Beiträge von jazzy

    Wir sind mit Bravecto weiterhin zeckenfrei.

    Im Zeckenhochgebiet, im Wald, am See, im hohen Gras. Keine Zecken mehr.


    Anfang Juli läuft die offizielle Wirkungsdauer aus.

    Mal sehen, wann und was wir nachlegen.

    Die Wirkung hatte ich bei meinen Shelties auch, und war eigentlich auch zufrieden. Jetzt hat mich total verunsichert dass meine Züchterin und andere total davon abgeraten haben und Horrorgeschichten von Nebenwirkungen erzählt haben (auch die dazu gehörige Facebookgruppe). Und ein Nervengift ist es ja schon thinking-dog-face Aber die bisher ungefährlichen Mittel bringen nicht wirklich was und die Bissstellen sehen bei den Hunden nicht schön aus (meistens stark angeschwollen nach dem Entfernen der Zecken). Ich weiß echt nicht was besser ist (die Wahl zwischen Pest und Cholera).

    Ich denke schon auch dass es ein Zusammenspiel vieler Faktoren ist. Züchter, die Betriebsblind werden, Käufer, die sich zu wenig informieren oder einfach keinen Lust haben zu suchen und lange zu warten und dann die Ausstellungen bei denen oft von Züchterkollegen gerichtet wird. Man will sich gegenseitig ja nicht verärgern, stellt man doch seine eigenen Produkte demnächst auch wieder bei dem aus, der heute richtet. Außerdem die großen Verbände, die an Ausstellungen und Zucht eine große Einnahmequelle haben und woran dann wieder Arbeitsplätze hängen.


    Wer von diesen hat wirklich die Macht die ganze Sache auf ein vernünftiges Niveau zu bringen? Ich denke allein keiner und einen Zusammenhalt von Allen sehe ich schon gar nicht, das klappt doch schon in kleinerem Rahmen in unserer heutigen Gesellschaft nicht mehr.


    Da habe ich als mündiger Käufer doch nur für mich allein die Möglichkeit genau hinzusehen was ich haben möchte und was ich noch akzeptieren kann und die Qualzucht nicht zu unterstützen.

    Also hier ist es in den Kleinanzeigen mittlerweile so, dass Unmengen an Welpen inseriert sind und das auch schon seit einigen Tagen. Mir scheint so langsam lässt die Nachfrage deutlich nach?
    Junge Abgabehunde gibt es überraschenderweise kaum. Toi toi toi dass das so bleibt.

    Ich hoffe so inständig dass diese Vermehrer und Möchtegern-Hobbyzüchter endlich auf ihren wilden Mischungen sitzen bleiben.

    Was wäre denn die Alternative zu Ausstellungen?

    Man braucht doch eine Begutachtung des Körperbaus und Fells durch einen neutralen Dritten.


    Zum Beispiel eine Phänotypbeurteilung bei der Zuchtzulassung und KEINE wettbewerbsorientierten Veranstaltungen mit Titeln.

    Ich denke auch dass das für eine vernünftige Zucht völlig ausreichend wäre. Bei allem anderen, welches in Wettbewerbe ausartet, geht es nur im die Befriedigung der Eitelkeit des Menschen.

    Was meint ihr denn wie schwer oder groß ein Hund sein müsste, damit Greifvögel kein Problem mehr darstellen? Die Falken bei uns auf dem Land klauen ja sogar die Bielefelder Hühner, die haben ja durchaus auch so 3-4 Kilo. Ich muss ehrlich sagen, wenn ich meinen Hund nicht mehr unbeaufsichtigt in unseren Garten lassen könnte, das würde schon in der Rasseplanung mit eine große Rolle spielen. Momentan bin ich ja der Meinung es gibt irgendwas bis sechs Kilo, Border Terrier, Papillon oder ähnliches. Also nicht in naher Zukunft, aber irgendwann mal.

    Eine Falknerin, die wir ab und zu mal auf dem Spaziergang treffen, meinte zur Zeit der Shelties, dass das eine Größe ist wo sie noch keine Bedenken hätte. Alles war kleiner wäre könnte schon potenziell ein Problem werden. Ihr Vogel, den sie auf den Spaziergängen dabei hatte, wird auch aktiv zum Ratten fangen in Gebäuden eingesetzt.

    Ich frage mich auch, wie man das Wesen von Zuchthunden jeder Rasse realistischer beurteilen könnte. Mir wäre es z.B. wirklich wichtig, dass die Elterntiere eines Welpen auch wirklich rassetypisches Verhalten im Alltag zeigen.


    Mir selbst fällt da leider keine realistische Lösung ein...

    Für viele Rassen gehört bei der Zuchtzulassung eine Wesensprüfung zu den Ausstellungen dazu.