Beiträge von Fantasmita

    Vorgeschichte:
    Wir machen ja Alleinseinstraining mit Mr. Big und nun hatten wir die blöde Situation, dass niemand da sein konnte und die Jungs mußten eine halbe Stunde alleinsein (Biggi schafft vielleicht so 10-15 Minuten). Wir haben also eine Videokamera mitlaufen lassen, um zu sehen, wie er klar kommt. Die Jungs bekamen dann noch jeweils einen Rinderhuf und ab ging die Post.

    Da das Video 1 GB hat, habe ich nur die relevanten Bilder vom Video abkopiert. Bitte nicht auf die Unordnung achten.


    1.) Biggi hat sich von seinem Rinderhuf abgewendet, um an der Tür zu lauschen, ob wer kommt. Max schaut sich das an und sieht seine Chance gekommen.

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    2.) Der Übeltäter macht sich hinter dem Rücken seines Kumpels auf den Weg zum verbotenen Objekt der Begierde. Immer nach dem Motto 2 Hufe sind besser als einer.

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    3.) Unter den verdutzten Blicken von Biggi und netten Versuchen den Huf wieder zu bekommen, die Max mit bösem grollen kommentierte, macht sich Max es wieder auf dem Bett gemütlich und kaut genüsslich am Huf rum. Biggi schaut ganz bedröppelt.

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    4.) Max fällt ein, dass da doch noch irgendwo was liegen muss, was ihm gehört und verläßt seine Hufe, um zu schauen, ob er seinen Beutefang noch vergrößern kann.

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    5.) Biggi gar nicht dumm, macht sich auf den Weg, um sich seinen Huf zurück zu erobern.

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    6.) MOMENT denkt sich da der schlaue Kerl ... wenn Max mir meinen klaut, dann klau ich seinen ... gesagt getan .. in eine Schnute, wo ein Huf reinpaßt, da paßt doch auch mit Sicherheit ein Zweiter rein :lol:

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    Und so kam es, dass Biggi am Ende doch triumphiert hat.


    Was uns bei der Geschichte so fasziniert hat ... Max tut immer so, wie der arme geprügelte Hund, der kein Wässerchen trüben kann und der von Biggi unterdrückt wird (Biggi hat ihn allerdings in den Anfängen auch ein paarmal geschreddert, wo wir natürlich für Ordnung gesorgt haben und dann hat er das dann auch sein gelassen). Biggi hingegen wirkt immer wie der große Macho und wir hätten nie gedacht, dass er sich so leicht abziehen läßt und dann noch vor dem grollenden Max kuscht.
    Angst das die beiden sich an die Gurgel gehen mußten wir nicht haben, da sie mittlerweile ein gut eingespieltes Team geworden sind und Ressourcen kein Problem mehr darstellen.

    Im Gegensatz zu heute, wo primär auf Schönheit gezüchtet wurde, hat man früher ja hochspezialisierte Hunde gezüchtet die ihrem jeweiligen Zweck dienen sollten. Dominiert haben die Jagdhunde aber es gab auch die "Kampfhunde" (die allerdings nix mit den Rasselisten zu tun haben). So wurden Hunde gezüchtet die speziell für den Kampf mit Bullen dienten, welche die zum Hundekampf gezüchtet wurden, Kriegshunde, usw.

    Hier kann man jedoch nun gar nicht sagen, wer die Ursprungsrasse ist oder das explizit diese Rasse ein Kampfhund im klassischen Sinne war (sprich darauf gezüchtet anzugreifen, ohne Rücksicht auf Verluste, sich festzubeißen und nicht mehr loszulassen, sei es bis zum Tod). Es wurde soviel gekreuzt und gezüchtet, dass man nur schwer sagen kann, dass ein bestimmter Hund ein Kampfhund ist. Zeigte ein Hund eine erhöhte Aggression, wurde mit ihm weitergezüchtet.

    Die Rassen Deutscher Schäferhund, Dobermann, Schnauzer, Rottweiler, Mastino Napolitano, Mastin Espaniol, Akita Ino wurden speziell für den Schutzdienst gezüchtet, was man den Rassen teilweise heute noch anmerkt, auch wenn auch hier die Nutzung immer mehr zum Familienhund geht. Man kann also nicht sagen, dass alle diese Rassen von Grund auf gefährlich sind, dass hängt im wesentlichen mit dem Zuchtverlauf zusammen und worauf die Wertigkeit bei der Zucht gelegt wurde. In Japan legt man ja heute noch großen Wert auf aggressive Hunde die sich gegen Mensch und Hund richten, da dort auch noch Hundekämpfe abgehalten werden ... oder halt Ratten-Massenschlachtungen.

    Im Laufe der Jahrhunderte ist man ja auch davon weggekommen, somit haben einige Rassen zwar noch die genetische Veranlagung aber die Weiterzucht, wenn nicht auf Aggressivität Wert gelegt wurde, wovon ich bei normalen Menschen mal ausgehe, ist ja auf den Familienhund ausgerichtet.

    Nehmen wir also die heutigen Rasselisten ... die hat überhaupt keine logische Begründung. Natürlich findet man dort einige Hunde die in ihrem Ursprung für Hundekämpfe gedient haben, andere wurden auf ihre "Schärfe" (wie ich diesen Begriff hasse :D ) weitergezüchtet und andere dienten als Kriegshundegleiter, andere als Hütehunde. Man kann also hier nicht von einer Logik sprechen, auch wurden hier keine Beißstatistiken herangezogen, denn dann wäre der Schäferhund auch mit auf der Liste. Es geht um Hunde ohne Lobby, es geht um Schreibtischwillkür und die Hunde und ihre Halter haben es auszubaden.

    Von daher, um auf den Ursprung des Themas zurück zu kommen ... diese Pauschalaussage von Martin Rütter (grade wieder in der WUFF neu manifestiert) ist für einen Hundetrainer eine glatte Blamage und zeugt nicht davon, dass er sich mit der Thematik auseinandergesetzt hat. Lt. seiner Aussage (frei aus der WUFF zitiert) meint er, dass er diesen Begriff "Kampfhunde" weiter nutzen wird, weil die Menschen dann halt wissen worum es geht.
    Genau hier fehlt mir aber der Punkt seiner Verantwortlichkeit . .das er aufklärt über diese Fehleinschätzung bezüglich "Kampfhunden". Würde der Dackel auf der Rasseliste stehen, würde er auch zum "Kampfhund" mutieren und da würde man sich komischerweise drüber amüsieren? Ein Martin Rütter ist halt nicht nur ein Privatmann mit seiner persönlichen Meinung, sondern hat, grade auch durch die mediale Präsenz, eine weitergehende Verantwortung. Genau dieser kommt er, mit seinen Aussagen, nicht nach. Ein Schlag ins Gesicht von jedem der einen Hund auf der Rasseliste hat.

    Zitat

    Dreimal lösen am Tag finde ich persönlich zu wenig. Aber vielleicht liegt es auch an meinen Hunden, sie sind gewohnt im Schnitt alle vier Stunden raus zu gehen. :)

    Also meine müssen definitiv nicht öfters als 3 x am Tag richtig puschern. Natürlich markieren sie mal hier oder mal da, wenn sie noch zwischendurch die Möglichkeit haben aber richtig strullen tun sie höchstens 3 x am Tag. Die sind auch eher genervt, wenn man sie dann öfters vor die Tür zerrt :headbash:

    Zitat

    Du klickst auf "Tarifrechner", und klickst dich durch bis du zu den einzelnen Rassen kommst....
    Vielleicht habt ihr das noch nicht gesehen oder ich vertue mich .

    Ich hab das mal ausprobiert. Du hast Recht aber das hängt irgendwie nicht konkret damit zusammen, ob es ein Mischling ist ... scheinbar gehen sie bei Mischlingen aber von einer anderen Größe aus .. gebe ich Mischling ein bezahlte ich 31,90 EUR ... gebe ich Dobermann ein zahle ich 42,90 ... gebe ich Cocker Spaniel ein wieder 31,90 EUR. Das erschließt sich mir nicht wirklich aber gut. Das hängt wohl mit der Krankheitsanfälligkeit der einzelnen Rassen zusammen. Vielleicht sind Mixe statistisch nicht so anfällig???

    Das betrifft aber nur die Krankenversicherung. Nimmst du nur den OP-Schutz sind es einheitlich 15,90 EUR und die Haftpflicht ist auch einheitlich.

    Zitat


    Nur, dass ich meinen Bub schonmal um 11 aus dem Bett schmeißen muss, sonst würde es wohl 14 Uhr werden bis zur ersten Runde :D

    Schlimm oder? Ich hab meine Jungs auch teilweise schon um 9 Uhr zum pullern "gezwungen" die kamen wie geprügelte Hunde an und sind danach schnell wieder ab ins Bett ... manchmal ist das aber auch ganz nett so Penner zu haben :sleep:

    Was ich mich ja immer gefragt habe ist, warum wird so ein Wind gemacht wegen dem Tierschutz? Ich habe alle meine Tiere (4 Katzen, 2 Hunde) aus dem Tierschutz und habe immer ordnungsgemäße Angaben in den Fragebögen und Verträgen gemacht aber überprüft wurde von meinen Angaben von keiner Orga was. D.h. ich hätte schreiben können, dass ich im Vorstand einer Versicherung bin oder Rechtsanwältin und geprüft hätte das doch niemand.

    Genauso im Tierheim ...wobei die Kriterien da mir echt zu hoch sind. Die vermitteln scheinbar nur an "Natur-Reiche". Mir wurde dort die Vermittlung einer Katze verweigert, weil ich Vollzeit berufstätig war ... an Arbeitslose vermitteln die jedoch auch nicht ... wird also irgendwo schwierig .. außer ich suche mir einen Ernährer :roll: .

    Ich persönlich finde, dass man sich klar sein muss über die Kosten die ein Tier macht und dann ist es auch egal, wie die persönliche Situation ausschaut. Nur wenn man arbeitslos ist, dann ist das eine Situation, wo man ja nicht mit planen kann. Wenn man sich - frisch arbeitslos geworden - einen Welpen holt und 2 Wochen später hat man wieder nen Job, dann hat man das Problem .. ich hoffe ja mal, dass niemand absichtlich eine längere Arbeitslosigkeit plant ;) . Von daher geht es hier neben dem Kriterium Geld auch um das Kriterium, was ist wenn ... ist genug Zeit (langfristig) für das Tier da.

    Wir haben ca. Unkosten für 2 Hunde von 150 - 200 EUR / Monat. Da ist drin: Versicherungen (Haftpflicht+OP), Futter und das ein oder andere unnötige Gedöns was man vielleicht noch so kauft. Dann kommt hier mal ne Impfung und da mal nen Tierarztbesuch, dass kostet dann auch schnell mal 50-100 EUR... von den ganz großen Katastrophen jetzt mal abgesehen.

    snoop78
    Die Agila macht aber keine Unterschiede. Ich habe noch nicht gehört, dass dort Hunde abgelehnt werden, dass ist auch eine der wenigen Versicherungen, wo es keine "Rasseliste" gibt.

    3 x am Tag.

    Morgens so gegen 9/10 Uhr die erste Runde (hängt ehrlich gesagt davon ab, ob die Hunde irgendwann mal aufstehen)... kann dann auch mal 11 werden... die ollen Penner :ugly:

    Dann so gegen 16/17 oder 18 Uhr die Partyzeit ... sprich Freilauf, Kontakt mit anderen Hunden, Training ...

    Letzte Runde dann so gegen 12 Uhr Nachts :D und dann geht es ab in die Koje.

    Meine Jungs sind allerdings ausgewachsen ....