ZitatBei meinem Hund hingegen stoße ich immer wieder auf Grenzen.
Bei ihm muss ich wirklich gelassen sein, wirklich ruhig. Andernfalls hab ich schlichtweg die A- Karte.
Und dann kann ich noch so ruhig und besonnen, angstfrei reagieren. Er merkt den Unterschied zwischen: Ich trage es zur Schau und Ich bin es wirklich.
Das ist durchaus richtig aber auch Show ist besser als keine Show. Wenn ein Hundehalter hibbelig auf seinen Hund einquatscht, an ihm rumzuckelt und vom Gesichtsausdruck und der Körpersprache hektisch und nervös ist, dass ist es auf jeden Fall schonmal besser, wenn er zumindest versucht nach außen hin Ruhe aus zu strahlen ... der Hund merkt natürlich, dass der HH nicht komplett ruhig ist aber trotzdem macht es bei den meisten Hundehaltern einen gewaltigen Unterschied in der Interaktion mit dem Hund und die Hunde reagieren durchweg positiver.
Über diese Show kann man lernen dann auch innerlich wirklich ruhig zu sein... für den Hund ist es auf jeden Fall ein Gewinn, wenn der HH zumindest schonmal äußerlich lernt sich besser zu kontrollieren und auch seine Emotionen im Griff zu haben.
Komplett emotionslos geht das sowieso bei niemanden und wer wird das auch wollen. Es geht weniger um die fehlenden Emotionen, als um das ausstrahlen von Ruhe. Wenn man selber in sich ruhen lernt, dies ausstrahlt, dann geht diese Ruhe auf den Hund über und er kann sich fallen lassen. Ab dem Moment kann er dann auch eher etwas von dem HH annehmen. Von daher würde ich eher weggehen wollen von dem Thema der Emotionslosigkeit und hin zum Thema "Ruhe ausstrahlen".