Beiträge von Fantasmita

    Ich möchte da nicht zuviel raten, weil ich der Meinung bin, dass ihr einen Trainer engagieren solltet, welcher sich vor Ort anschaut, was die Motivation für dieses veränderte Verhalten ist, dass läßt sich in einem Forum nur schwerlich erkennen.

    Allerdings würden bei mir beide Hunde aus dem Bett fliegen, wenn sie sich so in die Flicken kriegen würden. Das ein Hund im Bad verbleiben muss, finde ich wirklich nicht optimal, dass kann die Aggressionen im Zweifelsfall nur steigern.

    Auch müßt ihr präsenter sein und die Hunde müssen lernen, dass die Entscheidungen über euch laufen und sie keinen Grund haben irgendwas miteinander auszufechten. Hier wäre halt wieder der Verweis auf einen Trainer.

    Yanie
    Ich bin auch der Meinung, dass ein Hund hören sollte, auch wenn er kein Futter dafür bekommt. So wie ich dich verstanden habe belohnst du ja variabel, d.h. dein Hund erwartet nicht zwingend ständig eine Belohnung und du belohnst auch mal mit streicheln und nicht nur mit Lecker.

    In meinen Augen machst du das genau richtig und von daher denke ich, dass du in der Hundeschule nicht glücklich werden wirst, denn der Ansatz dieser Hundeschule ist ein komplett anderer als das was du machst. Für andere Hundehalter mag es das richtige sein, wenn mir diese Einstellung auch zu massiv ist.

    Wenn ein Hund etwas wirklich kann, dann belohne ich auch nicht mehr mit Leckerlie, dann gibt es in größeren Abständen mal ne Belohnung (sei es nun ein Lecker, körperliches Lob oder Spieli) aber grundsätzlich ist es natürlich sinnvoll damit zu arbeiten, grade wenn man neue Sachen trainiert.

    Eigentlich ist es ja gradezu vorbildlich, dass du deinen Hund das Futter erarbeiten läßt, deswegen würde ich mich da nicht verunsichern lassen und wenn deine Einstellung dort verurteilt wird, dann würde ich mir schon eine andere HuSchu suchen, die mehr zu euch paßt.

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    Wie kommt es, dass er immer wegläuft?

    Liegt wohl elementar daran, dass ihr keinen Zaun habt und ihn unbeaufsichtigt laßt ;)

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    Und wie kann ich es ihm beibringen, dass er das nicht machen soll?

    Das erfordert eure ständige Anwesenheit, eventuell eine Schleppleine und das ihr ihm beibringt, wo die Gartengrenzen sind, welcher er nicht überschreiten darf.

    Am sinnvollsten ist das ziehen eines Zaunes oder ihr laßt ihn nicht unbeaufsichtigt in den Garten. Ist doch logisch, dass es ihm dort irgendwann zu langweilig wird und das er auf Entdeckungstour geht.

    Unser Big lacht nie aber Max "lacht" sehr oft. Es gibt ja auch Studien darüber, dass einige Hunde "lachen" können, es dem Menschen praktisch abgeschaut haben.

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    Wir bekamen neue Nachbarn. Sehr nette leute. Sie haben auch eine ca. 5 Jahre alte Tochter die jedes mal meine Maja streicheln möchte - ist für mich auch kein Problem.

    Du schreibst es ... FÜR DICH ist es auch kein Problem. Da geht es aber nicht um dich, sondern um das was dein Hund verträgt.

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    Meine Maja hatte anfangs zwar bissi Angst aber mit der Zeit legte es sich und sie lässt sich streicheln und WAR bis jetzt immer ruhig.

    Du hast sie ja genötigt diese Situation, die ihr ungeheuer war und die sich beängstigt hat, auszuhalten. Sie hat lediglich gelernt es zu ertragen aber nicht zu mögen. Sie war bisher immer ruhig und ist jetzt halt explodiert, dass hätte auch schlimmer sein können.

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    Was kann ich tun, damit das nicht mehr passiert?

    Respektiere die Grenzen deines Hundes. Lerne ihn zu lesen und gewöhne ihn Schritt für Schritt an Situationen mit denen er nicht klar kommt, damit du seine Versicherung, sein Rückhalt bist und er nicht in die Notlage kommen muss, selber zu handeln.

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    Es ging wirklich alles so schnell. Maja zeigte auch keine Anzeichen, dass es ihr zuviel war oder so.

    Vielleicht hat sie diese gezeigt ... vielleicht nur minimal, dass du es nicht wahrgenommen hast. Vielleicht hat sie aber auch gelernt, dass sie etwas ertragen muss und nicht zeigen darf, dass ihr etwas nicht gefällt, weil man es nicht respektiert.

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    Egal ob sie nur Spielen wollte oder doch Angst hatte (was dann auch meine Schuld wäre da ich sie gar nicht ranlassen hätte dürften - allerdings zeigte sie keine Anzeichen dafür) - sowas darf einfach nicht passieren

    Du hast Recht ... sowas darf nicht passieren. Natürlich dürfen keine Kinder in Mitleidenschaft gezogen werden, also ist es an dir zukünftig deinen Hund so zu schützen, dass er nicht selber handeln muss und es ist an dir ihn langsam an Dinge zu führen, die für ihn beängstigend sind.

    Du hast es vermasselt ;) aber niemand ist perfekt. Mach es in Zukunft einfach besser und suche nicht irgendeine Schuld in deinem Hund, denn der war nur hilflos.

    Wir haben da keine Probleme.

    Beim "normalen" Gassigang um die Ecke ist es zwar schon so, dass manche Leute die Straßenseite wechseln aber das kümmert mich herzlich wenig, mehr Platz für uns.

    Spielen kommt eh nur im Freilauf zum tragen und da haben wir null Probleme. Max ist sehr verspielt und wir haben ihn von klein auf beigebracht, dass er mit kleineren Hunden vorsichtiger sein muss, was er auch macht. Somit ist es als "Spielschlampe" bekannt und wir haben null Probleme. Big ist sehr ungestüm, weshalb wir ihn bei uns behalten, bis wir checken können, ob die Hund-Hund-Konstelation paßt und dann darf er auch loslegen. Er ist ja neu dazugekommen und muss "anständiges Verhalten" im Spiel noch lernen.

    Mein Mann sieht das nicht so eng aber ich schon, da ich es für andere Hundehalter sehr unschön finde, wenn ein stattlicher Dobermann auf ihre Hunde zustürmt .. sie wissen ja nicht, ob gut oder böse gesinnt. Deswegen bleibt er im Fuß, wir checken die Lage und geben ihn dann frei zum spielen. So lernt er mit der Zeit sich besser zu kontrollieren und geht die Kontakte von sich aus ruhiger an.

    Ergo .. .2 große Hunde = 0 Probleme mit anderen

    Natürlich gibt es vereinzelt Hundehalter die Probleme mit größeren Hunden haben oder die selber ein bissel Angst haben, wenn ich das merke oder sie was in die Richtung äußern, respektiere ich das und dann geht man halt weiter.

    ConStar
    Ich halte mich mal raus aus der Diskussion "nimm den Glasbox-Hund nicht", da ich denke es wurden genug Argumente gebracht, es bringt nix diese 100 x zu wiederholen und das jeder erneut sein Entsetzen ausdrückt. Mehr als argumentieren kann man nicht, ihr seit erwachsen, werdet drüber nachdenken und die Entscheidung treffen, welche ihr für richtig haltet. Diese zu bewerten ist nicht unsere und schon gar nicht meine Aufgabe.

    Etwas anderes möchte ich jedoch anmerken. Euch muss klar sein, dass die Erziehung dieses Hundes ein Drama werden kann. Er wird mit größter Wahrscheinlichkeit keine Sozialisierung erfahren haben und lebt auf einem beschränkten Raum, vegetiert in seinem eigenen Fäkalien und wird von allen begafft.
    Es kann sein, dass dieser Hund nie in der Lage sein wird, sich in das Leben deines Bruders einzufügen, vielleicht kommt er nie mit dem Leben und den Reizen klar, vielleicht entwickelt er Aggressionen gegen Mensch und/oder Hund, vielleicht kommt er nicht mit anderen Hunden klar, vielleicht wird er nie stubenrein.

    Dein Bruder soll sich bewußt sein, was alles sein kann, denn einfach wird dieser Hund wohl nicht, vielleicht auch nicht so dramatisch, wie von mir beschrieben aber lieber vom schlimmsten ausgehen, dann ist man hinterher nicht schockiert.

    So süß er aussieht ... dein Bruder soll sich der Konsequenzen voll bewußt sein, wenn er ihn nimmt.