Cerridwen
Naja damit hast erarbeitest du dir aber keine positive Verknüpfung. Das Kind sitzt am Tisch und weiß es darf erst raus, wenn es aufgegessen hat. Also würgt es das Essen runter, um das zu bekommen was es will. Dadurch wird es das vorhergegangene Essen auch in Zukunft nicht positiver empfinden sondern lediglich wissen, ich muss essen, um das zu kriegen was ich möchte. Es mag sein, dass du andere Kinder hast als ich
.
Verständlich ist das schon aber für mich persönlich erschließt es sich trotzdem nicht.
Allerdings mag es auch sein, dass man hier schwer auf einen Verständigungslevel kommen wird, weil ich in der Erziehung eh nicht auf den Clicker vertraue und bei der Bestätigung eher über das gehen würde, was der Hund eh als Bestätigung sieht. Es ist und bleibt für mich ein Widerspruch in sich, dass ein Hund ein Lecker aufkonditioniert bekommt damit ich überhaupt mit ihm über C+B arbeiten kann.
Mein Beispiel das der Hund überhaupt nicht auf Lecker steht war ja auch eher das "extrem", da das schon eher die Ausnahme als die Regel ist.
ZitatUnd was machst du, wenn die Dinge, die der Hund als "Verstärker" empfindet nicht verfügbar sind?
Diese Frage stellt sich mir ja nicht, da für mich im Bereich Erziehung der Clicker nicht in Frage kommt und ich von daher nicht von frequenter Leckerchengabe abhängig bin.
ZitatIst übrigens nicht "für mich" sinnvoll, sondern eine simple aber effektive Anwendung der Lerngesetze.
Natürlich ist es für dich sinnvoll, weil du es anwendest. Die Lerngesetze sind erstmal Theorie an der man sich orientiert aber wie bei aller Theorie muss man sie der Realität und der Praxis anpassen.