Beiträge von Schnaudel

    Schwer, da was zu sagen.
    Wie fit die alte Dame ist, ist von außen schwierig zu beurteilen.
    Sich -wenn man gebrechlich ist und anscheinend öfter mal ins Krankenhaus muss- einen Junghund anzuschaffen, ohne dass Vorkehrungen für dessen Unterbringung getroffen werden und der Hund hängt allein in der Wohnung... finde ich jetzt ebenso nicht so ganz toll. Und richtig vorausschauend ist das nicht. Wenn man sich einen Hund hält, dann hat man vorzusorgen, jetzt mal unabhängig vom Alter.

    Ich denke, die Tochter kommt und wird sich ein Bild der Lage machen.
    Keiner weiß doch auch, wie es der alten Dame aktuell geht? Wie lange muss sie im KH bleiben?

    Am besten klärt man diese Dinge doch gemeinsam mit den Angehörigen. Also erst einmal abwarten, wie die Tochter so ist und sie anhören.

    Zitat

    Also meine wurde wegen Dauerläufigkeit und Abzess kastriert und ist weder verfressener, noch hat sie komisches Fell noch ist sie inkontinent.

    Klar, kann alles passieren. Aber tuts nicht immer.
    Eigentlich würden mich mal HH interessieren, die hier angemeldet sind und von solchen Nebenwirkungen berichten.

    Hier. Der letzte Hund meiner Eltern (lebt inzwischen nicht mehr) ist im Alter von -ich glaube 7?- Jahren aus medizinischen Gründen kastriert worden.
    Die ganzen Horrorszenarien sind nicht eingetreten, allerdings ist er wirklich verfressen wie ein Staubsauger geworden, obwohl er vorher ein echter Mäkelbube war.

    Alph ist inzwischen der vierte Rüde, den ich live und in Farbe erlebe (die waren bzw. sind bis auf den "Spätkastraten" alle intakt).
    Bei einem von ihnen denke ich, da wäre eine Kastration sicherlich hilfreich gewesen.
    Beim Alph haben mir Trainer und TA abgeraten. Genauso hätte mir ein Rütter vielleicht zugeraten.
    Ja nun, er darf seine Meinung haben. Das ist trotzdem kein Grund zum Hyperventilieren.

    Allerdings würde ich mir eine persönliche Entscheidung immer vorbehalten, und ich denke auch jeder Hundehalter muss es selbst entscheiden. Ich erkläre auch nicht den Rest der Menschheit für zu doof, um über eine Kastration zu entscheiden.
    Wer mit seinen unkastrierten Rüden klarkommt, wunderbar, das kann andere ja durchaus motivieren das auch zu versuchen.

    Zitat

    Ein großer Kurs wird es nicht. Männe macht seinen Kurs mit seinem Kollegen bei einer waschechten Russin (die auch zufällig aus der Krasnodargegend kommt).

    Prima. Dann lernst Du auch gleich die lokale "Färbung". Muttersprachlerin, besser geht es nicht.

    Zitat

    Schnaudel: Genau aus diesem Grund bekomme ich diese Nanny. Auch wegen der medizinischen Versorgung unseres Kindes.
    Russischkenntnisse? Gar nicht... Und das ist der Punkt, der mir Bauchschmerzen bereitet. BEsonders da ich sehr langsam lerne. Angeblich will mir die Firma meines Mannes den Kurs besorgen - aber vorher soll ich mir halt das Land anschauen.

    Wenn klar ist, dass Du gehen willst, dann versuch Einzelunterricht zu bekommen. VHS etc. ist viel zu langsam für Dich und Dein Anliegen, da kannst Du in 3 Monaten noch keinen Einkauf machen ;) Außerdem wird dann gleich gezielt an der Aussprache gearbeitet, das kann ein Gruppenkurs nur bedingt leisten.
    Kompetente Lehrer findet man häufig auch unter den Übersetzern, da kannst Du z.B. beim BDÜ oder ADÜ Nord mal schauen, ob es jemanden in Deiner Nähe gibt.

    Zitat

    Mitte Mai haben Männe und ich zwei Tage "interkulturelles Training". Und dann muss ich mal langsam auf einen Russischkurs pochen. Ich soll zwar eine deutsch-russische "Nanny" für mich und das Kleine bekommen (für Arzt-, Behörden- und andere Besuche), aber für mich wäre es keine Dauerlösung.

    Das mit der Nanny ist eine sehr gute Lösung... ich hab den Job längere Zeit umgekehrt gemacht, also für Russen hier in D.
    Vor allem kennt sie die Strukturen vor Ort, das ist unbezahlbar (ich sag nur "Trinkgeldwirtschaft", um es nett auszudrücken), gerade Beamte können (nicht müssen) ziemlich korrupt sein.
    Fängst Du mit Russisch an oder hast Du Vorkenntnisse? Ohne dauert es ein wenig bis man zur Sprechfähigkeit im Alltag findet ;)

    Vielleicht hilft diese Broschüre ja auf die Sprünge.
    Ich würde mal sagen, die TÄ beraten sozusagen gegen ihre Leitlinien. Warum ist mir schleierhaft.

    http://www.esccap.de/2-uploads/dive…hundewelpen.pdf

    stammt von diesem Link

    http://www.dvg.net/index.php?id=1093&contUid=0

    Zitat daraus:
    "Und auch später, wenn die Welpen geboren sind, werden weiterhin Wurmstadien – dann mit der
    Muttermilch – auf die Jungen übertragen. Die Folge kann ein massiver Wurmbefall mit sogar tödlichen
    Folgen für die Welpen sein."

    Hallo Dominik,

    ja, auch Welpen vom Züchter können krank werden. Du und ich im Prinzip auch jederzeit, Garantien gibt es da keine. Aber natürlich spielt Vorbeugung und "das Nötigste machen" natürlich auch eine Rolle.

    Das Impfschema Deiner Mutter ist übrigens mittlerweile modern, denn man hat herausgefunden, dass die meisten Impfstoffe 3 Jahre halten (wobei die Grundimmunisierung auf jeden Fall im Welpenalter nach Plan stattfinden sollte).
    Also gut, wenn Deine Mutter den Welpen nun so unbedingt haben möchte, dann versucht doch mal, auf die Verkäuferin einzuwirken, dass die Welpen ordnungsgemäß entwurmt werden. Damit helft Ihr dann ja allen 6 Würmchen.
    Und die Impfung dann nach Übergabe.

    Sollten sich allerdings noch weitere "Merkwürdigkeiten" ergeben, z.B. dass eine Entwurmung vehement abgelehnt wird, irgendwelche Geschichten, dass die Welpen vor der 8. Woche von der Mutter weggenommen werden müssen, dann nüscht wie weg.
    Kennt Ihr Leute in dem Dorf? Interessant wäre zu erfahren, ob es ein echter Ups-Wurf ist, oder ob die Dame öfter mal Welpen verkauft. Wenn ja, dann aber wirklich und eindeutig: Pfoten weg!

    Hallo Dominik,

    mit dem Mutterschutz stimmt leider nicht für Würmer. Die können sich Welpen sogar von der Mutter "holen". Bei einem erwachsenen Hund sind Würmer bei geringerem Befall kein Riesenproblem, für einen kleinen Welpen kann ein Wurmbefall eine hohe Belastung sein und eventuell Schäden nach sich ziehen.

    Also wenn Deine Mutter auf einem Welpenkauf dort besteht, fände ich Deine Idee prima, dort anzurufen. Aber lasst Euch dann Belege zeigen.

    Vielleicht denkt Deine Mutter ja auch noch Mal darüber nach, ob das wirklich die geeignete Adresse für einen Welpenkauf ist. Wir hatten hier z.B. gerade einen Fall, da ist ein ungeimpfter Welpe an Parvovirose verstorben. Das ist dann mehr als traurig.
    https://www.dogforum.de/parvovirose-t148366.html

    Abseits jeder Züchterdebatte:
    Überlege Dir doch nochmal, ob Du Welpen von einer Person kaufen willst, die an der medizinischen Versorgung der Tiere spart.
    Welpen werden normalerweise mit 14 Tagen spätestens 3 Wochen entwurmt. Wenn das wirklich nicht gemacht wurde, würde ich ernsthafte Zweifel an der sonstigen Kompetenz der Verkäufer hegen.

    Vielleicht nehme ich dieses "Ruhe lernen" auch einfach zu selbstverständlich :???:
    Irgendwie ist doch klar, dass ein Hund nicht dauernd Bespaßung und Aktion in der Wohnung hat und nicht wie ein Hibbel ständig auf Draht sein kann... das hält doch sonst keiner im Alltag aus :???:
    Man führt ja noch sein Leben als "Mensch" :???: