Beiträge von Schnaudel

    Wenn ich richtig gerechnet habe, dann ist Dein Hund irgendwann/ca. Mitte 2012 geboren, richtig?

    Dann hat man es etwas übertrieben... denn man hat die Impfabstände gewählt, die für Welpenimpfungen notwendig wären, gewählt. Bei Welpen grundimmunisiert man nach einem gängigen Schema 8.,12. und 16. Woche. Diese engen Abstände sind notwendig, weil Welpen noch Antikörper der Mutter im Körper haben, man weiß aber eben nicht, wie lange (deswegen beginnt man mit den Impfungen in der 8.Woche) und wann sie vollständig abgebaut sind (deswegen letzte "Welpenimpfung" in der 16. Woche).

    Dein Hund war aber kein Welpe mehr, als sie die Impfungen im letzten Jahr erhielt.

    So. Rabisin war natürlich für die Ausfuhr aus Malta, ich gehe jetzt davon aus, dass das im letzten Jahr war, notwendig. Ich könnte mir vorstellen, dass diese Impfung am 17.07. verabreicht wurde.
    Dann wurde 3 Mal gegen Staupe, Hepatitis und Parvovirose geimpft. Da hätte es wohl auch eine einmalige Impfung getan. Ebenso so häufig wurde gegen Zwingerhusten geimpft (Pi), grundsätzlich bei Tierheim/Pflegestellenkandidaten sicherlich sinnvoll.

    Ist die Tollwutimpfung bis 2016 eingetragen?
    Auch gegen Staupe, Hepatitis und Parvovirose würde ich frühestens 2016 nachimpfen lassen. Die deutschen Impfleitlinien empfehlen hier alle drei Jahre zu impfen, auch wenn sich das leider noch nicht bis zu jedem Tierarzt durchgemorst hat.

    Zitat

    Ja. In der Dissertation von Susanna Arnold "Harninkontinenz bei kastrierten Hündinnen" sind Statistiken drin. Es ist wirklich so, das 60% der kastrierten Hündinnen mit einem Körpergewicht von mehr als 30kg nach der Kastration inkontinent werden.

    Quelle:http://www.yorkie-hundeforum.com/forum/gesundhe…/320454000.html

    so und nun, verabschide ich mich hier, DAS ist mir nun wirklich zu blöd, 60% laut dieser Studie, die ich nicht selber eingesehen habe, aber es ganz einfahc mal glaube, und da bin ich die, die die verrückte Wahrnehmung hat, alles klar ;)

    Studie würde ich gern im Original lesen, da sie aber schon fast 20 Jahre alt ist, kann ich nichts im Originalwortlaut finden. Wirklich völlig unabhängig vom Thema verlasse ich mich da sehr ungern auf die Deutungen Dritter.

    Aber mal völlig unabhängig vom Pochen auf der persönlichen und fremden Wahrnehmung....

    Was wäre denn Dein konkreter Tipp, oder wie würdest Du an Stelle der TS vorgehen? Eine Kastration der Hündin käme ja vermutlich nicht in Frage, also - würdest Du den Rüden kastrieren lassen (und je nach Lage dann auch den zweiten?), würdest Du vom Mann erwarten, dass er regelmäßig zu den Schwiegereltern zieht? Einen der Hunde weggeben? DAS ist doch die eigentliche Frage, letztendlich.

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    Es ist so schon nicht einfach einen guten Sitter zu finden.
    Einen Sitter zu finden der bereit ist die Jungfräulichkeit der Hündin mit vollem Körpereinsatz zu beschützen dürfte noch schwerer sein.
    Reden können viele, aber egal wie man ausweicht und plant, man kann je nach Gegend in der man wohnt eben nicht allen Hunden aus dem Weg gehen. Und ein Sitter ist eben nicht der Halter und ist allein dadurch nicht zu soviel bereit wie der Halter selber.

    Das denke ich auch. Auch braucht man in der Regel ja noch Ausweichpersonen, falls der hauptamtliche Sitter ausfällt. Mir selbst wäre es auch sehr wichtig, dass der Sitter mein Vertrauen genießt, ich ein gutes, sicheres Gefühl habe. Ehrlich gesagt würde ich nicht so gern "1B" wählen, den ich eigentlich nicht so toll finde, nur weil die Auswahl von vorneherein beschränkt ist.

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    Was hat denn nun der Umstand das man einen Hund illegal hält damit zu tun, als was ein Tierheim einen Hund anbietet? :???:

    Das ersteres nicht ok ist, wenn es mit voller Absicht passiert, ist eigentlich indiskutabel.

    Ich denke, das Problem ist doch dabei, dass man schnell in die illegale Ecke kommt, wenn man den Hund in Augen der Behörden nicht als das anmeldet, was er "eigentlich ist". Ich weiß nicht, wie diese Fälle in den einzelnen Bundesländern gehandhabt werden.
    Angenommen, bei einem Rassegutachten kommt tatsächlich heraus, dass der Boxer-Labbi doch ein Listenhund ist. Ich weiß zum Beispiel nicht, ob man dann in Hamburg eine Haltegenehmigung bekommt (die man ja für einige Rassen so gegen null erhält)? Oder seine "Zuverlässigkeit" in Frage stellt, weil man den Hund nicht ordnungsgemäß anmeldet?
    Wenn das so einfach wäre, dann wären ja alle Tierheime "dumm", die noch Listenhunde ausweisen.....

    Ich *persönlich* würde die Impfung ca. im Alter von 16 Wochen tatsächlich noch geben. Es geht dabei um die Antikörper der Mutter, die der Welpe noch "übernimmt". Sind diese im Alter von 12 Wochen noch vorhanden (ist individuell unterschiedlich), dann kann die Impfung nicht vollständig greifen. Verzichtet man auf die Impfung im Alter von 16 Wochen, dann läuft der Welpe eventuell lange ohne zureichenden Impfschutz.....
    Bei Tollwut hätte ich die Impfung von vorneherein in einem höheren als 16 Wochen Alter geben lassen, aber bei Parvovirose und Staupe würde ich nicht auf Vabanque setzen.

    Hier ist es auch nochmals erklärt:

    http://www.wsava.org/sites/default/…ay%202013_0.pdf

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    Ich habe mal eine Frau beim Gassi mitten im Hamburg getroffen und die hatte einen Boxer-AmStaff-Mix (50/50-Mix) und die hatte ihn nichts als Listenhund angemeldt, sie wusste nichtmal, dass sie einen AmStaff-Mix nicht ohne weiteres halten darf. Polizei und Ordnungsamt (die sie sogar mal angequatscht haben, weil sie ihn nicht an der Leine hatte) haben nie was gesagt und ich glaube, die meisten OA-Mitarbeiten haben keine Ahnung was ein Listi ist und was nicht.
    Also nicht das ich ihr Vorgegen richtig finde oder so, aber nur so als Gegenbeispiel... Hab sie aber auch nicht gefragt, wie lange sie ihn schon hat/ schon im Hamburg wohnt oder so...

    Heikel. Hat sie eben Glück gehabt. Hätte hier in Hamburg, je nach Bezirk, auch anders laufen können. Einfach mal ins Hamburger TH mit ausgiebigen Listenhundbestand, viele mit der Beschreibung "von den Behörden eingezogen" schauen. Ich als Hamburgerin finde, dass diese Frau sich risikoreich verhält, den Hund dann noch ohne Leine laufen zu lassen..... eigentlich bin ich sprachlos.

    http://www.hamburger-tierschutzverein.de/tiervermittlun…-245-s-14-jimmy

    http://www.hamburger-tierschutzverein.de/tiervermittlun…614-s-09-tayson

    http://www.hamburger-tierschutzverein.de/tiervermittlun…unde/198-bommel

    ....und in der Vermittlungsliste geht es munter in diesem Stil weiter.....

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    Rübennase, wenn deine Hunde solche Probleme hatten dann ist eine Kastration natürlich angebracht. Hier geht es aber darum eine völlig gesunde Hündin zu kastrieren, weil man bei der Anschaffung anscheinend nicht nachgedacht hat (das vermute ich jetzt, eine Antwort kam ja noch immer nicht). Das sind zwei völlig verschiedene Dinge.

    Aber die TS hat doch Probleme, die sie vielleicht im Vorfeld unterschätzt hat? Ich finde es eigentlich nicht so problemlos, wenn Ehemann nebst Hund ausziehen müssen...
    Sie hat doch auch begründet, warum sie die Hündin kastrieren lassen will, denn:

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    ABER hier leben zwei intakte Rüden und die zu entbömmeln kommt aufgrund verhaltenstechnischer Dinge nicht infrage.

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    Hier leben 2 Rüden und 1 Hündin und mir war klar, das ALLE kastriert werden, auch wenn das jetzt egoistisch oder bequem erscheint, dann ist es eben so!
    Wir leben in einer Großstadt mit hunderttausenden Hunden, fahren fast täglich in ein großes Auslaufgebiet, wo wir wieder auf viele Hunde treffen und um meinen Hunden den Stress mit anderen Rüden / Hündinnen zu nehmen, sind sie kastriert. Ich nehme ihnen auch gesundheitliche Gefahren, die oft erst im Alter auftreten und ja, ich weiß das es auch andere Krebserkrankungen gibt.

    Ja, auch das ist ein wichtiger Punkt. Wie gesagt, mein Hund ist unkastriert, aber ich bin mir nicht einmal immer sicher, ob das die "richtige" Entscheidung ist, wenn es die denn überhaupt geben kann. Natürlich kann man auch da sagen, das weiß man doch vorher, wo man wohnt... :smile: Die Hundedichte ist hier so groß, dass er natürlich bisweilen auch recht absorbiert ist, auch nervös. Allerdings ist er zuhause ruhig, macht keinen Fiepterror, frisst, usw. Ich finde, dass eine solche Entscheidung fast immer eine Gratwanderung ist, man sollte sie nicht unter ideologischen Aspekten, sondern individuell treffen. Der Alph wäre auch 100% sicher ein Kandidat, den ich nicht mit einer intakten Hündin halten würde - das steht aber auch gar nicht zur Debatte. Ich bin mir sehr sicher, dass ich dann ihn oder die Hündin kastrieren lassen würde.

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    Das hat nix mit Lehrerin zu tun. Ich wollte ein Zitat haben, weil es diese Aussage in diesem Thread schlicht und ergreifend nicht gibt. Da ändert auch "querlesen" nix ;) .

    Doch gab es. Was soll denn diese Korinthenklauberei, die uns in der Diskussion kein bisschen voran bringt? Ich habe meine Meinung zum Ausdruck gebracht, dass ich eben nicht meine, dass Erziehung immer hilft. Warum bestehst Du so auf "Beweisen"?

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    Den Rest bekommt man mit Erziehung und Auslastung in den Griff.