Zitat
Es geht ihr im Moment ganz gut, ist nicht unruhig und hat auch wieder eine einigermaßen gute Kondition.
deshalb sagt man ja auch: Die Leber leidet stumm, besonders im Anfangsstadium. Wenn die ersten schweren Anzeichen auftreten, ist es meist zu spät, obwohl die Leber ein recht regenerationsfähiges Organ ist.
Natürlich möchte ich nicht, dass du nur Bahnhof verstehst, wenn ich etwas schreibe. :)
Schau dir einfach die Zusammensetzungen der hausgemachten Futterrationen bei Lebererkrankungen an, damit du einen Blick dafür bekommst, wie eine Ration aufgebaut sein muss.
http://www.ivis.org/advances/rc_de/A4504.0108.DE.pdf?LA=5
Wichtig bei einer Leberdiät ist das Verhältnis : Proteine ( tierische Quellen ) zu Kohlenhydraten/Fetten.
Proteine ( eiweißreiches Futtermittel) dienen zum Aufbau der Körpersubstanz, d.h. viel hilft nicht viel .
Die Regel lautet: so viel wie nötig, so wenig wie möglich!
KH und Fette ( energielieferndes Futtermittel) liefern die notwendigen Kalorien sprich Energie.
Wenn dieses Verhältnis nicht stimmt, nützt eine gutgemeinte Leberdiät rein gar nichts.
Denn gerade im Spätstadium passiert es, dass bei einer zu fleischlastigen Ernährung durch eine Überlastung des Stoffwechsel Ammoniak (Ammoniak durch zu viel Protein) ins Gehirn steigt und epilepsieähnliche Anfälle verursacht.
Warum ist das so: beim bakteriellen Eiweißabbau im Darm entstehen Gifte die ins Blut aufgenommen werden. Nur eine gesunde Leber entgiftet diese Stoffe problemlos.
Für leberkranke Hunde sind deshalb nur leichtverdauliche, biologisch einwandfreie Proteine geeignet, damit im Darm wenig Ammoniak und Toxine anfallen. Siehe Aufbau Futteration im Link.
Ganz wichtig sind Ballaststoffe. In der o.a. Ration in Form von Weizenkleie. Ballaststoffe senken den Giftspiegel, weil sie im Darm aufquellen und dadurch die Abfallprodukte regelrecht aufsaugen.