Beiträge von Samojana

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    Mein Hund findet das übrigens auch......und würgt rohes, frisches Fleisch nach 5 Minuten Verdauung wieder aus.

    meiner spuckt rohes Fleisch bereits nach kurzer " Kontaktaufnahme" im Maul aus. :)

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    Da ich bei ihr ja auf das Gewicht achten muss, laß ich eigentlich alle KH weg. Aber nur Mägen oder Herzen mit Möhren ergibt ja auf die Dauer doch ne Mangelernährung, worauf muss ich noch achten? Sprich, was sollte ich noch dazu tun - ich meine Spurenelemente, Vitamine denk ich bekommt sie , da sie auch Obst und Gemüse so frißt.

    Wieso fütterst du nur Mägen und Herzen?
    Auch bei einer Gewichtsreduktion benötigt der Hund einen geringen prozentualen Anteil an stärkehaltigen Kohlenhydraten.
    Der Energiebedarf des Gehirns und der Nervenbahnen wird fast ausschließlich durch Kohlenhydrate ( Glukose) gedeckt. Gemüse und Obst sind als alleinige Vitaminlieferanten nicht geeignet, weil die Verdauungskapazität eines Hundes dafür einfach nicht konzipiert ist.
    Bei einer einseitigen Reduktionsdiät ( egal aus welchen Gründen) plädiere ich grundsätzlich für einen Vitamin-Mineralienzusatz.

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    Der Punkt aber ist, dass Roh- oder gekocht iwie Glaubenssache ist. Erwähnte ich ja schon.

    eben. Aktuell im Trend liegt neuerdings " Kochbarf " . ;)

    Den Hund möglichst artgerecht zu ernähren.

    was bedeutet artgerecht? Bezieht sich dieses Schlagwort nur auf roh?

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    Hmm, frag Deinen Freund doch mal, ob er in freier Wildbahn einen Caniden schon mit Kochtopf angetroffen hat.

    ach nee, nicht schon wieder dieser Spruch. :) Ein Canide würde freiweillig auch keinen pürierten Gemüsematsch fressen.

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    Meine Argumente waren: Die Nährstoffe (die beim Kochen zumindest rausgeschwemmt werden), das Kauen beschäftigt und trainiert, es reinigt die Zähne und schmecken tut's (zumindest ihr) auch besser.

    pro Kochen ( besser gesagt schonendes Dünsten unter 100 Grad ): ;)

    1. um den Nährstoffverlust möglichst gering zu halten, das " Kochwasser " einfach mitfüttern. Die wasserlöslichen Vitamine werden durch das Kochen nur ausgeschwemmt und landen im Wasser.
    Fettlösliche Vitamine sind relativ hitzestabil.

    2.Denaturierte Eiweiße sind leichter verdaulich als rohe Lebensmittel.

    3. das allergische Potential verringert sich, weil viele Nahrungsmittel-Allergene durch Hitze zerstört werden.

    4.krankmachende Bakterien ( Salmonellen, Camphylobacter, E coli etc.) werden abgetötet

    [quote="Chris2406"]


    Wenn ich so füttern würde, würde ich auch da mal nachrechnern wollen, ob das Futter für den jeweiligen Bedarf des Hundes (Geschlecht, Leistung, Lebensabschnitt, Erkrankungen) geeignet ist und wenn nicht, nach Alternativen suchen.

    den Bedarf eines Hundes kennt kein Computerprogramm, da der individuelle Bedarf von Hund zu Hund unterschiedlich ist.

    Referenzwerte sind wissenschaftliches Spielmaterial ohne Anspruch auf Richtigkeit.
    Allein der Blick in die Bücher "Ernährung des Hundes von Meyer/Zentek" und " Ernährungsberatung in der Kleintierpraxis" zeigt, wie sehr schon die Empfehlungen zur Proteinversorgung voneinander abweichen.
    M/Z rechnet die pflanzliche Proteine in die Rationsberechnung mit ein und wie Frau Dillitzer diese irren Fleischmengen in den Rationen errechnet hat, bleibt mir ein Rätsel.

    Kritische Beiträge zur Pferdefütterung

    Es füttert das Auge des Herrn!
    http://pferdeglueck.de/content_dir.php?id_txt=ph11031065

    und von Inge Krümmel ( erfolgreiche Hovawart-Züchterin) die sich vor 25 Jahren vom Fertigfutter einschl. ihrer Referenzwerte losgesagt hat . Bei vielen Züchter der Hovawart-Zuchtgemeinschaft hat Anfang der 80 ziger Jahre ein Umdenken stattgefunden. Es wurde hauptsächlich Frischfleisch mit Flocken, Gemüse und Knochenmehl gefüttert . Mit dem Erfolg ,dass diese Rasse (aufgrund dieses alternativen Ernährungskonzeptes) die geringste HD-Frequenz aller Rassehundpopulationen der BRD hatte.

    http://www.verhaltensberatung-fuer-hundehalter.de/ernaehrung.htm

    Wie schaut unser eigener Speiseplan für unsere Hunde seit über 25 Jahren aus?

    Er beinhaltet (Fleisch außer Pansen immer gegart)
    grundsätzlich grünen Pansen ( 2/3 bis 3/4 der Tagesration)
    anteilig wechselnd dazu Schweine-, Lamm-, und Rindfleisch, Hähnchen, Huhn, Fisch, etc.
    gelegentlich, eher seltener, Rinderherz oder -leber
    gelegentlich Leckereien wie Fleischklopse, Käsestangen, etc.
    1 - 2 Ei pro Woche (besonders beliebt Rührei mit Sahne)
    verschiedene Milchprodukte wie Quark, Joghurt, Hüttenkäse, Käse, die wechselnd täglich für 1 kleine Mahlzeit geeignet sind. (Warum wechselnd? Sh. Nährwerttabelle)
    gelegentlich altbackenes Brot mit Pflanzenmargarine und einem Hauch Leberwurst oder Frischkäse
    wechselnd gegarte pflanzliche Beilagen (entweder Kartoffeln, oder - Reis, Nudeln, Möhren, leicht verdauliche Kohlsorten, Äpfel, Petersilie, Kräuter der Saison, etc.)
    schon mal eine Kelle vom Gemüseeintopf (ohne Gewürze)
    sowie natürlich Knabbereien von Hundekuchen über Rinderohren zu Kalbsknochen, etc.

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    cTLI habe ich testen lassen, das liegt bei 17,1, liegt im Normbereich also keine nachgewiesene EPI. Es steht aber im Laborbericht das die Werte bei einer EPI durch eine rezidivierende Pankreatitis verfälscht sein können. Das würde auch erklären warum die Probleme bei uns immer Schubweise auftreten. Deshalb bekommt der Hund jetzt symptomatisch Enzyme und Schonkost.

    IBD ist ebenfalls eine Erkrankung, die in Schüben auftritt.