Beiträge von Samojana

    Zitat

    Bei Pferden wird im Equidenpass eingetragen, ob sie als "Schlachtpferd" laufen oder eben nicht - wenn sie da als "Schlachtpferd" eingetragen sind, dürfen sie auch nicht alles an Medikamenten bekommen. Pferdeleber hab ich bis dato noch nicht gefüttert, kann mir aber nicht vorstellen, dass die großartig mehr belastet ist als "normale" Rinderleber (Bio-Produkte mal außen vor)...

    Seit den 90 ziger Jahren ist der Verzehr von Pferde-Innereien generell für den menschlichen Verzehr ausgenommen.
    Nur für den Hund gilt diese Empfehlung offenbar nicht, da wird alles für teures Geld verhökert. ;)
    Cadmium:

    Und zu Pferdefleisch allgemein schreibt das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit:
    Beim Verzehr von 300 g (tägliche Verzehrsmenge zur Festlegung von Rückständen nach RL 2001/79/EG) dieses Muskelfleisches würde eine Person von 60 kg Körpergewicht mit 47 µg Cadmium (Rindfleisch) 11 % des PTWI und mit 165 µg Cadmium (Pferdefleisch) 39 % des PTWI aufnehmen. Da der Verbrauch an Pferdefleisch in Deutschland jedoch sehr gering ist, kann eine unmittelbare Gesundheitsgefährdung des Verbrauchers hieraus nicht abgeleitet werden.
    http://www.bvl.bund.de/nn_491544/DE/01_ ... ungnahme__2004.html

    Zitat


    Aber als bekennender Nicht-Barfer würde mich der Sinn trotzdem interessieren.
    Ein Wolf/Wildhund zückt ja auch nicht den Strohhalm und trinkt *Kopfkino*

    das ist der Sinn der dahinter steckt:

    Zitat:Der heute allgemein beziehbare Beutetierersatz unterscheidet sich jedoch in einem grundlegend vom realen Beutetier. Auf Grund der Schlachtmethoden ist dieses Fleisch meist sehr stark ausgeblutet. Damit fehlen diesem Fleisch Mineralstoffe und Spurenelemente.
    Dazu gehört auch z.B. Natrium, das wir als Kochsalz kennen. Kochsalz ist aber die Voraussetzung zur Bildung von Magensäure, die ihrerseits für die Auflösung und Verdauung der gefressenen Knochen zwingend notwendig ist. Dies ist jedoch den wenigsten Hundebesitzern bewußt, so daß immer wieder Verdauungsprobleme bei der Zufütterung von Knochen entstehen.
    Um die fehlenden Stoffe auszugleichen, kann man dem Futter rohes Blut beimengen, was jedoch auch nicht jedermanns Sache ist. Zudem hat dies ganz einfach Grenzen, da Blut nicht von jedem zu beziehen ist und zudem nur sehr begrenzt aufbewahrt werden kann. Somit ist nur eine zeitweise Zufütterung von Blut durchführbar. Versucht man den entstandenen Mangel durch die schubweise Zufütterung von größeren Blutmengen auszugleichen, führt dies jedoch meist dazu, daß dies vom Hund abgelehnt wird oder aber wiederum zu Verdauungsproblemen, in Form von Durchfällen, führen kann.
    http://www.tierheim-huerth.de/Homepage/homepage.html

    Zitat

    Von Schwein hat meine THP abgeraten wg. zuviel Medikamentenanteilen im Fleisch uns aus ethischen Gründen, wg. der Haltungs- und Transportbedingungen...

    wenns danach geht, darf der Hund grundsätzlich kein Fleisch aus der Massentierhaltung bekommen. Geflügel enthält AB-Rückstände, Pferdefleisch ist ebenfalls nicht rückstandsfrei, Fische enthalten Schwermetalle ( Quecksilber!) , Trinkwasser ist uranbelastet, Nudeln enthalten möglicherweise Schimmelpilzgifte, Gemüse/ Kartoffeln Pestizide. Stellt sich die Frage, was dürfen wir bzw. unsere Hunde mit ruhigem Gewissen überhaupt noch essen/fressen. ;)

    Und die Schlachtbedingungen von "glücklichen Biotieren" sind genauso grausam:

    http://www.peta.de/web/schlachthofbawue.2926.html

    evtl. macht es Sinn, den Fleischanteil wieder auf die Menge herunterzufahren, mit der dein Hund gut klar kam.
    Oft entscheidet auch die Qualität des Fleisches über die Verträglichkeit.
    Das Verhältnis von Proteinen zu Kohlenhydraten ( in gekochtem Futter) sollte
    Ca.1:3 bzw. 1:4 betragen. Die Verstoffwechslung von zu viel Protein ( Fleisch) ist für einen empfindlichen Darm sehr belastend.

    In diesem Link findest du Infos zu Vitamin B 12 einschl. Behandlungschema.

    http://www.quistel.de/html/lundehund_syndrom.html

    Wichtig für die Aufnahme von B12 ist der Intrinsic factor, der von den Magenwänden produziert wird.
    Wenn der Intrinsic factor entweder überhaupt nicht oder nur in geringfügigen Mengen produziert wird helfen nur Injektionen oder aber sehr hohe Dosen von Vitamin B 12 in Tablettenform. Z.b. B 12 von Ankermann.
    Letztere Empfehlung funktioniert jedoch nur, wenn nur zu wenig Instrinsic factor zur Verfügung steht.
    Das Vitamin wird bei einer Hochdosierung regelrecht durch die Darmwand hindurchgepumpt,sodaß eine kleine Menge im Darmbereich trotzdem aufgenommen werden kann.

    Zitat

    Okay muss ich das nächste mal abwiegen wieviel sie bekommen hat. Das Fleisch haben wir ganz langsam gesteigert.. Pro tag so 300 gr aber Kartoffen und Möhren kann ich jetzt grammgenau nicht sagen, geb ich baldmöglichst Bescheid. Ich hab jetzt auch nochmal die TIerklinik angerufen , da warte ich noch auf den Rückruf

    Aber wie mach ich jetzt weiter, obwohl es nur weich und schleimüberzogen ist wieder nur Möhrensuppe oder wenigstens noch bischen Fleisch ?
    LG

    wieviel wiegt dein Hund?