Gib doch mal ne Anzeige bei betreut.de oder tierhelden.de auf ... dann kannst du eine Anzeige in der örtlichen Tageszeitung aufgeben, so nach dem Motto "Hund sucht Familienanschluss während ich auf der Arbeit bin" ... Es gibt viele Menschen die gerne einen Hund hätten ihn sich aber nicht leisten können oder ähnliches. Versuch macht klug. Ich drück dir die Daumen!
Beiträge von Fantasmita
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Klaus
In allein deinen 3 letzten Postings hast du mir sowas von aus der Seele gesprochen. Ich finde du hast eine sehr gesunde Einstellung zur Hundeerziehung und bringst das, was ich nicht richtig ausgedrückt bekomme mit den perfekten Worten hin. Genau so sehe ich Hundeerziehung für mich und genau so möchte ich sie leben.Danke für deine Postings die sehr aufschlußreich sind

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Zitat
Jedesmal wenn ich mit Balu zum Gassi losgehe sag ich jetzt entschlossen und ernst "Wir laufen langsam und du passt auf mich auf!"
Und dann lauf ich mit "Bauch rein, Brust raus" los und es funktioniert auch meistens.Mal ganz ab davon ist es egal, weil dein Hund es eh wohl nicht verstehen wird aber warum soll dein Hund auf dich aufpassen?

Es geht halt darum was du ausstrahlst. Sich Souveranität vorzunehmen ist schonmal nen guter Ansatz aber ob man sie dann auch ausstrahlt steht auf einem anderen Blatt.
Such doch Hundebegegnungen und gehe in einem so großen Abstand an den Hunden vorbei, dass dein Hund es noch gut aushalten kann. Du läufst aber nicht vor den Hunden weg, sondern neben ihnen her. Du kannst dafür z.B. gut in einen Park gehen. Lauf hinter ihnen her oder neben ihnen ... immer in einem Abstand den er grade noch gut ertragen kann. Setz dich auch mal auf die Wiese und lass ihn sich einfach die Hunde anschauen die vorbeiziehen. Nach und nach suchst du den näheren Abstand. Das funktioniert eigentlich ganz gut.
Wenn er dir dann trotzdem mal austickt, dann schau das er ein Geschirr hat, dann greifst du kommentarlos in das Geschirr und führst ihn vorbei (das ist aber nicht der Geschirrgriff von den Shoppy schreibt
nicht verwechseln). Reden bringt in der Situation eh nichts. Wenn du es dann emotional fertig kriegst, dann dreh um und geh hinter dem Hund, auf den er ausgeflippt ist, in größerem Abstand her oder vorbei.Wichtig ist, dass dein Hund die anderen Hunde sieht und merkt, dass von ihnen nichts böses ausgeht. Das kannst du ganz einfach machen indem du ihn immer und immer wieder mit anderen Hunden auf eine entsprechende Entfernung zusammenbringst und diese immer weiter verringerst.
Sehr sinnvoll wäre es, wenn du dir einen kompetenten Trainer holst, der mal schaut, ob es bei euch die Leinenaggro isoliert ist oder ob es auch mit am Mensch-Hund-Verhältnis liegt, dann bringt es nix, wenn du an den Symptomen rumdoktorst, dann mußt du an die Ursachen ran. Dir kann das auch helfen selbstsicherer im Umgang mit deinem Hund zu werden. Wenn du sagst wo du wohnst kann man dir ggf. Trainertipps geben. Schreib mal staffy an, ob sie einen Trainer für dich weiß, sie kennt eigentlich ganz gute quer durch die Republik
. Mit 2-3 Trainingsstunden hast du dann normalerweise genug an der Hand um selber weiterarbeiten zu können. -
Ich habe von Handfütterung noch nie in Verbindung mit sinnlosem in den Hund stopfen gelesen, sondern das der Hund sich das ganze Futter über den Tag verteilt erarbeitet.
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Naja ein Würstchen vor der Nase ist natürlich auch nicht so interessant, wie der andere Hund. Du solltest ihm klarmachen, dass du sein Verhalten nicht wünschst und das er sich gefälligst vernünftig zu verhalten hat.
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Zitat
Von daher finde ich es etwas komisch, anderen Leuten, die Handfütterung gezielt empfehlen, quasi zu unterstellen sie "hättens ja nötig" (was ja immer die einfachste und unwiederlegbarste Methodik ist anderes anzuprangern..), im Endeffekt aber indirekt genau das gleiche zu tun. Wenn man empfiehlt alles mögliche permanent zu clickern, läuft es doch genauso auf Handfütterung raus, wenn wir nicht gerade von einer Deutschen Dogge reden, die mit Brotkrümeln bestätigt wird.

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Tucker
Das Thema ist nur nebenbei aufgekommen. Handfütterung kann eh nur ein Teil des ganzen sein und da man über den Clickerweg dem Hund ja schon relativ große Mengen an Futter/Lecker zukommen läßt, bietet es sich - schon der Figur zu Liebe - ggf. an, auf Handfütterung umzustellen. Deswegen hatte mich das interessiert.
So einen Hund wie du ihn beschreibst habe ich übrigens vor 2,5 Monaten zu mir genommen ...nur als Dobermann. Wir sind da nicht über Handfütterung gegangen aber waren auch relativ schnell zu ihm durchgedrungen, indem wir ihn Sicherheit vermittelt haben. Handfütterung wäre hier vielleicht auch ein sinnvoller Weg gewesen aber ihn hat draußen auch kein Futter interessiert, weil er von sämtlichen Reizen komplett überfordert war. Aber es ist schön zu sehen, wenn so ein Hund runterkommt und entspannt wird.Shoppy
Stimmt der Teil fehlte :)
Rein von meinem Verständnis sehe ich etwas anders (bezüglich "an den Clicker abgeben") aber das ist wieder eine Prinzipienfrage. Da hat jeder seinen Weg. -
Shoppy
Das die Handfütterung nur von Leuten empfohlen wird die es nötig haben (das implizierst du ja mit dem was du schreibst), weil sie vorher die Beziehung zum Hund kaputt gemacht haben kann ich nicht beurteilen. Mir hat noch niemand die Handfütterung empfohlen und ich habe sie auch nie empfohlen und auch nie ausprobiert, weil mir der Weg - wenn man es korrekt machen will - zu lang ist und die Beziehung zu meinen Hunden super ist, sogar zu dem Neuzugang. Ich wüßte auch nicht wer so unangepaßt arbeitet, dass er es nötig hat hinterher die Beziehung zum Hund wieder aufzubauen.Ich habe es öfters gelesen, wenn der Hund macht was er will, dass Handfütterung empfohlen wird. Das passiert hier jedoch reihenweise von genau den Personen die nicht mit aversiven Reizen arbeiten, deshalb würde ich dein Statement jetzt so nicht einfach stehen lassen können. Mich interessiert einfach das Thema ansich, weshalb ich darüber gelesen hatte und ich finde es eine interessante Geschichte für Hunde die vielleicht unsicher sind oder die so selbständig waren (Südländer), dass sie Herrchen/Frauchen nur als lästiges Beiwerk sehen.
Sehr schade, dass das durchaus interessante Thema gleich wieder hergenommen wird um zu behaupten, dass das von Leuten empfohlen wird die aversiv arbeiten und die es ja nötig hätten die Beziehung wieder aufzubauen.
Naja egal, soll nicht Thema dieses Threads sein, war nur eine Nebenfrage, da ich noch nie jemanden erlebt habe, der es konsequent macht.
Brunos Frauchen
Danke für dein Posting, war sehr aufschlußreich
sinaline
Das ist ja eben nicht die Handfütterung die ich meine. Ich meine es wirklich so, dass alles über einen extrem langen Zeitraum aus der Hand gefüttert wird, nix mehr aus dem Napf. Vielleicht mach ich dazu mal einen eigenen Thread auf, weil mich da die Erfahrungen der User interessieren. -
Shoppy
OK danke für die Info :)naijra
Also das Jahr ist wohl deshalb, weil ein Hund erst seine Zeit braucht und bei einer zu kurzen Handfütterung das ganze eher dazu führt, dass der Hund denkt man wäre ein Futterautomat. Wenn man zu kurz aus der Hand füttert, dann sind die vermeintlichen Erfolge schnell dahin. Oft ist es ja so, dass man meint, dass sich die Bindung verbessert hätte, man ist ganz begeistert, stellt daraufhin die Handfütterung ein und das ganze ist wieder dahin. Deshalb dieses Jahr.
Ich müßte da nochmal nachlesen, finde den Gedankengang nur sehr interessant, wenn ich auch bisher noch keine Handfütterung in dem Extrem angewendet habe, da wir barfen und ich nicht wirklich Lust habe, dass Futter zu pürieren und die ganze Zeit aus der Tube zu füttern. Den Ansatz finde ich aber schon sehr interessant. -
Genau die Form der Handfütterung wo es um Beziehungsaufbau geht, sprich Handfütterung nicht unter einem Jahr.