Beiträge von Fantasmita

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    Bei meinem Hund hingegen stoße ich immer wieder auf Grenzen.

    Bei ihm muss ich wirklich gelassen sein, wirklich ruhig. Andernfalls hab ich schlichtweg die A- Karte.

    Und dann kann ich noch so ruhig und besonnen, angstfrei reagieren. Er merkt den Unterschied zwischen: Ich trage es zur Schau und Ich bin es wirklich.

    Das ist durchaus richtig aber auch Show ist besser als keine Show. Wenn ein Hundehalter hibbelig auf seinen Hund einquatscht, an ihm rumzuckelt und vom Gesichtsausdruck und der Körpersprache hektisch und nervös ist, dass ist es auf jeden Fall schonmal besser, wenn er zumindest versucht nach außen hin Ruhe aus zu strahlen ... der Hund merkt natürlich, dass der HH nicht komplett ruhig ist aber trotzdem macht es bei den meisten Hundehaltern einen gewaltigen Unterschied in der Interaktion mit dem Hund und die Hunde reagieren durchweg positiver.

    Über diese Show kann man lernen dann auch innerlich wirklich ruhig zu sein... für den Hund ist es auf jeden Fall ein Gewinn, wenn der HH zumindest schonmal äußerlich lernt sich besser zu kontrollieren und auch seine Emotionen im Griff zu haben.

    Komplett emotionslos geht das sowieso bei niemanden und wer wird das auch wollen. Es geht weniger um die fehlenden Emotionen, als um das ausstrahlen von Ruhe. Wenn man selber in sich ruhen lernt, dies ausstrahlt, dann geht diese Ruhe auf den Hund über und er kann sich fallen lassen. Ab dem Moment kann er dann auch eher etwas von dem HH annehmen. Von daher würde ich eher weggehen wollen von dem Thema der Emotionslosigkeit und hin zum Thema "Ruhe ausstrahlen".

    Also ich weiß es nicht aber so wie ich das Temperament meiner Hunde einschätze müßte ich es denen nicht beibringen. Ich denke Hunde haben ein feines Gespür für Situationen und Gefühle ....

    Was das ignorieren und einfach weitergehen bei pöbelnden betrifft ... das rettet einen auch nicht, wie Hamburger Todesfälle berichten. Da wird eine Situation die nicht bedrohlich erscheint doch schnell mal bedrohlich, indem nämlich irgendein Spinner mal eben nen Messer zieht und es einem, scheinbar grundlos, in die Rippen jagt.

    Big ist nun erst 3 Monate bei uns und er ist alles andere als ein einfacher Hund, deswegen wäre es vielleicht sinnvoller die Frage in 1 oder 2 Jahren zu beantworten aber ich weiß auch schon jetzt die Antwort. Big ist ein Hund der eigentlich ein echter Traum ist ... denn, wenn man seine Baustellen zur Seite läßt, dann ist er wahnsinnig menschenbezogen, charmant, lieb, lustig und verrückt. Wir müssen uns auch total zusammenreißen ihn nicht den ganzen Tag zu bekuscheln :D aber bei Max ist das anders ....

    ... da habe ich so ein tiefes Gefühl, so eine unwahrscheinliche Verbundenheit. Er ist eigenständiger, mit weniger will to please, er ist weniger anhänglich, weniger kuschelig ... er ist oft nur da, an meiner Seite, ganz still... er ist ganz tief mit mir verbunden.

    Teilweise schicken wir Big weg, um auch Max seinen Raum zu geben, da Big immer "Erster" schreit ;) und Max eher zurückhaltend ist. Wir schauen halt, dass es ausgeglichen bleibt aber Max ist mein Liebling, mein Schatzhund, mein kleiner Verbrecher, mein Insprektor Spacko.

    Mein Tipp wäre, dass du mal staffy anschreibst und dir einen guten Trainer empfehlen läßt.

    Das Aggressionsverhalten was der Hund zeigt ist nicht selten und es ist, mit ein wenig Engagement und Mühe gut zu trainieren. Du brauchst dabei eigentlich nur einen kompetenten Trainer der dir das nötige Handwerkszeug im Umgang mit deinem Hund an die Hand gibt und dann gehörten die Probleme zeitnah der Vergangenheit an.

    Allerdings rate ich dir schon ab, Trainingstipps im Internet zu suchen, da dir ein Trainer weitaus mehr bringt und du effektiver mit ihm arbeiten kannst. Die ganzen Tipps im Internet verwirren einen nur und am Ende weiß man gar nicht mehr was man machen soll (ich spreche hier aus Erfahrung :D ) und verliert unnötig Zeit.

    Cocoletta
    Was erwartest du auf deine Frage?
    Wenn es tatsächlich User gibt, die sich auch ausgerechnet noch in einem Hundeforum aufhalten, der dazu steht, dass er seinen Hund lieber abgeben würde, was meinst du was mit ihm hier gemacht würde? Öffentlich würde er in der Luft zerrissen, deshalb hast du den Thread ja nicht eröffnet, um eine ehrliche Aussage zu bekommen. Deine Freundin/Bekannten hilft es auch nicht weiter, wenn die Leute hier über sie und ihre Aussage urteilen.

    Die Realität sieht aber so aus, dass tagtäglich Menschen ihre Hunde abgeben.... entweder weil sie mit der Erziehung nicht klarkommen,weil sie sich einen neuen Welpen angeschafft haben und der Meinung sind, dass dieser unterhalsamer ist als ihr Ersthund und dieser deshalb weg muss und und und ... Gründe gibt es so zahlreich, wie Ausreden. Auch ist nicht jeder der Hundefreund schlechthin ... Hunde werden vielfach als Art Spielzeug gehalten. Es gibt viele extreme in der Hundeerziehung, von dem "ich mache alles überperfekt" Hundehalter, bis hin zu "ich hab nen Hund aber eigentlich ist er mir wurscht" Hundehalter.

    Ich würde meine Hunde zeitweise gerne gegen die Wand klatschen, manchmal erzähle ich ihnen, dass wir am Tierheim vorbeifahren und ich sie dort lasse, wenn sie sich nicht benehmen ... aber nein, ich würde meine Hunde nie hergeben wollen und ich denke, dass wird bei den meisten Hundehaltern auch so sein. Trotzdem gab es bei uns im Haus 2 Nachbarn die haben ihre Hunde getauscht wie die Unterwäsche. Es gibt sowas ...ja leider ... sonst wären die Tierheime auch nicht so überfüllt. Frag mal Tierärzte wie oft sie es mit Hundehaltern zu tun haben die ihre Hunde aus nichtigen Gründen einschläfern lassen wollen? Das ist leider die Realität .. die traurige.

    Ich finde es wirklich erstaunlich, wie toll hier immer - generell im DF - über Trainer geurteilt wird, die niemand mal live erlebt hat oder persönlich kennt. Mit denen sich niemand unterhalten hat... das grandiose Wissen stammt aus ein paar Videos die man gesehen hat (die Hintergründe, warum wieso weshalb so agiert wurde interessieren dabei natürlich herzlich wenig) und ein paar Büchern die man gelesen hat, wenn es hoch kommt.

    Ich habe überhaupt kein Problem damit, wenn jemand sagt "das ist nicht mein Ding" ... aber diese Hexenjagd die da auf jemanden gemacht wird, den man überhaupt nicht kennt, finde ich schon sehr bedenklich und erstaunlich... auch die Gruppendynamik die sich bei solchen Verurteilungsorgien gerne bildet.

    Ich kenne ihn nicht, ich kenne nur Videos und nicht eines seiner Bücher. Ich habe ihn mal in US-Shows beim Interview gesehen und das war es. Von daher würde ich mir nie anmaßen so massiv über ihn zu urteilen, auch würde ich die Kunden nicht so verurteilen ... also "nicht nachdenkend" und "lieber aufs Knöpfchen drücken" etc. pp. Die Belastung der Menschen wird enorm sein mit ihren teilweise wirklich schwierigen Hunden. Das Geld was sie investiert haben, um Lösungen zu finden wird auch enorm sein. CM verspricht tatsächlich Lösungen, wie die aussehen und ob sie passen ... man sieht nur zusammengeschnittene Filmsequenzen, wer will das also beurteilen können.

    Und was das Thema betrifft, dass einen CM nicht die Beziehung zu den Hunden interessiert, dass halte ich auch für etwas weit hergeholt. Man muss Tiere schon sehr mögen, um sich von ihnen den Arm zerflettern zu lassen ohne darüber sauer zu werden. Seine Meute von Hunden sieht auch nicht ansatzweise so aus, als würden sie alle in purer Panik vor ihm stehen.

    Ansonsten sind mir manchmal Trainer lieber die sich nicht um Lerntheorien kümmern, sondern die ein Gefühl haben für den Umgang mit Hunden ... das ist nun nicht zwingend auf CM bezogen aber die Kenntnis um Lerntheorien macht noch keinen guten Trainer. Da gehört teilweise viel mehr Gefühl, bzw. Einfühlungsvermögen dazu. Viele haben zwar unzählige Bücher gelesen und sind die perfekten Theoretiker aber man merkt das auch und das sind dann die Trainer in die man sein Geld steckt, weil sie sich ja so toll anhören, man erreicht aber nix bei ihnen, weil sie nicht in der Lage sind in der Praxis Wege aufzuzeigen die Lösungen versprechen.

    Ich bin kein CM Verteidiger ... ich sehe ihn durchaus kritisch innerhalb dessen was ich von ihm kenne aber hier findet eine regelrecht Hexenjagd auf jemanden statt, der hier in Deutschland nur mäßig bekannt ist.

    Ich habe mir über einen Michael Grewe oder eine Nadin Matthews auch meine Meinung gebildet ... und mußte diese stark revidieren als ich sie persönlich kennenlernte. Von daher sollte man hier doch eher vorsichtig sein mit der Vorverurteilung.

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    Ich mag diesen Namen ;) Weiß auch nicht genau wieso, aber er passt einfach! (Vielleicht liegt es auch daran, dass ich keine Folge von SATC verpasst habe :D )

    Und ich hab noch nie eine Folge gesehen. Hab erst durch andere erfahren, dass der Name daherkommen muss :D :headbash: und ich mag den Namen nicht, weil er so gar nicht zu ihm paßt .. da bräuchte er eher so einen Namen wie Fiffi oder sowas ... paßt dann wieder vom aussehen her nicht :D .. es ist schon eine Last.

    Max: Nicht sehr kreativ ... wir sind am Pizza Max vorbeigefahren und da meinte ich, dass Max doch ein schöner Name wäre :D

    Mr. Big: So kam er schon aus einem Notfall zu uns. Wir wollten ihn dann umbenennen und diesmal kreativer sein, dass ist so ausgeartet, dass wir uns gar nicht mehr einigen konnten, deswegen heißt er jetzt immer noch Mr. Big oder Big.