Beiträge von Fantasmita

    Wie schon gesagt wurde ... unterschiedlich.

    Nachts ist man meist sehr schnell durch, dass man spät die letzte Runde macht und früh die erste, da brauch man dann meist auch gar nicht mehr zwischendurch aufstehen, da richte dich, wie bei allem, einfach nach deinem Welpi.

    Max war mit 16 Wochen stubenrein und relativ schnell waren wir dann auf 4-5 Stunden zwischen den Gassigängen. Bei ihm war das verhältnismäßig einfach, weil er immer Bescheid gesagt hast. Mr. Big ist geschätzte 1,5 - 2 Jahre und er muss alle 6 Stunden raus, sonst passiert ein Malheur ...

    Ich finde das ganz toll, dass du dich so super für deinen Hund einsetzt (leider gibt es das nicht so oft) und ihn vorm einschläfern gerettet hast. Auch Respekt an deine Frau, dass sie eingelenkt hat.

    Dann noch ein Danke, dass du das Forum auf dem laufenden hältst ... leider arten immer zu viele Threads aus, werden geschlossen und dann erfährt man nie, was draus geworden ist :gut:


    Zitat

    Dieser "Boxermischling" bei uns in Münster hatte nicht so viel Glück, er wird eingeschläfert :sad2:
    Das sowas passieren muß, armer Hund.

    http://www.westfaelische-nachrichten.de/lokales/muenst…ndeattacke.html

    Die Geschichten sind aber nicht zu vergleichen. Der ganze Ablauf war anders und der Hund war vorher schon als "aggressiv" bekannt oder auffällig. Nun kann man über die Details streiten, die kennen wir alle nicht aber ich denke nicht, dass man die Geschichten vergleichen kann.

    Zitat

    also so auf dem ersten blick, max hat längeres fell... lieg ich da richtig? ^^

    Wenn du die beiden nebeneinander siehst, dann siehst du nicht mehr doppelt :) Max hat andere Ohren, eine längere Nase, längeres Fell, sieht kasperiger aus .. Big ist ernster, hat nen Bollerkopf und ganz kurzes und glattes Fell. Biggi ist wohl reinrassig und Max ist nen Mix mit vielleicht Setter ... man weiß es nicht :D .

    Fotos kommen beim nächsten Sonnenschein wieder :D .

    Was ich lustig finde ... Biggi hat diese Po-Drehtechnik entwickelt um Max wegzuhauen ... das sieht sehr lustig aus :D .

    Biggi macht sich wirklich gut. Das Haus gibt ihm Sicherheit und da ist er von einem "normalen" Hund fast nicht zu unterscheiden. Das er nen armer gestreßter Wurm ist merkt man erst, wenn man mit ihm raus geht.... aber wir machen kleine Fortschritte ... in einem Jahr denke ich, dass es schon ganz anders aussieht.

    Hier mal die beiden in Action im Regen

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    Zitat

    schara: Welche Lösung würdest Du denn dann der TE vorschlagen?

    So weitergehen kann es nicht. Gesundheitlich ist sie anscheinend nicht in der Lage, großartig mit ihm zu trainieren. Also?

    ....

    Ein Besuch bei Kaffee und Kuchen, damit mal jemand von außen auf die Situation schaut.

    Gar nix mehr... die te hat sich gelöscht.

    Zitat

    SOLCHE Psychologen braucht kein Mensch und auch kein Tier!

    Ich finde es bedenklich, wenn man seine eigene Berufsbezeichnung nicht richtig schreiben kann, was mich nicht daran glauben läßt, dass man diesen ausübt aber das sei mal vergessen.

    Trotzdem denke ich, dass die "Hundepsychologin" mit der Sprühhalsbandgeschichte lediglich meinte, dass sie die Not der Kunden nachvollziehen kann, wenn sie in ihrer Hilflosigkeit zum Sprühhalsband greifen. Ergo, dass sie dieses Verhalten nicht verurteilt, weil es aus der Not geboren ist. Die Verzweifelung treibt komische Blüten wie wir alle wissen.
    Nichts desto trotz bin ich mir sicher, dass sie als "Hundepsychologin" (oder was auch immer sie ist) bei einem Kunden dann dafür sorgen wird, dass dieser das Sprühhalsband in die Ecke schmeißt, weil sie ihm bessere Wege aufzeigt.

    Ich hoffe zumindest, dass sie das eigentlich zum Ausdruck bringen wollte. Das geschriebene Wort sorgt ja, grade im DF, immer für viel unnötige Verwirrung.

    @ LasPatitas
    Mach das mal .. mich würde das sehr interessieren.

    Zitat


    Aber den Vorwurf, dass Du es Dir ein wenig zu leicht machst, indem Du Deine Fehler dem Hund zusprichst, den musst Du Dir schon anhören.

    So wird nämlich aus ganz normalen, netten Hunden ein schwer vermittelbarer Kandidat - weil Hund ja angeblich völlig ohne Grund nach einem Kind geschnappt hat.

    Die Wahrheit hat aber immer mehrere Seiten - und die des Hundes sieht i. d. R. ganz anders aus. Nur leider kann er nicht für sich sprechen.

    Ich habe eine Vorkontrolle gemacht bei einer Familie mit Kindern die einen Mali aufnehmen wollten. Die Familie war zwar soweit super aber nicht wirklich geeignet für den Mali und seine Bedürfnisse. Da ich wußte, dass die Orga begeistert ist von der Familie und den Mali wohl eh an die vermitteln wird, habe ich der Familie erläutert, dass der Mali eventuell auch nach den Kindern schnappen kann.
    Dieser Hinweis wurde von den Leuten weggewischt ... er hätte sich auf der Pflegestelle schon super mit den Kindern verstanden und hätte sich alles gefallen lassen. Weitere versuche klar zu machen, dass dies aber in einer neuen Umgebung anders aussehen könne und das sie berücksichtigen sollen, dass der Mali seine Rückzugsmöglichkeiten benötigt, wo die Kinder nicht hinkönnen, dass sie ihm keine Kommandos geben sollen, etc. wurden gehört aber ich merkte deutlich, dass man mich nciht ernst nahm.
    Ich merkte bei der Orga an, dass die Familie nett ist aber, dass ich nicht denke, dass sie einem Mali gerecht werden. Soweit so gut, es passierte was ich erwartet hatte. Er wurde dorthin vermittelt.

    Das Ende vom Lied ... er war 2 Tage da ... schnappte nach den Kindern und war eine Woche später wieder bei einer weiteren Pflegestelle.

    So läuft es leider heute und das ist es was mich zum durchdrehen bringt. Die Hunde müssen ausbaden, dass die Menschen nicht sehen, dass ein Hund ein Hund ist und nicht seine individuellen Bedürfnisse berücksichtigen ... nicht schauen, dass er einfach Zeit braucht zur Eingewöhnung.

    Bei der nächsten Person die den Hund dann als "bösen Beißer" kriegt zeigt er das Verhalten vielleicht nie mehr und die wundern sich .. warum? Weil sie es einfach richtig gemacht haben und den Hund nicht überfordert haben und ihm seine Zeit gelassen haben.

    Zitat

    Das ist übrigens ein Verhalten, das "neue" Hunde sehr oft zeigen.
    Grad ganz kurz da - also orientiert Hund sich an dem, der offensichtlich das Sagen hat - an Dir in diesem Fall.

    Du "schimpfst" ein klein wenig mit Deiner Tochter, also zieht Hund mit und "schimpft" auch. Das passiert in schlecht gemanagten Hundegruppen ähnlich.
    Ich finde es wichtig, diesen kleinen, feinen Unterschied zu beachten - der Hund hat nicht abgeschnappt, als Deine Tochter ihn rumkommandieren wollte, er hat erst "mitgemacht", als Du Deine Tochter geschimpft hast.
    Er hat auf Hunde-Art "mitgeschimpft", weil er dachte, das sei in diesem Moment das gewünschte "Gruppenverhalten".

    Dass er in dieser Hinsicht nichts zu melden hat - dazu hatte er noch keine Gelegenheit, dies lernen zu dürfen.

    :gut: Das hast du sehr gut beobachtet :gut:

    Max hat dieses Verhalten einige Zeit mit den Katzen gezeigt. Wenn z.B. eine Katze an den Möbeln kratzte, dann habe ich mit ihr geschimpft und Max ist dann hin und hat sie verscheucht. In dem Moment, war dieses Verhalten erwünscht, weshalb ich es nicht korrigiert habe.
    Der Hund reagiert auf den Halter und je nachdem ob der Halter dieses Verhalten richtig lenkt oder nicht wird es wieder gezeigt oder gelassen.

    In dem Moment hätte eine klare Ansagte genügt und der Hund hätte das Verhalten im Zweifelsfall nie mehr gezeigt aber wie du schon schreibst, er hat ja leider keine Zeit gehabt seinen Platz zu finden und die Regeln zu lernen.

    Zitat

    Wie viel Rücksicht muss ein Hundehalter vor Nichthundehaltern nehmen?

    Ist es in Ordnung den Hund einfach laufen zu lassen, wenn einem Spaziergänger/Fahrradfahrer entgegenkommen, weil man weiß, dass der Hund nicht hinlaufen wird?

    Das ist in Ordnung, noch besser finde ich es - je nach Frequenz der Spaziergänger, etc. - wenn man den Hund bei Fuß laufen läßt. Wenn aber ständig wer entgegenkommt finde ich es übertrieben, es reicht aus, wenn der eigene Hund nicht unkontrolliert zu den Leuten hinläuft.
    Alleine das man dann öfters mal ein nettes "danke" hört zeigt doch, dass es für andere ein durchaus angenehmes Verhalten ist und ich brech mir keinen Zacken aus der Krone.

    Zitat


    Kann man Hunde einfach überall mit hinnehmen, oder sollte man die "Außenwelt" von seinem Hundewahn fernhalten?

    Da wo Hunde willkommen sind würde ich sie auch immer mitnehmen aber ich würde sie niemandem aufzwingen.

    Zitat

    Freunde und Bekannte tolerieren, dass man sie nur ins Haus lässt, wenn die Hunde dabei sind; dass man nicht bereit ist die Hunde für ihren Besuch wegzusperren?

    Ob sie es müssen? Nö .. sie können wegbleiben, ob man selber das dann so toll findet sei dahingstellt.

    Zitat

    Müssen Freunde und Bekannte tolerieren, dass man mit Hund kommt, wenn man sie besucht?

    Nö, nicht jeder mag Hunde und nicht jeder mag den Dreck den sie ggf. mit reinbringen. Absolut ok, wenn sie es nicht wollen, dann bleiben die Hunde zuhause und der Besuch wird ggf. etwas verkürzt.

    Zitat

    Müssen Geschäfte Hunde erlauben, damit es gute Geschäfte sind?

    Nein.

    Zitat

    Müssen Kunden in den Geschäfte akzeptieren, dass Hunde darin rumlaufen?

    Nein.

    Zitat

    Müssen Menschen ihre Ängste vor Hunden ausstehen, weil wir finden, dass Hunde nunmal überall mit uns gehen dürfen?

    Nein. Wir hatten eine Nachbarin, welche totale Panik vor Hunden hat .. egal ob Welpe oder ausgewachsener Hund. Wir sind immer weit zur Seite gegangen, damit sie beruhigt passieren kann. Im Fahrstuhl haben wir sie alleine vorfahren lassen und haben eben länger gewartet.

    Zitat

    Oder müssen die anderen auch mal aushalten, dass Hunde nunmal überall sind?

    Nein.


    Generell finde ich, dass man als Hundehalter erhöhte Rücksicht zu nehmen hat, denn andere können nix dafür, dass ich Hunde halten möchte, d.h. ich werde mich zu jeder Zeit so verhalten, dass meine Hunde andere Menschen nicht behelligen und ich respektiere auch, dass nicht jeder Mensch Hunde mag. Mich gibt es auch ohne Hunde. Ich gehe zum einkaufen ohne Hunde, ins Restaurant und manchmal auch zu Freunden, wenn diese signalisieren, dass die Hunde nicht sein müssen ;) .