Mir ist es sehr lieb, wenn die Leute "oha" sagen und Respekt vor dieser Rasse haben, da es nun wirklich kein klassischer Schoßhund ist... ich finde die Wahl für eine Frau die ein Kind erwartet und bei einem großen Hund Angst hat, dass er sie wegzieht, wenn sie mit Kinderwaagen unterwegs ist auch eher ungeeignet.
Wenn der Mali nicht top funktioniert und man wider erwarten einen Problemkandidaten bekommt, der andere Hunde anpöbelt oder der andere Menschen angeht ... der wird an der Leine auch nicht zu halten sein, wenn man entspannt mit dem Kinderwagen durch die Gegend spazieren will.
Ich sehe das durchaus kritisch, ohne der TE den Hund madig machen zu wollen, wozu es eh zu spät wäre
...
Leider hatte ich bei einer Vorkontrolle ein sehr unschönes Erlebnis .. es ging auch um die Vermittlung eines Malis .. .ich habe die Interessentenfamilie auf die Ansprüche der Rasse hingewiesen, habe darauf hingewiesen, dass es durchaus sein kann, dass der Hund die Kinder anknurrt, wenn er neu ist, dass er einen Rückzugsort benötigt, wo die Kinder nicht hin dürfen usw. .. meine Bedenken wurden weggewischt, da man den Hund ja in der Pflegefamilie kennengelernt hätte und der wäre ja so lieb, unproblematisch und plüschig, gar kein typischer Mali (deswegen klingeln mir in diesem Thread die Ohren) ... ich habe meine Vorbehalte der Tierhilfe geschildert, der Hund wurde trotzdem dorthin vermittelt, da sich sonst keine "vernünftigen Interessenten" gemeldet hatten. 2 Tage später kam der Anruf, dass der Hund weg soll, weil er die Kinder angeknurrt hätte ....
.. von daher sind meine Bedenken wohl verständlich.