Beiträge von Samojana

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    warum bleibst du nicht bei deiner Methode Fett statt Kohlehydrate? Hunde bilden ihre energie nunmal ausschließlich aus Fett. Nicht umsonst ist der Fettgehalt bei den Schlittenhunden extrem hoch und mögllichst ohne Kohlehydrate. Bei einer Fütterung mit Getreide sammelt sich nur Mist an im Körper des Hundes. Der Hund braucht keine Kohlehydrate.
    Barbara

    Mal abgesehen davon, dass die Userin keinen Schlittenhund besitzt und sich über eine angemessene Energieversorgung deshalb auch keine Gedanken machen muss. Denn nur bei längeren Belastungen hat es sich bewährt, Hunden fettreiche Futterrationen anzubieten. Nur zur Info: auch Schlittenhunde bekommen ca. 15 % Kohlenhydrate.

    100 g Kartoffeln oder 20 g Reis ( roh ausgewogen)

    eine homöopathische Portion von nur 70 Kalorien für einen 24 kg schweren Hund. ;)
    Ein mal im Sprint übers Feld gelaufen, und die zusätzlichen Kalorien sind wieder verbraucht.
    Ein Kohlenhydratanteil von nur 10 % führt zwangsläufig darauf hinaus, dass die Ration mit ordentlich Fett bzw. fetthaltigem Fleisch aufgewertet muss. Sofern dein Hund damit überhaupt klar kommt.

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    Ashley bekommt ihren kleinen ML Heilerde ( nach Bedarf) morgens unter ihre ziemlich flüssige Pampe gerührt.....und fertig!

    Heilerde neutralisiert die Magensalzsäure, die der Hund zur Verdauung von Eiweiß und zur Desinfizierung der Nahrung ( Rohkost) benötigt. Auch aus diesem Grund wird eine zeitversetzte Gabe empfohlen.

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    In meinem Hundefutter ist sogar grüne Heilerde mit verarbeitet. :smile:
    Vielleicht verträgt er es deswegen so gut?

    du meinst bestimmt Lupovet. Heilerde bindet Fett. Deshalb eignet sich Heilerde sehr gut unterstützend bei einer Gewichtsreduktion.Bei einem darmsensiblen Hund macht diese Zugabe im Fertigfutter wahrscheinlich irgendwie Sinn.

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    Bei Reis, Nudeln etc. nimmt man eigentlich immer das Nassgewicht, d.h. das Gewicht nach dem Kochen, für sämtliche Berechnungen.

    Die Empfehlungen von M/Z gehen grundsätzlich vom rohen Zustand aus. Macht für mich auch wesentlich mehr Sinn, denn der eine nimmt mehr, der andere weniger Wasser zum Kochen von trockenen Getreideprodukten.
    Dadurch verändert sich das Volumen und natürlich auch der Kaloriengehalt.

    Die Ausgangsfrage dieses Thread bezieht u.a. auch auf die optimale Bereitstellung von Eiweiß und Energie.
    Ein direkter Vergleich mit einem " kompletten Beutetier" bei der Einschätzung einer eigenen Futterration ist daher bestimmt sehr hilfreich.
    Nicht jeder Besitzer ist willens und fähig, auf Dauer seinem Hund Kaninchen, Mäuse, Ratten etc. regelmäßig zur Verfügung zu stellen.

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    .....und warum haben dann 150g Reis(gegart) nur 166,6kcal und 150g gekochter Reis(Großküche) auch nur 171kcal?

    http://www.naehrwertrechner.de/cgi-bin/naehrwertrechner.pl

    Wo ist denn mein Denkfehler? ;)

    gegart bzw.gekocht ist nicht dasselbe wie roh ausgewogen.
    Wenn auf deiner Reispackung 100 g = 360 Kalorien draufsteht, bezieht sich diese Angabe grundsätzlich auf der Rohgewicht. Bei der Angabe 150 g Reis gegart musst du je nachdem, wieviel Wasser genommen 150 g durch 3 teilen, um das Rohgewicht ermitteln zu können. Ich koche den Reis für den Hund im Verhältnis 1:5 .

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    Ich finde Übertreibungen nie gut, weder in die eine noch in die andere Richtung.

    okay, dann bleiben wir mal bei den Mäusen. :)

    Wenn man die Fett- und Proteinwerte von Beutetieren mit denen von" Barffleisch" vergleicht, werden die Unterschiede schon recht deutlich.

    1 ausgewachsene Maus wiegt ca. 27 Gramm und enthält mit Haut und Haaren
    48% Protein 47% Fett 5% NFE ( eine mehr als optimale Energiedichte) . Haut und Fell enthalten einen großen Anteil wasserunlöslicher Ballaststoffe fehlt bei BARF zum Teil komplett
    In der traditionellen Rohfütterung werden diese Ballaststoffe durch Getreide bzw. stärkehaltige KH ersetzt.
    Haare und Fell sind besonders wichtig, weil sie als Schutzhülle für " Knochensplitter " dienen und so den Darm schützen.
    Daraus folgere ich, dass ein gebarfter Hund mehr Proteine und weniger Fett zu sich nimmt als ein Wolf, zumal
    bei Gewichtsabnahme i.d.R. nur der Prozentsatz ( Fleisch) angehoben wird.
    Dazu kommt, dass jagende Tiere, die nicht nur mehr Bewegung haben zwischen großen Mahlzeiten häufig gezwungenermaßen tagelang fasten müssen. Der Körper hat also viel öfter Gelegenheit, sich selbst zu reinigen und Harnsäure und andere Abfallprodukte des Fleischstoffwechsels auszuscheiden.