Der optimale Kochvorgang ist bei der Zubereitung von stärkehaltigen Kohlenhydraten
für den Hund von großer Bedeutung. Denn genau dieser Vorgang entscheidet über die Verdaulich-und Verträglichkeit, sonst heißt es hinterher immer , der Hund ist allergisch gegen Getreide,er verträgt keinen Reis oder er kotzt die Nudel oder Kartoffeln aus bzw. kriegt schleimigen Durchfall.
Dieses Beispiel ist typisch dafür.
Eine Familie kochte im Rahmen der Allergiediät Milchreis für ihren Hund. Dieser vertrug keinen Reis, konnte Milchreis jedoch ohne Beschwerden fressen
http://edoc.ub.uni-muenchen.de/10069/1/Becker_Nicola.pdf
Milchreis muss besonders lange und mit viel Wasser ( oder Milch) gekocht werden, damit er richtig weich wird, denn die Verdauung der Kohlenhydrate findet beim Hund erst im Dünndarm und nicht im Magen statt . Der Hund kaut auch nicht wie wir. Deshalb müssen Kohlenhydrate für den Hund genauso zubereitet werden, wie für ein zahnloses Kleinkind.
D.h. keinen körnigen Reis wie Vollkornreis, Nudeln al dente, grobe Flocken oder Kartoffeln am Stück etc.
Der Reis muss mit besonders VIEL Wasser ( Verhältnis 1:5 oder 1:6) ganz durch und sogar überkocht werden, bis er richtig butterweich ist. Deshalb habe ich mich für Basmatireis entschieden, der auch häufig von den tierärztlichen Hochschulen empfohlen wird.
Empfehlenswert sind deshalb auch Schmelzhaferflocken, Buchweizenflocken / Grütze, oder wenn´s mal schnell gehen muss, die Getreidebreie für Kleinkinder z.B. von Alnatura.
Die Konsistenz der Matzinger Flocken sind ein Beispiel dafür, wie stärkehaltige Kohlenhydrate für den Hund aufgeschlossen sein müssen, um auch in größeren Mengen optimal verdaut werden zu können.