation kommt.

    Bleib einfach dran....

    Mit Trainerratschlägen kann ich leider nicht weiterhelfen.

    Wobei doch ... schau einfach mal hier, wer in deiner Nähe ist: http://www.canis-kynos.de/studium-canis-…tml?land=Bayern Die Trainer die bei Canis studiert haben sind eigentlich alle soweit ganz gut und grade im Bereich Leinenaggression kannst du da adäquate und zeitnahme Lösungen bekommen. Wir waren auch da und das Thema war relativ schnell vom Tisch.

    @ dragonwog
    Da sagst du was. Machen wir ja alles aber bei einem Hund der nix kann, ist das natürlich ein längeres Projekt, denn er hat ja sooooo viel zu lernen. Wird halt alles im täglichen Ablauf mit eingebunden. Rom wurde ja auch nicht an einem Tag erbaut.

    Lucanouk
    Selbe Geschichte hier. Bei Max war das zurückschicken nicht machbar ... und die Zahn-in-Wade-Problematik haben wir da auch kennenlernen dürfen :) . Bei Max hat das Canis-Leinenführigkeitstraining in einem 1,2,3 angeschlagen. Das ging so schnell, dass wir uns echt gewundert haben. Max lief innerhalb einer Woche so locker an der Leine, dass wir auch nen Bindfaden hätten nehmen können.

    Big ist da etwas lernresistenter. Ich laufe zwar, als hätte ich Beinprobleme aber wenn wir dadurch weiterkommen ist das doch in Ordnung.

    Tja das alte Problem mit den anderen HH+Hund die sich nicht an Trainingssituationen halten ... oder auch "das reale Leben", dass nicht so will, wie man es braucht.

    Auch sehr gerne genommen, der Hund der plötzlich vor dir steht, wenn du um die Ecke gehst :lachtot: . Der nächste Hunde wird nen Mops :lachtot:

    Zitat


    Machst Du was für die Frusttoleranz?

    Sorry total verpeilt, dass du noch was geschrieben hattest :roll:

    Ja ... Frusttoleranz trainieren wir drinnen, wie draußen und das Gefiepe wird auch schon deutlich besser :gut:

    Warum ich aber heute schreibe ... es war ein guterrrrrrrrrrrrrr Tagggggggggg :gut:

    Leinenführigkeit wird kontinuierlich besser (über das zurückschicken) und was noch toller ist, wir sind 2 Hunden begegnet ... der eine andere Straßenseite, wo Big nicht durchgedreht ist. Er hat gezogen und hat nen bissel gejiepelt aber er ist nicht in der Leine hochgestiegen, hat nicht gekläfft und ist, wenn das die Situation auch falsch beschreibt, ruhig geblieben.

    Der zweite Hund war mal wieder ein Opferhund. Die Frau stand mit ihrer Freundin und unterhielt sich und ich bin gefühlte 100 x die Straße hoch und runter gelaufen (sie standen in so einem Abgang zu den Hauseingängen und ich war mit Big oben). Immer nach dem Motto "durch Spackoverhalten wird hier kein Hund vertrieben und Frauchen flüchtet schonmal gar nicht". Das hat zunehmend (logisch Gewöhnung) besser geklappt. Am Anfang habe ich noch mit Körperblocks gearbeitet und als er immer ansprechbarer wurde, habe ich ihm Alternativhandlungen angeboten (bissel UO, er kennt ja noch nicht soviel). Am Ende ging er fast locker an der Leine :D . So darf es weitergehen.

    Wichtig ist mir hierbei, dass er heute nicht total ausgeflippt ist, mir ist klar, dass es morgen schon wieder soweit sein kann/wird aber zumindest fruchtet jetzt mal die Vorgehensweise, dass war ein gutes Gefühl.

    Dafür hat er Max heute gefaltet, wegen irgendeinem Kauartikel der hier noch aufgetaucht ist ... man da war ich sauer .... er kann so ein Blödmann sein (ja ich weiß, dass es normal ist, trotzdem darf ich mich aufregen, bin auch nur ein Mensch :zensur: ). Max war danach mal wieder total eingeschüchtert und dann krieg ich natürlich ne Kriese, denn ich habe Big ja nicht dazugeholt, damit er Max schreddert... aber gut .. das war halt der blöde Kauartikel.

    Zum einen würde ich mit jedem Hund einzeln gehen, um besser auf sie einwirken zu können und dann kann ich dir nur empfehlen dir keine Ratschläge im Internet zu suchen, denn das ist - aus leidlicher Erfahrung darf ich dir das sagen - Zeitverschwendung. Du bekommst tausend Tipps aber um wirklich zu sehen, wo das Problem ist, muss man nicht am Symptom arbeiten, sondern an der Ursache, dass sollte sich ein Einzeltrainer vor Ort ansehen und dann die entsprechenden Lösungen anbieten.
    Eine Training in der Hundeschule mit anderen Hunden hilft dir da erstmal nicht weiter, da die meisten Hunde sich auf Hundeplätzen vorbildlich verhalten, dieses Verhalten aber nicht anhält, sobald man den Platz verläßt.

    Niemand kann aus der Entfernung beurteilen, nur anhand der Schilderungen die rein subjektiv sind, wo das Problem bei euch liegt.

    Um die Situation zu managen und auch deine Nervosität runter zu fahren, solltest du jedoch erstmal mit jedem Hund einzeln gehen, damit sie sich nicht gegenseitig aufpuschen können. Ist zwar zeitintensiver aber sonst kriegst du das nicht in den Griff.

    Ich fand die Sendung nicht überdurchschnittlich schlimm aber auch zu einseitig. Schön wäre es gewesen, wenn Hundehalter von sogenannten "Kampfhunden" zu Worte gekommen wären, wenn ein Hundeexperte (und ich meine damit mit Sicherheit keinen werbewirksamen Martin Rütter) zu Worte gekommen wäre ... sprich eine weitere Beleuchtung der Gesamtproblematik. Leider war das wieder - wie zu erwarten war - sehr einseitig.

    Schön finde ich, dass scheinbar dem kleinen Malik von zuhause aus nun nicht vermittelt wurde, dass alle Hunde böse sind, sondern dass man ihm erklärt hat, dass es sein kann, dass er angegriffen wurde, weil er ein Stöckchen in der Hand hatte und das Hunde generell nicht böse sind. Das spricht für seine Eltern und sein Umfeld und das finde ich sehr lobenswert. Wäre er diesbezüglich aufgestachelt worden, dann hätte er nicht so nette Sätze von sich gegeben.

    Ich drücke die Daumen für Malik, dass es ihm bald wieder besser geht und das er seine gesunde Einstellung zu Hunden beibehält.

    Wir haben uns jetzt doch spontan wieder gegen Mischfütterung entschlossen. Da investieren wir lieber mehr Geld.

    Es erklärt sich mir logisch nicht, dass bei jedem Gassigang die Hunde nen Haufen von beachtlicher Größe machen müssen. Bei Umstellung von unserem Neuzugang von Fertigfutter auf Barf, hat er ja auch sofort aufgehört zu pupsen und hat einen, maximal zwei Haufen am Tag gemacht. Da hat es ja auch nicht gedauert, bis sich der Körper drauf einrichtet. Von daher habe ich einen eher schlechten Eindruck von dieser Fütterungsform und gehe zurück zum Barf. Da scheint ja defakto kaum noch was verwertet zu werden :schockiert: