Ich habe den richtigen Moment verpasst, um aus der Stadt rauszuziehen. Inzwischen ist das Umland auch unbezahlbar, sodass ich mich irgendwie damit abgefunden habe, in meinem Ghetto zu wohnen... Ich schaue nur noch oberflächlich nach Wohnungen, weil meine Besichtigungen alle furchtbar waren (inkl. einer rechtsextremer Vermieterin... nein, danke!) und sowieso so gut wie überall steht "Keine Haustiere!!!".
Meine Arbeitsstelle? Einmal quer durch die Stadt (würde gerne öffentlich fahren, aber das ist mit zwei großen Hunden auf der Stammstrecke einfach ätzend, weil es immer voll ist und man immer im Weg steht....).
Meine Zahnärztin? Quer durch die Stadt und dann noch außerhalb.
Gassi gehe ich bei mir inzwischen gar nicht mehr, entweder geh ich bei meiner Arbeit, weil es da entspannter ist oder ich fahre 20 Minuten in den Wald.
Zughundesport? Frühjahr und Herbst 20 Minuten bis in den Wald, im Winter mit dem Schlitten weiter raus.
Ich gehe so gut wie nie ins Kino, interessiere mich 0,0 für Kunst oder irgendwelche Events mit noch mehr Menschen. Letztendlich hab ich von der Großstadt und speziell von meiner Lage nur den Benefit, dass ich in 20-25 Minuten 4 Tierkliniken erreichen kann- und wer meine Vorgeschichte mit Ebby kennt, weiß, wie oft wir das benötigt haben...
Wir gerne würde ich einfach irgendwo wohnen, wo ich einfach nur 15 Minuten in den nächsten Wald laufe oder aufs Feld....