Beiträge von Samojana

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    und dann noch den Folsäuremangel, den ich ja schon wusste 4,45 (7-17)

    Ursache für den niedrigen Wert kann EPI aber genauso eine Schleimhautschädigung im Dünndarmbereich sein.
    Für eine 100. prozentige Diagnose EPI benötigt man weitere Untersuchungen.

    http://www.vetmedlabor.de/pdf_dateien/vo…81136992146.pdf :

    "Die Diagnose wird sowohl beim Hund als auch bei der Katze durch die Bestimmung der Trypsin-like Immunreaktivität (TLI) im Serum gestellt.11,12 Beim Hund sind mehrere Assays kommerziell erhältlich. Der am häufigsten verwendete Assay ist ein Radioimmunassay (DPC, Los Angeles, CA) mit einem Referenzbereich von 5,0 – 35,0 μg/l.
    Dabei ist wichtig festzustellen,dass EPI nur dann diagnostiziert werden kann, wenn die TLI
    im Serum ≤2,5 μg/l beträgt

    Bei Patienten, bei denen der TLIWert im Serum zwischen 2,5 und 5,0 μg/l liegt, kann zwar eine
    EPI vorliegen, in den meisten Fällen leiden diese Tiere jedoch an chronischen Erkrankungen des Dünndarms.
    "

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    Wird denn das regelmäßig kontrolliert?

    Gute Frage. ;) Futtermittelskandale gehören irgendwie zu den USA.
    2007 sind mindestens 1950 Katzen und 2200 Hunde an einer Melaminvergiftung gestorben.
    Ethoxyquin wurde erst letztens in mehreren " hochwertigen Futtermitteln ", die auch in Deutschland auf dem Markt sind analysiert.
    Wer die Bücher von Ann Martin gelesen hat, wird nie mehr ein Trofu aus Übersee kaufen.

    Ich zitiere mal Frau Dillitzer: Ernährungsberatung kann längerfristig gesehen, ein weiteres finanzielles Standbein für eine Tierarztpraxis sein.

    Rein theoretisch gesehen, müsste doch jeder Hundebesitzer auch das Fertigfutter seiner Wahl überprüfen lassen, denn eine Beurteilung der kommerziellen Futtermittel wird per PC neuerdings auch angeboten.
    Denn was ist mit den Hunden, die ein Trofu oder Dofu ohne synthetische Vitamine konsumieren ?
    Mangelernährung vorprogrammiert. ;)

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    Es ist so schon schwierig genug, mit selbstberechneten Rationen wirklich alles an Vitaminen, Mengen- und Spurenelementen abzudecken

    findest du es nicht mehr als fragwürdig, dass diese "Lücken ", die per Computerprogramm
    ermittelt werden, i.d.R. nur durch synthetische Supplemente zu füllen sind.
    Das würde ja bedeuten, dass jeder Hund, der diese Referenzwerte über eine natürliche Ernährung
    nicht erreicht, chronisch unterversorgt ist und mit schweren Mangelerscheinungen zu rechnen hat.
    Diese Empfehlungen scheinen aber nicht unbedingt das einheitliche Ergebnis wissenschaftlicher
    Erkenntnis zu sein, sonst wären sie nicht in jedem Land anders.
    Hunde in den USA benötigen z.B. weniger Calcium, als Hunde in Europa. ;)

    Für diverse Tierärzte sind diese Rationsberechnungen zu einem gewinnbringenden Geschäft geworden.
    Referenzwerte können m.E. nur als Orientierungshilfe dienen, nicht mehr und nicht weniger.

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    Ich weiß das ich drauf achten muss das er nicht zuviel Natrium zu sich nimmt da er eine Herzklappenerkrankung hat.

    Die Natrium-Empfehlung lautet: bei herzkranken Hunden zwischen 50- 80 mg/100 kcal. Eine drastische Reduzierung des Natriumgehaltes des Futters hat aufgrund aktueller Studien nachteilige Auswirkungen und wurde viel zu lange fälschlicherweise pauschal bei Herzerkrankungen empfohlen.
    Als unterstützende Nahrungsergänzung bei Erkrankung der Herzklappen wird eine taurin-und carnitinreiche Ernährung bzw. Zufuhr über Nahrungsergänzungen empfohlen.

    Weitere Infos einschl. Rezepten für hausgemachte Diäten findest du hier:

    http://www.ivis.org/advances/rc_de/A4510.0708.DE.pdf?LA=5