Beiträge von Schnaudel

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    Schnaudel, momentan siehts sehr gut aus. Sie leckt noch ab und zu, läßt sich aber von mir abhalten. Sie stellt sich in der Küche untern Tisch und kratzt sich den Rücken. Das macht sie sonst nie. Also juckt es definitiv.

    .........und das Beste........die Zubildung ist komplett weg! Nicht hart, nicht weich, einfach weg! So hatten wir es noch nie. Nicht mal nach der OP.

    Hast Du zufällig die frei verkäufliche Fenistilsalbe da? Die schwach dosierte 0,25% ist bei uns in der Hundeapotheke. Ganz dünn aufgetragen wirkt sie ganz gut gegen Juckistellen.

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    Schnaudel: So etwas ähnliches habe ich schon gedacht. ;) Meine Lehrerin macht die ersten Stunden erst einmal komplett ohne Buch (außer das Alphabet) und versucht mein Sprachgehör zu wecken. Und dann kommt die Grammatik etc. Ich kann mich jetzt schon vorstellen, grob erzählen was meine Familie macht und wo sie sind und arbeiten und Getränke, etc anbieten. :-) Die Lehrerin kommt zu uns nach Hause und sie ist sehr praktisch orientiert. Sie will sogar mit mir russisch kochen - natürlich mit russischer Kommunikation. |)
    Stimmt, die Russen habe ich auch als sehr kinderfreundlich kennengelernt. Und die Lehrerin meinte, dass die Russen sich auch freuen, wenn sie hören, dass eine Fremde ihre Sprache lernt bzw. lernen will - angeblich weil die Menschen unheimlich stolz auf ihre Sprache sind.

    Gute Lehrerin! Das Konzept finde ich super. Sprachgehör kannst Du auch noch unterstützen, indem Du z.B. über Digitalradio russische Sender hörst, auch wenn Du zu Anfang nichts verstehst. Es hilft, in die Melodie hineinzukommen. Jeden Tag 10 Minütchen bringen schon was.
    Lesen ist einfach sehr wichtig, z.B. wenn man sich in der Stadt verirrt kann man wenigstens Straßennamen und ähnliches entziffern.
    Ja, Russen freuen sich sehr wenn jemand Russisch lernt. Allerdings halten sie ihre Sprache auch gern für die allerkomplizierteste und überhaupt weltschönste Sprache. Manchmal sind sie da ein bisschen, na ja, gönnerhaft und angeberisch ;)
    Kochen ist ja super. Russen halten ziemlich viel von Knoblauch in der Wintersaison als Erkältungsfernhalter, VIEL Knoblauch :D

    Problem Nr.1 für mich bei Auslandsaufenthalten in Russland waren: Kakerlaken. Echt ekelhaft, denn wenn ein Haus erst einmal befallen ist, kriegt man sie kaum los (Versorgungsschächte, Treppenhäuser). Da würde ich bei der Wohnungssuche ein Auge draufhalten.

    Ah ja, jetzt wird es langsam ernst. Sehr spannend!
    Glaub mir, das Lesen und Schreiben an sich ist einfacher als man so denkt, eigentlich muss man nur ein Mal das Alphabet pauken (ich bin geprüfte und studierte Übersetzerin für Russisch, nicht dass Du denkst, ich laber Dich hier unqualifiziert voll).
    Flüssig sprechen finde ich ehrlich gesagt viel schwerer... aber vor Ort wird es kommen.
    Ich empfinde es in Russland als allgemein kinderfreundlich (auch wenn mehr Wert auf "formale" Erziehung als hier gelegt wird), bin aber ebenfalls gespannt, was Du von "vor Ort" berichtest.

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    Ich lade grad ein Video hoch um euch zu zeige, wie es Schara grad geht. Weiss mir langsam nicht mehr zu helfen. Ich habe ihr jetzt den Kragen umgemacht, damit sie sich die Stellen nicht aufschleckt, an denen es juckt oder weh tut. Und sie sitzt da und schleckt innerhalb des Kragens unaufhörlich. Seit Stunden!!!
    Auf die aufgeschleckten Stellen habe ich etwas von dem Schlangenenzym gemischt mit Echinacea Saft geschmiert. Das hat die THP mir geraten. Aber schaut selber:

    http://youtu.be/4Fj92tJ4GWg

    Ehrlich gesagt, wenn dieser Zustand seit Stunden andauert, dann wäre für mich das Experiment genau jetzt erst mal auf Eis gelegt. Es muss höllisch unangenehm für Schara sein, und ja, wenn es mein Hund wäre, dann würde ich jetzt beim TA um Cortison oder sonstige Segnungen der Schulmedizin betteln. Mir ist schon klar, dass man damit keine Grunderkrankung heilt und es keine Bonbons sind, aber meine Leidensfähigkeit hätte hier die Grenze.
    Was man danach unternimmt, kann man dann ja immer noch überlegen, das soll jetzt keine Grundsatzgeschichte sein, sondern eine Reaktion konkret auf Dein Video.
    Ich wünsche Schara gute Besserung!

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    Was ich noch sagen wollte zu unserer Hündin:
    Was das schnappen an der Leine betrifft: sie hat es vorher durch ein Knurren angedeutet, ich habe es nur nicht richtig wahr genommen.
    Zu dem Radfahrer: sie wollte nur spielen, da sich die Pedale bewegt hat. Sie hat eigentlich nur an der Hose gezupft.
    Ich weiss, das hört sich so an als wenn ich meine Hündin verteidige oder beschönige - aber ihr habt von Maulkorb gesprochen und ich wollte es nur noch einmal sagen.


    Als ich mit ihr vor kurzem beim Tierarzt war und sie geimpft wurde, sagte mir der Tierarzt - dass sie so eine brave sei - für das was sie schon alles mitgemacht hat und wir sollen stolz auf sie sein und vorallem geduldig.

    Ich habe daraus gelernt und besuche weiterhin fleißig die Hundeschule.

    Ich denke, Du solltest Dich von der Vorstellung lösen, dass hier jemand "moralisch" über Deine Hündin urteilt - ich zumindest denke bei Hunden nicht in diesen Kategorien.
    Wenn Dir also jemand vorschlägt, den Hund an einen Maulkorb zu gewöhnen, dann sehe ich das zunächst als Maßnahme eines verantwortungsvollen Hundehalters gegenüber seiner Umwelt. Nicht als Stempel, dass der Hund "böse" ist.

    Ich persönlich glaube nicht, dass es reines "Spielen" war, wie überhaupt Hunde sehr viel weniger "spielen" als Mensch annimmt. Nimm es einfach wie es war: etwas, an dem man arbeiten muss, und nimm diese Herausforderung an. Nur dann wird sich so etwas auf Dauer nicht wiederholen.

    Ich habe selbst einen Hund aus dem TH mit sehr unklarer Vergangenheit. Und was einem wirklich nicht hilft: die ewige Mitleidsschiene, "ach, der Arme, was musste er durchstehen, da kann er wohl schon mal dies und das". Das steht einem bei konstruktiver Arbeit völlig im Wege und macht gefühlsduselig, wo man es nicht sein sollte. Es ist schwer, das abzulegen... aber man kann daran arbeiten.

    Was Dritte über meinen Hund sagen hilft mir in kritischen Situationen überhaupt nicht. Den gebissenen Nachbarn interessiert schlicht nicht, ob meine Mutter, der TA oder der Pabst meinen Hund nett findet ;)

    Ich hatte mehrer Einzelstunden bei einer Trainerin, ich kann Dir guten Einzelunterricht aus eigener Erfahrung nur sehr, sehr ans Herz legen (und ich bin mit Hunden aufgewachsen) - MIR hat es sehr geholfen.

    Das war für Dich natürlich ein Riesenschreck, das kann ich verstehen, auch dass man da kopflos reagieren kann. Aber ich muss mich hier eindeutig Auf Björns Seite schlagen:

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    Die muss nicht heute Abend an die Schleppleine...sondern die nächsten Monate, bis ihr, evtl. mit professioneller Unterstützung, den Grundgehorsam so weit gefestigt habt, dass die nicht zu 80%, sondern zu 99% gehorcht!

    Vor einem Monat hat sie schon nach einem Kind geschnappt, jetzt dies. Das sollte ein letztes Ding-Dong sein, den Hund vorerst mit einer Leine zu sichern und sich wirklich individuelle Hilfe zu holen.
    Und, ich hatte es beim letzten Mal in anderem Zusammenhang schon geschrieben: lass diese Bestrafungsaktionen Stunden später. Der Hund kann da gar keinen Zusammenhang sehen.

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    Ja eigentlich hast Du vollkommen recht!!

    Aber ich versuche halt, alles so harmonisch wie möglich hinzubekommen, denn ansonsten habe ich in meine TÄ viel Vertrauen, sie hat unserem Oldie schon so oft geholfen und ich darf auch am Wochenende auf dem Handy anrufen, auch wenn sie keinen Dienst hat.


    Wow, das ist beneidenswert.

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    Das ist eine Beruhigung für uns alle und ich möchte halt, daß dies alles so bleibt. Natürlich darf es auch nicht auf Kosten von Ronjas Gesundheit gehen und darum will ich die Gradwanderung wenigstens versuchen!

    Kann ich gut verstehen. Schließlich ist für erfolgreiche Behandlungen auch ein vernünftiges Verhältnis wichtig. Aber ich denke, wenn sie wirklich souverän ist, nimmt sie Dir nicht übel, wenn Du -begründeterweise- etwas anders haben möchtest. Da wünsch ich Dir viel Erfolg für Deine "diplomatische Mission".

    Und täglich grüßt das Murmeltier.... gerade das Thema Grundimmunisierung scheint sehr schwierig zu sein (bitte, bitte neue Stiko-Leitlinien zur Impfung von Kleintieren, damit das Chaos mal ein Ende hat....)
    Gerade hatten wir hier ein ähnliches Thema:
    https://www.dogforum.de/impfung-t155001.html

    In Deinem Fall ist es natürlich besonders blöd... Wenn es MEIN Hund wäre (Achtung, persönliche Meinung :D ) würde ich ihn nicht in 3 Wochen nochmals impfen lassen, und dann womöglich in einem Jahr nocheinmal. 4 T-Impfungen in 2 Jahren wären mir zu viel.
    Eigentlich hätte wohl die Impfung in Spanien auch schon für 3 Jahre eingetragen werden können, wenn ich das mit meinem Laienauge richtig erfasst habe... ärgerlich.....

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    Dann setzt sich die Stiko ueber den Hersteller hinweg, oder die Empfehlung ist aelter als der Impfstoff. ;)
    Aber den gibt es auch schon eine Weile.
    Naja, Lobby eben. :hust:
    Muss jeder selber wisse, ich finds einfach frech. |)

    Klar, Leitlinien können veralten.
    Klar, unsere ganze Gesellschaft und insbesondere auch der medizinwirtschaftliche Bereich ist lobbyverseucht, ohne Frage. Andererseits wird auch hier im Forum schnell nach "Schadensersatz" bei vermeintlichen Behandlungsfehlern geschrien. Und da ist der Arzt im Spannungsfeld. Ich kann ihm da einfach nicht verdenken, dass er sich an die Leitlinien hält. Nix anderes wollte ich sagen. :smile:
    DIE eine ultimativ richtige Antwort auf medizinische Fragen wird man sowieso nie finden können ;)