Beiträge von Samojana

    Juliette de Barclay

    http://www.barfers.de/juliette.html

    sie schreibt in ihrem Buch:

    Getreide ist nicht so wichtig wie Fleisch, aber es ist wichtig genug, weil Getreide essentielle Mineralien, sowie die meisten Vitamine liefert. Dazu gehört das Vitamin E, das vor allem in Weizen und Mais vorhanden ist. Den immensen Wert des Getreides kann man sich vorstellen, wenn man sich einen gesunden prächtigen Bullen oder Hengst anschaut. Hundebesitzer die Hunde ausschließlich mit Fleisch füttern, unterliegen einem großen Irrtum. Und Tiere die so gefüttert werden können nicht wirklich gesund sein.

    Hafer: Hafer als Flocken oder gewalzt ist ein lebenswichtiges Nahrungsmittel für den Hund. Er ist eine Quelle für Eisen, reinigt aber auch das Blut oder den Darm. Hafer ist ein erprobtes Nahrungsmittel für Zuchtrüden und Zuchthündinnen.
    Border Collies in England und Schottland die für ihre Kondition und Widerstandsfähigkeit gegenüber Kälte bekannt sind, sind hauptsächlich mit Nahrung aus Hafer aufgezogen. Haferflocken in packungen sind immer schon „vorgekocht“ durch die Erhitzung in der Mühle, so dass weiteres Kochen nicht mehr notwendig ist. Lediglich einweichen über Nacht in Sauermilch oder kaltem Gemüsesaft oder Buttermilch. Große Flocken oder langsam kochende Flocken sind am besten. Fertigflocken über Nacht eingeweicht werden zu Gummi. Wenn man Fertigflocken verwendet ist es am besten sie nur kurz einzuweichen.

    Gerste: Gerste ist eine große Hilfe in der Hundeaufzucht vom medizinischen Standpunkt aus.
    Sie ist reich an Magensäuremittel und Magnesium. Und sie ist ein ausgezeichneter Blutreiniger und Kühler des Blutes bei heißem Wetter.


    Roggen: der Roggen muss als ganzes Korn verfüttert werden. Es ist seine Schale die Fluor enthält, das verantwortlich für gute Zähne und gesunde Krallen ist. Da er wenig Kohlehydrate und Fett enthält ist er gut für übergewichtige Hunde und ebenfalls gut für Miniaturrassen weil er schlank hält.

    Mais: Mais ist ein wundervolles Getreide und es ist das einzige Getreide das ein Lebewesen am Leben erhält wenn es für mehrere Monate als Alleinfuttermittel gefüttert wird. Er ist in Form von Flocken erhältlich und gewöhnlich vorgekocht. Eine Handvoll Maisflocken ist eine wichtige Tagesration für einen mittelgroßen Hund.

    http://www.altehirtenhunde.de/natural-rearin…-levy-t866.html

    Zitat

    Hunde die genau wie der Wolf ernährt wurden, hatten weder HD/ED etc. perfekte Blutwerte, nie Krebs, keine Organg-, Haut- und Gelenkkrankheiten, keine Allergien...sind wie schon geschrieben uralt geworden...sogar Riesenrassen wie Deutsche Dogge wurden über 15 Jahre alt....

    und wenn sie nicht gestorben sind, dann leben sie noch heute. ;)
    Für mich klingt das zu schön, um wahr zu sein.

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    Ja aber die Schloss Apotheke vertreibt doch den Tee :???:

    woraus schließt du das? Apotheken mit dem Wort Schloss davor existieren mehrere im Netz.
    Diese APO hat ihren Sitz in Düsseldorf und m.W. keinen Online-Versand.

    Zitat

    Wäre etwas dran, müßten die Rassen physiologische und anatomische Unterschiede im Verdauungstrakt aufweisen - tun sie aber nicht.

    Die Ähnlichkeit mit der Anatomie eines Verdauungstraktes bedeutet rein gar nichts. Alle Menschen haben von der anatomischen Perspektive her gesehen den gleichen Verdauungstrakt ,aber wenn jemand, z.b. eine Laktose-Intoleranz oder Fruktose-Intoleranz hat, ist doch klar erkennbar, dass dieser Verdauungstrakt von den Funktionen her gesehen nicht gleich ist. Aber im Falle von Hunden , wird immer wieder genau das Gegenteil behauptet.

    Zitat


    Reicht es nicht aus für den Hund zu kochen?

    LG

    nur wenn die entsprechenden Grundkenntnisse vorhanden sind. Unzählige Frischfutterpläne enthalten kaum Vit D mit teilweise fatalen Auswirkungen in der Welpenphase. Aber dafür Hagebuttenpulver, das kein Hund aufgrund der eigenen Vitamin C Synthese benötigt.
    Selbst Säuglinge werden aufgrund dieser Problematik mit Vigantoltabletten versorgt und früher gab´s eben tgl. den obligatorischen Esslöffel Lebertran. Ein weiteres Beispiel die Natriumversorgung. Leider schreiben viele Leute Bücher, die kein ausreichendes Hintergrundwissen besitzen . Wer Vormischungen zufüttert, braucht sich um die Rundumversorgung eben weniger Gedanken zu machen.

    Zitat

    Die Wissenschaftler von RC haben sicher nicht ganz uneigennützige Beweggründe über "Hausmannskost" herzuziehen und ihre Gegenargumente bezüglich der selbstzusammengestellten Rationen sind schlichtweg unverschämt!

    ich bin zwar kein Mitarbeiter von RC, trotzdem stimme ich der Kritik mit dem 1/3 Konzept zu. ;)
    Einfache Konzepte nicht immer die besseren Konzepte. Selbst in alten Ernährungsratgebern für hausgemachte Futterrationen ist dieses 1/3 Konzept kein Thema.

    Zum 1/3-Konzept: ( auf die 2 % Regel trifft diese Kritik ebenfalls zu)

    Die klassischen Ratschläge für die Praxis, beispielsweise

    in Drittel Fleisch, ein Drittel ungegarter Reis, ein Drittel Gemüse plus ein vitamin- und mineralienenthaltendes Ergänzungsmittel ("1/3-1/3-1/3"-Modell), vereinfachen die Sache zu sehr und sollten hinterfragt werden, denn sie berücksichtigen zum Beispiel die unterschiedlichen Rassengrößen der Hunde nicht.
    http://www.royal-canin.de/hund/wissen/en…tes-futter.html