Beiträge von Fantasmita

    Stell doch mal einen Wochenplan ein, damit man sieht welche Mengen du von was genau fütterst.

    Bei einem meiner Jungs führen alle RFK die von Geflügel stammen immer zu sehr harten Kot, weshalb er keine bekommt. Ansonsten kannst du noch Kalbsbrustknochen versuchen, die werden meist auch sehr gut vertragen.

    Du fütterst aktuell knapp über 2% vom Körpergewicht, dass ist in Ordnung, ich füttere 2,5 - 3% vom Körpergewicht, weil meine Jungs auch sehr aktiv sind.

    Aber stell mal einen Wochenplan ein, dann ist man schlauer.

    Momentan sind die Doodles ja im Endeffekt alles Vermehrerhunde, weil sie keine Rasseanerkennung haben. Diese werden sie jedoch über kurz oder lang erhalten, da würde ich drauf wetten. Grade wegen der steigenden Beliebtheit dieser Designerrassen.

    Ich habe einen Labradoodle kennengelernt und hatte erst massive Vorurteile - bin halt auch nur ein Mensch. Resumierend muss ich sagen, es ist eine nette Kombination aber nicht meine Art Hund. Aber ich steh auch nicht auf Pudel und da kommt halt sehr stark der Pudel durch.

    Ansonsten was soll man zu sagen ... für mich sind Doodle Mischlinge wie andere Mixe auch. Ich steh nicht auf Designerhunde.

    Wir machen ja lange Leine/kurze Leine (das selbe wie Geschirr/Halsband nur halt das Ritual über die Leine) und ja der Hund generalisiert irgendwann. Nicht von heute auf morgen aber sobald er an der kurzen Leine gut läuft, fängt er auch an, an der langen Leine immer besser zu laufen.

    Wenn du es mit Geschirr/Halsband machen möchtest, dann würde ich immer beides ummachen, damit du immer mal eine Übungssequenz zwischenschieben kannst. Muss ja nicht lang sein aber jede Sequenz bringt euch ein Stück weiter.

    Unser Zweithund Mr. Big schaut definitiv und aufmerksam Hundesendungen. Er erkennt Hunde im Fernsehen ohne das diese Geräusche machen. Anfänglich waren wir wirklich überrascht, weil er anfing zu knurren, obwohl der Hund im Fernsehen überhaupt keinen Ton von sich gegeben hat. D.h. er erkennt aktiv die Figur im Fernsehen ... das fand ich schon sehr faszinierend.

    Selbst mein Dobermann (keine Unterwolle) kriegt nur bei wirklich massiver Kälte einen Mantel an. Es ist reine Gewöhnungssache ... und man tut einem gesunden Hund keinen Gefallen, wenn man ihn in Klamotten einpackt.

    Ein alter oder kranker Hund ist ein anderer Schnack, dem würde ich auch, ohne mit der Wimper zu zucken, einen Mantel anziehen aber ein gesunder Hund bekommt bei mir bei Regen keinen Mantel an und bei kaltem Wetter je nach Hund ... hat er keine Unterwolle oder ist es ein Miniporsche der sich knapp über Fußbodenhöhe bewegt bei kaum Fellwuchs, dann würde ich auch nen Mantel anziehen.

    Zitat

    Also bei mir hat sich die Leinenaggression meiner Großen fast von allein gegeben.
    Ich habe anfgefangen, andere Hunde "weitläufig" zu umgehen (mind. 10 m Abstand) und meine Hunde mit Leckerchenwerfen abzulenken. Das hat super geklappt.

    Wenn es immer so einfach wäre, dann wäre das Thema "Leinenaggression" nicht so ein großes. Ganz ab davon, dass man in den seltensten Fällen das "Problem" mal eben im 10-Meter-Radius umgehen kann, da macht einen das reale Leben einen Strich durch die Rechnung. Wenn man auf einem Gassigang 15 Hunde begegnen und eventuell noch einen Hund hat, der auf 50 Meter schon reagiert, manche reagieren schon auf den Geruch eines anderen Hundes, obwohl sie ihn noch nicht sehen, dann hast du mit solchen Trainingsmethoden null Chance. Mein Hund war bei jedem Menschen gleich leinenaggressiv... ihm ging es nur um die Sache, also nicht ans andere Ende der Leine :D .

    Es gibt zig Gründe, warum ein Hund so reagiert und es gibt zig Abstufungen der Leinenaggro. Ich habe schon diverse Hunde gesehen die böse Leinenaggressiv gewesen sein sollen und als ich sie dann real kennenlernte, da mußte ich schon grinsen. Mein Hund war ein Irrer an der Leine der sich im Übersprung auch gegen den Halter der Leine gerichtet hat. Bei so einer Leinenaggression kannst du nicht ein Jahr nen paar Bögen drehen und nen paar Leckerchen werfen.

    Ich finde es super, dass es bei dir so entspannt geklappt hat aber ich finde es auch leichtfertig bei einem Hund der sich so verhält wie hier, sprich sich gegen den Halter wendet (und das sehr bewußt, da nach dem eigentlichen Vorfall) nicht zwingend zu einem Trainer rät. Ist nicht bös gemeint (auch nicht auf dich bezogen) aber da finde ich es sogar leichtfertig zum zeigen und benennen zu raten, dass kann so dermaßen in die Hose gehen und wer trägt dann die Verantwortung?

    Hier haben Tipps aus dem Internet nix zu suchen, sondern da gehört ein Trainer ran der sich das Mensch-Hund-Gespann anschaut.

    Es ist halt leider so, dass sich die Problematik der Leinenaggression meist aufbaut, d.h. sie fängt langsam an und wird dann immer schlimmer, deshalb wäre es schon sinnvoll, dass du einen Einzeltrainer holst solange das ganze noch in den "Kinderschuhen" steckt.

    Hast du keine Möglichkeit, dass dich deine Eltern ausnahmsweise mal finanziell unterstützen. Du kannst ihnen das Geld ja im Zweifelsfall nachher zurückgeben. Das Problem ist je länger du wartest um so ätzender wird es.

    Ein guter Trainer schaut sich das ganze an, auch im häuslichen Bereich, erarbeitet mit dir zusammen die Gründe was falsch läuft und da braucht es oft nicht mehr als 2-3 Stunden, dass du genug an der Hand hast, um alleine weiter arbeiten zu können.

    Zitat

    War es falsch sie dann bei mir aufm Schoss zu lassen bzw auf den arm zu nehmen? Dachte mir dann halt, wenn Sunny größer wäre könnte ich das ja auch ned machen...aber ich hatte so angst und wollte nur noch meinen Hund "retten" :-/

    Du konntest nicht abschätzen wie sich die Situation entwickelt und da ist es absolut legitim sich seinen 3 Käsehoch zu schnappen, denn so ein kleiner Schnuffel tut sich da ja dann doch eher mal was. Grundsätzlich ist es natürlich nicht gut, wenn man seinen Hund hoch nimmt aber ganz ehrlich, hätte ich einen Kleinhund, dann hätte ich ihn auch gegriffen.

    Wichtig ist das du souveräner wirst in solchen Situationen. Versuche solche Hunde zu stoppen indem du sie wegschickst und halte deinen Hund hinter dich, bzw. zwischen deinen Beinen. Wichtig ist, dass du ihn nicht betüdelst, denn er soll selbstverständlich Schutz bei dir finden aber es sollen keine Ängste und auch kein Größenwahn gefördert werden.

    Leider ist das normal. Ein Hund der in einem zuhause problemlos stundenlang alleine bleiben konnte, kann dies nach einem Umzug noch lange nicht. Ihr müßt das alleinsein genauso aufbauen, wie bei einem Welpen. Erst nur kurz vor die Tür, gleich wieder reinkommen, kurz zum Briefkasten ... Türen hinter euch schließen ...

    Das ist nicht einfach. Wir haben das Problem momentan leider auch und es ist ein hartes Brot. Aber wenn euer Hund schon alleine bleiben konnte, dann lernt er es mit ein wenig Glück auch leichter wieder neu.