Beiträge von Fantasmita

    Zitat

    Das macht man mit Millan doch auch...oder war hier im DF schon mal jemand auf einem seiner seminare oder hat mit ihm zusammen gearbeitet?

    Genau :gut: deswegen sollte man auch da differenzieren und sich zurückhalten. Im Endeffekt kann niemand ihn hier wirklich beurteilen. Ich war auch geschockt über das Video mit dem TT aber das ist das erste und einzige Video dieser Art was ich von ihm gesehen habe und ansonsten denke ich, dass es grundsätzlich unmöglich ist die Arbeit eines Trainers via Fernseher, DVD oder Büchern beurteilen zu können.

    Zitat

    Edit :/

    Findest du nicht, dass du dich da sehr weit aus dem Fenster hängst? Wieviele Seminare hast du eigentlich besucht von Grewe oder Matthews, dass du so genau weißt wie sie arbeiten? Denn du wirst ja nicht so weit gehen, dass du ein paar DVDs anschaust und dann meinst die Arbeit dieser Leute beurteilen zu können oder?

    Zitat


    Hmpf, für die Halter ist es ja auch schön bequem und einfach. Arbeit am Hund und nicht an sich selbst.... Bitte das Knöpfchen...

    Ich glaube so einfach kann man es sich nicht machen. CM ist in Amerika ein gefeierter Hundetrainer und durch die Medien wird transportiert, dass er das Non plus ultra ist. D.h. die Leute denken, dass sein vorgehen das richtige ist.

    Wäre er so ein Tierquäler, dann würden das doch die Medien nicht zeigen, dann würden sie ihn doch verurteilen und anprangern ... dies geschieht nicht, deshalb ist es für die Leute der Star schlechthin.

    Letztens unterhielt ich mich mit einem mexikanischen Bekannten (lebt in Mexiko Stadt) über Hundetrainer und wie gut oder schlecht sie sein können. Den ersten Namen den er einbrachte war CM, welcher auch in Mexiko hochgelobt ist, als der Lösungsbringer für Hundeprobleme. Der Hundeversteher schlechthin.

    Dann darf man nicht unterschätzen unter welchem Leidensdruck die Leute stehen, wenn Hunde extreme Auffälligkeiten zeigen. Die wollen Lösungen und der der die Lösungen anbietet erhält den Zuschlag. Otto Normalverbraucher wird kaum so gut über Hunde/Hundehaltung informiert sein, um zu sehen, dass der Weg der falsche ist, sein muss.

    Zitat


    Der Thread würde sicherlich nicht brach liegen, denn es gibt viele, die sich hier regelmäßig austauschen, Ratschläge geben und von Erfolgen oder Misserfolgen berichten...

    Diese Art Threads ... über das Austauschen der aktuellen Trainingsstände gibt es doch reichlich. Wenige Threads gibt es jedoch zu dem Thema wer es tatsächlich geschafft hat. Wir haben hier unzählige Seiten mit dem Austausch von Trainingsständen ... ob es heute grade gut oder schlecht gelaufen ist und eine handvoll User die Berichten, dass sie es geschafft haben. Mich interessiert hier die Ursprungsfrage des Threads, mich interessieren Erfahrungsberichte von Usern die es geschafft haben. Das ist ja das was diesen Thread eigentlich von den anderen abhebt.


    Zitat


    Wenn bunt für dich bedeutet, dass der Mensch das Recht hat, seinen Hund zu kneifen, das Knie in die Seite zu drücken ggf. auch zu rammen, im Nackenfell zu ziehen usw. usf., dann ist das DEINE Meinung und dann ist das DEIN Weg, den du allein verantworten musst!

    Bitte zitiere mir den Teil, wo ich geschrieben habe, dass ich es korrekt finde dem Hund z.B. das Knie in die Seite zu rammen oder im Nackenfell zu ziehen? Ich möchte dich hier freundlichst bitten nicht solche Dinge zu unterstellen und es wäre sehr nett, wenn du diesen Wunsch berücksichtigen würdest.


    Zitat

    Ich finde nur, dass hier ein bissl mehr Respekt angebracht ist. Respekt vor Shoppys Arbeit und vor ihrer Freude für ihren Erfolg. Und wenn man diese Freude nicht teilen kann, dann kann man doch einfach auch mal inne halten.

    Im Sinne von "gleiches Recht für alle" wo bleibt dein Verteidigungsposting, wenn andere in ihren Erfolgen keinen Respekt erhalten, sondern ihnen erzählt wird wie schlimm es ist und was für Tierquäler (überspritzt gesagt) sie sind. Da könnten die die diese Freude nicht teilen können doch auch mal inne halten .. aber da ist es in Ordnung, weil man ja - wie unterstellt wird - diese Erfolge nur über Methoden erreicht die eine Mißhandlung gleichkommen.


    Solche Diskussionen bringen doch überhaupt nichts. Wir sind hier bei einem Thema, wo es scheinbar keine Einigung gibt, von daher braucht man allerdings auch nicht hergehen und schreiben, dass die anderen ja so böse sind, wenn sich hier niemand was schenkt. Ich schrieb es ja schon ... wie im Kindergarten hier (und ich schließe mich da nicht aus), wobei es im Kindergarten wohl noch gesitteter zugeht. Interessant wäre es die ganzen User mit Hunden mal persönlich zu treffen ... ich denke, dass wäre sehr sehr interessant .. auch wie dann plötzlich die Diskussionskultur wäre.

    Zitat

    Wenn dem so ist, kannst du dann nicht einfach aufhören anderen ihre Freude über Erfolge mies zu machen, nur weil sie nicht so arbeiten, wie du es tust?

    Sehr guter Ansatz :gut: ... wenn alle Diskutierenden das hier machen, dann liegt der Thread brach und keiner schreibt mehr was und es ist endlich wieder Platz für Beiträge zum Ursprungsthema :D .

    Nicht bös sein .. sprang mich grade nur an, denn Giftereien/Sticheleien gibt es von allen Seiten ..da ist nun staffy keine Vorreiterin.


    Wenn das der Thread ist der von sinaline verlinkt wurde, dann sehe ich dort 58 Seiten Meinungsaustausch, was lediglich reflektiert, dass man halt auch zu dem Thema unterschiedlicher Meinung sein kann. Nach wie vor bin ich der Meinung, dass wir viel von der Einfachheit der Kommunikation unter Hunden lernen können. Viele machen es sich ja auch zu Nutzen ... ich kann mich nach recht lehnen .. mein Hund kommt zu mir ... ich lehne mich nach vorne .. mein Hund geht auf Abstand ... ich kann ihn schupsen und ihm ist gleich klar "hey das war nicht ok" und ihn gleich wieder körpersprachlich zu mir rufen und ihm zeigen "das war zwar nicht ok aber hier bin ich, wir sind ein Team, hier geht es dir gut" ... ich kann ihn mit Blicken, Gesichtsausdruck und Körper sagen was ich möchte. Ich finde das Ausgangsposting des Threads überdramatisiert. Ich gehe nicht zu einem Nashorn und knalle ihm eine ... ich gehe nicht zu einem Hund und knalle ihm eine ... ich gehe nicht zu einem Löwen und knalle ihm eine ... ich setze ich mit einem Tier auseinander mit dem ich in einer sozialen Struktur lebe, welches mich kennt, welches mit mir kommuniziert und was mir vertraut.
    Ich würde nie hingehen und einen anderen Hund einfach mal so wegschupsen, weil ich das bei meinem Hund vielleicht mache.
    Diese Vergleiche die dort also gezogen werden sind keine relevanten Vergleiche.

    Mir scheint aber darum geht es gar nicht ... es geht immer um die Unterstellung potentieller Gewalt, massivster körperlicher Einwirkung usw. ...

    Nun gut aber darüber wurde ja in dem Thread schon 58 Seiten diskutiert ... wie ich beim überfliegen gesehen habe auch sehr Abwechselungsreich und nicht nur dominiert von einer Seite. Das war sehr schön zu lesen, bringt mehr Leben in so eine Diskussion.

    Für mich gibt es kein entweder oder ... ich passe mich meinen Hunden an, ich arbeite mit allem was ich interessant finde und das kann von taktilen Reizen, über Körpersprache bis hin zum Clicker alles sein. Ausschlaggebender Punkt ist für mich der Hund, wie reagiert er darauf und von welchem "Problem" reden wir hier. Geht es hier um Lebensqualitätssteigerung für Hund und Halter oder geht es darum den Hund in Ruhe bürsten zu können ohne das er einem den Arm abkaut. Je nach Problem suche ich andere Lösungen ... leider ist hier immer alles nur sehr schwarz und weiß ... das Leben und die Hundeerziehung ist in meinen Augen jedoch bunt.

    dragonwog
    Sei dir versichert, dass der Baustellenthread nur einen Teil wiedergibt. Sowas kann man gar nicht beschreiben, sowas muss man erlebt haben :D aber es geht mir hier auch nicht um ein wetteifern, wer den schlimmeren Hund hat/hatte ... von daher ist das komplett irrelevant.

    Tja da sieht man mal wieder, dass nur das Seminarthema wenig aussagt. Man sollte immer die Themeninhalte dazuschreiben. Mutmachtraining hört sich nach was ganz anderem an.

    Das Martina schonmal was geschrieben hat zum Thema "positiv" mag sein aber ich lebe nicht im Forum und ich lese bei weitem nicht jeden Thread und nicht jeden Kommentar.... eine Verlinkung wäre hier hilfreicher ;) .

    Zitat

    Und ganz ehrlich, ich hatte noch nie so einen extremst verhaltensgestörten Hund wie diesen gesehen. Keine ruhige Minute, permanente jiffen und heulen, unkontrolliertes Herumspringen, extreme Reaktion auf jeden noch so kleinen Reiz, sprich, wenn in zig Metern Entfernung ein Auto, Fahrrad, Vogel, Moped, anderer Hund oder was auch immer zu sehen war, drehte dieser Hund ab und machte kreischende Loopings an der Leine. Und er scannte permanent die Umwelt nach solchen Reizen.

    Du beschreibst Mr. Big der vor 3 Monaten zu mir gekommen ist :D . Es ist tatsächlich kein Spaß mit "so einem" Hund. Die ersten 2 Wochen wollte ich ihn täglich wieder abgeben. Ich war mir nicht sicher, ob ich mich da nicht übernommen hatte, denn das war nicht einfach mal "ach der hat ein paar Baustellen" sondern das war eine einzige Katastrophe.

    Wenn ich jetzt zurückschaue, dann bereue ich fast kein Tagebuch geführt zu haben, weil man wirklich vergißt wie es war. Es ist schön zu sehen, wenn "so ein" Hund zur Ruhe kommt und ankommt. Mr. Big war schon immer ein Schatzi, was sehr hilfreich war, wenn ich mit den Nerven zu Fuß gegangen bin. Wenn ich ihn jetzt sehe, dann bin ich einfach nur noch glücklich, dass er bei uns ist, von daher kann ich sehr gut nachvollziehen was Shoppy mit Ghandi erreicht hat und wie stolz sie darauf ist, wie froh zu sehen,wenn ihr Hund eben nicht mehr gestreßt ist, sondern entspannen kann. Das ist doch die Hauptsache ...

    Ich bin kein Mensch der mit einem "Mutmachtraining" was anfangen könnte. Ich bin kein Mensch der mit "immer nur" positiven Methoden was anfangen könnte. Ganz einfach, weil ich als Mensch auch nicht immer positiv bin ... weder war ich es in der Kindererziehung (nicht gleich wieder assoziieren, dass ich meine Tochter geschlagen habe, denn dem war nicht so ;) ), noch bin ich es in der Hundeerziehung. Ich bin als Mensch nicht immer nur positiv, ich habe Emotionen und Gefühle und wenn es mal scheppert im Karton, dann ist es eben so.

    So ziemlich niemand hier ist nur positiv, denn dann würden die Gespräch auch anders verlaufen ... ich verstelle mich nicht für meine Hunde ... ich bin Mensch, sie sind Hunde ... jedoch lerne ich von ihnen und orientiere mich einfach an dem Verhalten untereinander im Rudelgefüge. Hunde sind so schön unkompliziert und einfach, gradlinig in der Kommunikation, Menschen so schwierig und kompliziert. Man kann also durchaus voneinander lernen und trotzdem kann der Mensch Mensch bleiben.

    In dem Sinne einen schönen Wochenstart.

    Ich kann dir von unseren Erfahrungen berichten. Der Hund der gebissen hat ist Schuld, der andere bekommt keine Schuld und noch nichtmal eine Teilschuld, trotz des unangeleint seins.

    Wir hatten den Fall das mein Hund an der Leine war (zu der Zeit noch leinenaggressiv) und ein unangeleinter Goldi auf uns zurannte. Die Agila hat - trotz Zeugen, dass der andere Hund unangeleint war - die Kosten voll bezahlt. Keine Teilschuld für den anderen.

    Allerdings hat niemanden interessiert ob ein Hund nen Hundeführerschein hat ... welche Versicherung soll dass sein die das zum Kriterium macht?!

    Wir wohnen auch in Hamburg und die Gesetze sind hier nicht schlimmer als wo anders ... eher das Gegenteil ;) .